Rappeneck

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Rappeneck
Blick vom Gfällfelsen aufs Rappeneck (links)

Blick vom Gfällfelsen aufs Rappeneck (links)

Höhe 1010 m ü. NHN
Lage Baden-Württemberg, Deutschland
Gebirge Schwarzwald
Koordinaten 47° 56′ 4″ N, 7° 55′ 1″ O47.9344444444447.91694444444441010Koordinaten: 47° 56′ 4″ N, 7° 55′ 1″ O
Rappeneck (Baden-Württemberg)
Rappeneck
Ausblick vom Rappeneck ins Dreisamtal mit Blick auf die Gemeinde Oberried

Ausblick vom Rappeneck ins Dreisamtal mit Blick auf die Gemeinde Oberried

Das Rappeneck ist ein Berg im südlichen Schwarzwald mit einer Höhe von 1010,3 m ü. NHN[1]. Es liegt zwischen dem Gipfel des Schauinslands (1284 m ü. NHN) im Süden, dem Dreisamtal im Norden, der Gemeinde Oberried im Osten und dem Kappler Tal im Westen.

Sport- und Freizeitmöglichkeiten[Bearbeiten]

Das Rappeneck ist durch ein umfangreiches Wanderwegenetz erschlossen. 1995 war das Rappeneck der Startpunkt des Downhill-Wettbewerbs der Mountainbike-Weltmeisterschaften im nahegelegenen Kirchzarten.

Die Rappenecker Hütte[Bearbeiten]

Blick auf die Rappenecker Hütte. Im Vordergrund die Zahnwehkapelle
Die Photovoltaikanlage der Rappenecker Hütte

Auf dem Gipfel des Rappenecks befindet sich die Rappenecker Hütte, die als Europas erste solarbetriebene Gaststätte gilt. Der seit dem 17. Jahrhundert bestehende, denkmalgeschützte Rappenecker Hof, ein typischer Schwarzwaldhof, wurde 1987 vom Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme Freiburg im Breisgau mit einer Photovoltaikanlage ausgestattet.[2] Zusammen mit einem Windrad und einer Brennstoffzelle (ab 2003) wird die Hütte, die nie ans öffentliche Stromnetz angeschlossen wurde, ausschließlich aus erneuerbaren Energiequellen versorgt.[3]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Kartendienste des Bundesamtes für Naturschutz (Hinweise)
  2. Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE: Der Rappenecker Hof. Abgerufen am 23. Februar 2014.
  3. Institut für Baukonstruktion der TU Dresden: Denkmal und Energie – Technologien und Systeminnovationen zur Energieversorgung und -einsparung bei Baudenkmalen (PDF; 7,2 MB), S. 109