Rapperswil-Jona Lakers

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Rapperswil-Jona Lakers
Rapperswil-Jona Lakers
Grösste Erfolge
  • Aufstieg in die NLA: 1994
  • einziger Gewinn einer Playoffserie: 2006
Vereinsinfos
Geschichte Schlittschuh Club Rapperswil-Jona (1945−2000)
SCRJ Sport AG (seit 2000)
Rapperswil-Jona Lakers (seit 2005)
Standort Rapperswil-Jona, Schweiz
Spitzname Rappi
Vereinsfarben rot, weiss, blau
Liga National League A
Spielstätte Diners Club Arena
Kapazität 6100 Plätze (davon 4000 Sitzplätze)
Geschäftsführer Roger Sigg
Cheftrainer Anders Eldebrink
Kapitän Stefan Hürlimann
Saison 2012/13 Platz 11 (Vorrunde), Playout-Final

Die Rapperswil-Jona Lakers (ehemals SCRJ) sind ein Schweizer Eishockeyclub im sankt-gallischen Rapperswil-Jona am Zürichsee. Die erste Mannschaft spielt mit Stand 2014 in der National League A.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Anfänge[Bearbeiten]

Der Schlittschuh Club Rapperswil (SCR) wurde am 17. Januar 1945 gegründet. Ein Jahr später, Am 6. Januar 1946, absolvierte man auswärts gegen St. Gallen sein erstes offizielles Spiel (4:7). Die Heimspiele wurden auf dem gefrorenen Zürichsee in der Garnhänke ausgetragen. Die Spieler stellten anfänglich den Vorstand und bereiteten das Eisfeld in langer Nachtarbeit auf. Die Witterungsverhältnisse liessen sehr wenige Spiele zu, trainiert wurde deshalb auf der Dolder-Kunsteisbahn in Zürich. Bereits zu Anfangszeiten säumten gegen 1000 Schaulustige die Spiele von Rappi. Erste Erfolge erzielten die Rapperswiler bereits in der Saison 1950/51 mit dem Schweizer Meistertitel Serie B, 1953/54 mit dem Regionalmeister Serie A und dem Aufstiegsspiel in die Nationalliga B, welches man jedoch in der Verlängerung gegen Montana Lausanne auswärts mit 0:1 knapp verlor.

Die 1960er-Jahre[Bearbeiten]

Am 21. Oktober 1961 erstellte Walter Denzler in privater Initiative zwischen Rietland und Strandweg eine Kunsteisbahn welche es ermöglichte, ein neues Rapperswiler Eishockey-Zeitalter einzuläuten. Die Rapperswiler engagierten mit Otto Schubiger erstmals einen bezahlten Spielertrainer und trennten den administrativen und sportlichen Bereich des Clubs. Der damals 37-jährige Schubiger galt als konditionsstärkster und schnellster Schweizer Spieler und begeisterte das Rapperswiler Publikum im Lido. 1964/65 stieg der Club zu seinem 20-jährigem Jubiläum in die Nationalliga B auf. Damals besuchten regelmässig 2'500 Zuschauer die Spiele im Lido. Nach zwei Saisons in der zweithöchsten Liga stieg man jedoch bereits wieder ab. Es sollte jedoch der letzte Abstieg in der Geschichte des Vereins bleiben.

Die 1970er-Jahre[Bearbeiten]

In den 1970er-Jahren begann eine finanzielle Durststrecke des Klubs. Wohl aus diesen Gründen wurde 1973 der Klubname um einen weiteren Buchstaben auf SCRJ erweitert. Damit drückte der Name aus, was der SCR schon immer war: Der Klub der Rapperswiler und Joner. Nach Jahren der sportlichen Mittelmässigkeit wurde 1976 das Halbprofitum eingeführt und im Winter 1976/77 gelang der langersehnte Wiederaufstieg in die Nationalliga B der mit ausschliesslich eigenem Nachwuchs und viel Idealismus zustande kam.

Die 1980er-Jahre[Bearbeiten]

Nach Jahren des Bangens konnte sich der Club in der Nationalliga B langsam aber sicher sportlich konsolidieren. Noch immer spielte der Schlittschuh Club Rapperswil-Jona aber unter freiem Himmel. Dies änderte sich 1984, als man kurzerhand das Eisfeld mittels einer Kunststoff-Traglufthalle überdecken liess. Die Drohung des Verbandes, Rapperswil die Spielbewilligung wegen fehlender Überdachung für Nationalligaspiele zu entziehen, konnte somit abgewendet werden.

1987/88 konnte dann schliesslich die langersehnte, schöne und zweckmässige Eishalle Lido mit einem Fassungsvermögen für damals 4'000 Zuschauer eröffnet werden.

Die 1990er-Jahre[Bearbeiten]

Auf dem Höhepunkt einer jahrelangen gezielten Aufbauarbeit unter der Führung des neuen Präsidenten Bruno Hug, erreicht der Klub im Winter 1993/94 sein höchstes sportliches Ziel: Unter leidenschaftlicher Anteilnahme der Bevölkerung und geführt vom hervorragende finnischen Trainer Pekka Rautakallio gelang der ersten Mannschaft, gerade rechtzeitig zum 50-jährigem Bestehen und unter grenzenlosem Jubel der Aufstieg in die oberste Spielklasse.

Seit der Saison 1994/95 spielt die Mannschaft in der Nationalliga A. Am 13. Juli 2000 wurde die SCRJ Sport AG gegründet, die sich als Aktiengesellschaft um die Organisation des Eishockeysports kümmert. Das Kapital des aus der SCRJ Sport AG hervorgegangenen Lakers Sport AG betrug zum Ende der Saison 2008/09 CHF 2'350'000.[1]

Die Gegenwart[Bearbeiten]

Zur Saison 2005/06 wurde der alte Vereinsname SC Rapperswil-Jona durch den neuen Namen Rapperswil-Jona Lakers ersetzt. Zeitgleich führte der Club neue, eisblaue Trikots ein. Das nicht mehr den NLA-Anforderungen entsprechende alte Stadion „Lido“ wurde nach der Saison 2005/06 komplett umgebaut. Nach dem Umbau wurde es in Diners Club Arena umbenannt.

Saisonstatistik seit 1994[Bearbeiten]

Saison Qualifikation Playoffs/Playouts
1994/95 9. Platz Sieger Playouts
1995/96 3. Platz Viertelfinal
1996/97 8. Platz Viertelfinal
1997/98 7. Platz Viertelfinal
1998/99 8. Platz Viertelfinal
1999/00 9. Platz Niederlage Playouts
2000/01 7. Platz Viertelfinal
2001/02 11. Platz 1. Runde Playouts
2002/03 8. Platz Viertelfinal
Saison Qualifikation Playoffs/Playouts
2003/04 10. Platz 2. Platz Playouts
2004/05 7. Platz Viertelfinal
2005/06 4. Platz Halbfinal
2006/07 6. Platz Viertelfinal
2007/08 7. Platz Viertelfinal
2008/09 10. Platz Playout-Halbfinal
2009/10 10. Platz Playout-Halbfinal
2010/11 11. Platz Playout-Final
2011/12 12. Platz Playout-Halbfinal
Saison Qualifikation Playoffs/Playouts
2012/13 11. Platz Playout-Final
2013/14 12. Platz Playout-Final

1. Mannschaft NLA 2013/14[Bearbeiten]

Torhüter[Bearbeiten]

# Name Nationalität Geburtstag
33 David Aebischer SchweizSchweiz Schweiz 7. Februar 1978
74 Ivars Punnenovs LettlandLettland Lettland, SchweizSchweiz Schweiz 30. Mai 1994

Verteidigung[Bearbeiten]

# Name Nationalität Geburtstag
5 Sven Berger SchweizSchweiz Schweiz 6. Februar 1988
6 Cyrill Geyer SchweizSchweiz Schweiz 26. März 1981
7 Thomas Haas SchweizSchweiz Schweiz 1. Juli 1995
11 Andreas Camenzind SchweizSchweiz Schweiz 1. Februar 1982
22 Matteo Nodari SchweizSchweiz Schweiz 23. November 1987
24 Marc Geiger SchweizSchweiz Schweiz 15. Dezember 1986
30 Sandro Gmür SchweizSchweiz Schweiz 1. Januar 1983
43 Derrick Walser KanadaKanada Kanada 12. Mai 1978
Dan Weisskopf SchweizSchweiz Schweiz 21. November 1989
58 Valentin Lüthi SchweizSchweiz Schweiz 7. Juli 1993

Stürmer[Bearbeiten]

# Name Nationalität Geburtstag
8 Niklas Persson SchwedenSchweden Schweden 26. März 1979
9 Stefan Hürlimann (C)Kapitän der Mannschaft SchweizSchweiz Schweiz 13. März 1985
12 Cedric Hüsler SchweizSchweiz Schweiz 3. Mai 1994
13 Peter Sejna SlowakeiSlowakei Slowakei 5. Oktober 1979
17 Antonio Rizzello SchweizSchweiz Schweiz 5. Januar 1985
18 Lars Frei SchweizSchweiz Schweiz 21. Mai 1994
23 Duri Camichel SchweizSchweiz Schweiz 6. Mai 1982
28 Jordy Murray KanadaKanada KanadaSchweizSchweiz Schweiz 8. Januar 1990
44 Nicklas Danielsson SchwedenSchweden Schweden 7. Dezember 1984
64 Benjamin Neukom SchweizSchweiz Schweiz 9. Juli 1991
81 Nils Berger SchweizSchweiz Schweiz 1. Januar 1990
87 Samuel Friedli SchweizSchweiz Schweiz 8. April 1987
89 Nicolas Thibaudeau SchweizSchweiz Schweiz, KanadaKanada Kanada 5. September 1990

Staff (Trainer und Assistenztrainer)[Bearbeiten]

Name Nationalität Geburtstag
Anders Eldebrink SchwedenSchweden Schweden 11. Dezember 1960
Michel Zeiter SchweizSchweiz Schweiz 22. April 1974

Bekannte Spieler[Bearbeiten]

Spielstätte[Bearbeiten]

Die Heimspielstätte der Rapperswil-Jona Lakers

Die Diners Club Arena ist das Heimstadion Rapperswil-Jona Lakers in Rapperswil-Jona. Das ehemalige Stadion „Lido“ wurde komplett umgebaut und 2006 in „Diners Club Arena“ umbenannt. Die Namensänderung wurde deshalb vorgenommen, weil Diners Club Hauptsponsor ist und den Bau der neuen Eishockeyarena mit rund 1,5 Millionen Franken mitfinanziert hat. Die Arena fasst 6100 Zuschauer, wovon 4000 Sitzplätze sind.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. moneyhouse.ch: Lakers Sport AG, Rapperswil. Eintrag im Handelsregister, Zugriff am 2. Juli 2009

Weblinks[Bearbeiten]