Rashad Khalifa

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Rashad Khalifa (* 19. November 1935; † 31. Januar 1990) war ein ägyptisch-amerikanischer Biochemiker, Islamwissenschaftler und Informatiker, der ein Zusammenführen seiner wissenschaftlichen Disziplinen unternahm.

Khalifa war ein ägyptischer Muslim, der 1959 in die USA gezogen ist, um dort Biochemie zu studieren. Später wurde er amerikanischer Staatsbürger. Er gründete eine islamische Gruppe welche sich als United Submitters International bezeichnet. Deren Glaubensgrundsätze beinhalten die Hingabe zu Gott (Islam), die Ablehnung der Sunna als eine Quelle der islamischen Rechtsprechung, und das Studium des Korans als einzige Quelle des Islams. Für viele Jahre war Khalifa Imam der Masjid Tucson in Arizona.

1969 begann Khalifa, den Koran mit Hilfe von Computern mathematisch zu analysieren, und ihn auf bestimmte Zahlenfolgen zu untersuchen. 1974 gelangte er zu dem Schluss, dass er die gesuchte wunderliche Zahlenfolge gefunden hatte. Laut Khalifa ist das heilige Buch des Islam durchgängig mit der Zahl 19 codiert. Seine Annahme basiert auf dem Vers „Über ihm sind neunzehn.“ (in Sure 74:30). Im Verlaufe seines Lebens publizierte Khalifa zahlreiche Bücher über das Wunder der 19, die teilweise im Internet kostenlos zu lesen sind.

Anfangs wurden Khalifas Botschaften in der islamischen Welt relativ gut aufgenommen; dies allerdings änderte sich mit Gerüchten, dass er die Sunna ablehne. Überdies erschienen viele seiner Lehren bei den sunnitischen und schiitischen Gelehrten als ketzerisch. Er behauptete zum Beispiel, der Gesandte des Bundes aus dem Vers 3:81 zu sein. So setzt Khalifa seinen eigenen Namen in einen der Verse des Koran: „Wir haben dich (Khalifa) nur als Verkünder froher Botschaft und als Warner entsandt“ (25:56).[1]

Er war auch in einen örtlichen Skandal verwickelt. Laut einer Zeitung wurde er 1979 des sexuellen Umgangs mit Minderjährigen beschuldigt. Der Artikel beschrieb die Aussage einer Sechzehnjährigen, welche Khalifa vorwarf, sie vergewaltigt zu haben. Jedoch wurden dafür keine Beweise gefunden.

1990 wurde Khalifa in seiner Moschee erstochen. Angeblich war das Attentat das Werk einer pakistanischen Extremistenorganisation. Sein Name und die 19-er-Theorie spielen in Anne Holts Krimi "Gotteszahl" eine gewisse Rolle.

Weblinks[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Rashad Khalifa: Quran - The Final Testament. [25:56] We have sent you (Rashad) as a deliverer of good news, as well as a warner.* *25:56 The gematrical value of "Rashad Khalifa" (1230), plus the sura and verse number (25+56) give a total of 1230+25+56=1311=19x69.