Rashida Jones

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Die fraglichen Angaben werden daher möglicherweise demnächst entfernt. Bitte hilf der Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst. Näheres ist eventuell auf der Diskussionsseite oder in der Versionsgeschichte angegeben. Bitte entferne zuletzt diese Warnmarkierung.
Rashida Jones in Austin (2009)

Rashida Leah Jones (* 25. Februar 1976 in Los Angeles, Kalifornien) ist eine US-amerikanische Schauspielerin, Drehbuchautorin und Sängerin.

Leben[Bearbeiten]

Rashida Jones ist die jüngere Tochter des Medienmoguls, Produzenten und Musikers Quincy Jones und der Schauspielerin Peggy Lipton. Sie hat eine ältere Schwester, Kidada Jones, und fünf Halbgeschwister (durch andere Beziehungen ihres Vaters). Ihr Vater ist afroamerikanischer und walisischer Herkunft und ihre Mutter russisch-jüdischer und lettisch-jüdischer Herkunft. Jones wurde in der Tradition des Reformjudentums erzogen und besuchte eine hebräische Schule, welche sie jedoch mit zehn Jahren wieder verließ, weshalb sie keine Bat Mitzwa hatte. Sie wuchs in Bel Air auf. Ihre Eltern trennten sich, als Jones 14 Jahre alt war und sie wuchs dann bei ihrer Mutter in Brentwood auf. Nach ihrem College-Abschluss plante sie, Anwältin zu werden, studierte dann jedoch in Harvard Religion und Philosophie. Schon dort wandte sie sich den darstellenden Künsten zu, spielte in einigen Theaterstücken mit und war musikalische Leiterin einer A-cappella-Gruppe. Ihr Studium beendete sie im Jahr 1997.

Schauspielkarriere[Bearbeiten]

Jones machte ihr Schauspieldebüt mit einer kleinen Rolle in der Mini-Serie The Last Don im Jahr 1997. Nach einer Nebenrolle in dem Emmy-prämierten Fernsehfilm Women Love Women und einem Gastauftritt in der Serie Voll daneben, voll im Leben (2000) gelang Jones mit der Rolle der Louisa Fenn in der Fox-Serie Boston Public der Durchbruch.

Nachdem ihre Rolle nach zwei Jahren aus der Serie geschrieben wurde, war Jones in einigen Kino- und Fernsehfilmen zu sehen, darunter in der romantischen Komödie Die Ex-Freundinnen meines Freundes (2004) an der Seite von Brittany Murphy. Daraufhin folgte die Hauptrolle in der britischen Comedy-Serie NY-LON (2004) sowie eine weitere in der TNT-Serie Wanted (2005) als Detective Carla Merced. Jones erschien auch in einigen Pilotepisoden, die aber nicht über den Piloten hinaus weiter produziert wurden. Im Jahr 2006 spielte sie ab der dritten Staffel der erfolgreichen Serie Das Büro die Vertriebsangestellte Karen Filippelli. Die Autoren Greg Daniels und Michael Schur engagierten Jones für Parks and Recreation, bevor das Konzept der neuen Serie stand. Sie spielt dort seit der ersten Staffel die Hauptrolle der Ann Perkins, die beste Freundin der Hauptfigur Leslie Knope (Amy Poehler). Wie im Juli 2013 bekannt wurde, wird sie die Serie Mitte der sechsten Staffel verlassen.[1] Sie entwickelt für Fox gemeinsam mit Will McCormack die Comedyserie Stuck.[2]

2008 erhielt sie eine weitere Hauptrolle in einer Comedy-Serie Unhitched, die jedoch bald abgesetzt wurde, daneben gab sie einen Gastauftritt über drei Episoden in Lisa Kudrows Web Therapy. Danach war sie neben ihrem Engagement in Parks and Recreation auch in der romantischen Komödie Trauzeuge gesucht! (2009) und Cop Out – Geladen und entsichert (2010) zu sehen.

2010 spielte Jones in The Social Network die Rolle der Marylin Delpy, der Verteidigerin von Mark Zuckerberg (gespielt von Jesse Eisenberg). 2011 spielte sie in der Komödie Freunde mit gewissen Vorzügen. Weitere Rollen folgten in den Komödien My Idiot Brother, The Big Year und in Jason Segels The Muppets. Für Celeste & Jesse schrieb sie zusammen mit Will McCormack das Drehbuch und spielte die weibliche Hauptrolle.

Musikkarriere[Bearbeiten]

Bereits in jungen Jahren spielte Jones klassische Klavierkonzerte und wurde mit Auszeichnungen geehrt. Als Background-Sängerin hat sie die Band Maroon 5 unterstützt und einen Song zu Tupac Shakurs Tribute-Album beigesteuert. Shakur war der Verlobte ihrer Schwester.

Persönliches[Bearbeiten]

Jones engagiert sich für verschiedene wohltätige Zwecke, vornehmlich für Kinder. Nach Beziehungen mit Tobey Maguire, dem Musikproduzenten Mark Ronson, dem Autor und Künstler Seth Meyers, Josh Hartnett und ihrem Das-Büro-Kollegen John Krasinski war sie mit Barack Obamas Redenschreiber Jon Favreau liiert.

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten]

Als Schauspielerin
Als Drehbuchautorin

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Nellie Andreeva: Rob Lowe & Rashida Jones To Exit ‘Parks & Recreation’, NBC Eyes New Show For Lowe. In: Deadline.com. 31. Juli 2013. Abgerufen am 1. August 2013.
  2. Riema Al-Khatib: Parks and Recreation: Rashida Jones entwickelt Comedy Stuck für FOX. In: Serienjunkies.de. 8. August 2013. Abgerufen am 17. September 2013.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Rashida Jones – Sammlung von Bildern