Rastorf

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel behandelt die holsteinische Gemeinde Rastorf, ein Ortsteil der mecklenburgischen Gemeinde Bobitz trägt ebenfalls den Namen Rastorf.
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Rastorf
Rastorf
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Rastorf hervorgehoben
54.272510.28888888888926Koordinaten: 54° 16′ N, 10° 17′ O
Basisdaten
Bundesland: Schleswig-Holstein
Kreis: Plön
Amt: Preetz-Land
Höhe: 26 m ü. NHN
Fläche: 20,02 km²
Einwohner: 846 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 42 Einwohner je km²
Postleitzahl: 24211
Vorwahl: 04307
Kfz-Kennzeichen: PLÖ
Gemeindeschlüssel: 01 0 57 066
Adresse der Amtsverwaltung: Am Berg 2
24211 Schellhorn
Webpräsenz: www.amtpreetzland.de
Bürgermeister: Thomas Haß (WGR)
Lage der Gemeinde Rastorf im Kreis Plön
Karte

Rastorf ist eine Gemeinde im Kreis Plön in Schleswig-Holstein. Neben dem Gut Rastorf und dessen ehemaligem Meierhof Hoheneichen liegen die Dörfer Rosenfeld, Wildenhorst und Rastorfer Passau im Gemeindegebiet.

Geografie und Verkehr[Bearbeiten]

Rastorf liegt an der Bundesstraße 202 etwa einen Kilometer östlich von Raisdorf. Die weiße Brücke über die Schwentine ist eines der Wahrzeichen der Gemeinde. Von 1910 bis 1938 hatte Rastorf eine Bahnstation der Kleinbahn Kirchbarkau–Preetz–Lütjenburg.

Gut Rastorf – Wirtschaftshof
Gut Rastorf – Torhaus

Geschichte[Bearbeiten]

Der Name von Rastorf entspringt dem gleichnamigen Gut Rastorf. Erstmals erwähnt wird der Ort Radesthorp (Rodungsdorf) im Jahre 1224. 1232 wird er als Rosendahl erwähnt.

Die einheitliche, geschlossene Hofanlage des Gutes entstand nach einem Brand zwischen 1720 und 1730 durch den Baumeister Rudolph Matthias Dallin. Das Gut ist seit vielen Jahrhunderten im Besitz der Grafen zu Rantzau.

Abtretungen[Bearbeiten]

Am 1. September 1971 wurde ein Gebiet mit damals etwa 50 Einwohnern an die Nachbargemeinde Raisdorf abgetreten.[2]

Politik[Bearbeiten]

Von den elf Sitzen in der Gemeindevertretung hat die Wählergemeinschaft WGR seit der Kommunalwahl 2013 sechs Sitze, die CDU drei und die Wählergemeinschaft Rastorfer Liste hat zwei Sitze.

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung: „Im oben rechts mit einer roten, oben links mit einer silbernen Rapsblüte belegten, silbern-rot gespaltenen Schild eine abgeflachte Wellenspitze nach Art eines barocken Giebels, darin unter einer Rapsblüte eine Bogenbrücke, alles in verwechselten Farben.“[3]

Wirtschaft[Bearbeiten]

Rastorf ist vorwiegend land- und forstwirtschaftlich geprägt. Darüber hinaus werden im Bereich des Rastorfer Kreuzes mehrere Kiesvorkommen ausgebeutet.

Sport[Bearbeiten]

Seit dem Jahre 1963 gibt es den TSV Rastorfer Passau, der seinen Sitz und sein Vereinsheim in Rastorfer Passau hat. Die dort ansässige Fußballsparte trainiert am Mühlenberg, im Hermann Finck Stadion, wo auch alljährlich das Sport- und Kinderfest stattfindet. Anderweitige Sportarten, wie zum Beispiel Tanzen, werden im und am Sportheim ausgetragen.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Rastorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistikamt Nord – Bevölkerung der Gemeinden in Schleswig-Holstein 4. Quartal 2012 (XLS-Datei) (Fortschreibung auf Basis des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 183.
  3. Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein