Rauenthal (Rheingau)
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| Rauenthal
Stadt Eltville
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| Koordinaten: | 50° 3′ N, 8° 7′ O50.0583333333338.11Koordinaten: 50° 3′ 30″ N, 8° 6′ 36″ O |
| Einwohner: | 2.170 (31. Dez. 2006) |
| Eingemeindung: | 26. Juni 1976 |
| Postleitzahl: | 65345 |
| Vorwahl: | 06123 |
Rauenthal ist seit 1977 ein Ortsteil der Stadt Eltville am Rhein und einer der bekanntesten Weinbauorte im Rheingau. Rauenthal ist der höchst gelegene Stadtteil Eltvilles.
Erstmals wurde der Weinbauort in einer Urkunde vom 23. März 1274 erwähnt, in der der damalige Mainzer Erzbischof Werner von Eppstein dem Deutschen Kaiser Rudolf von Habsburg bestätigte, dass er das Rheingauer Dorf Rauenthal in den Besitzstand des Erzstiftes eingebracht habe. Hier hatten sich beim „rauhen Tale“ Siedler niedergelassen, die dem kargen Boden das Allernötigste zum Leben abrangen. Immer wieder wurde das Dorf von Seuchen, Kriegen und Bränden heimgesucht. Rauenthal hat sich bis in heutige Zeit seine Besonderheit als kleines Winzerdorf mit großer Weinbautradition bewahrt. Der lutherische Theologe und spätere Hofprediger in Wiesbaden Nikolaus Gompe (1524/25-1595) stammte aus Rauenthal.