Raule (F 217)

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FRG Naval Ensign
Schiffsklasse: Hunt-Klasse
Rufzeichen / Kennung: DBVG / F 217
Bauwerft: John Brown & Company, Clydebank (Schottland)
Kiellegung: 13. Dezember 1940
Stapellauf: 11. Oktober 1941
Indienststellung: 22. Februar 1942 (Royal Navy)
Indienststellung: 14. Mai 1959 (Bundesmarine)
Außerdienststellung: 20. Dezember 1967
Verbandszugehörigkeit: Marineunterwasserwaffenschule
Technische Daten
Verdrängung: 1.087 t
Länge: 86 m
Breite: 9,6 m
Tiefgang: 3,2 m
Antrieb: 2 Parsons-Turbinen
2 Wasserrohrkessel
Fahrbereich: 3.700 Seemeilen bei 14 kn
Besatzung: 170 (nur Stammbesatzung)
Bewaffnung
Geschütze

Die Fregatte Raule (F 217) der Bundesmarine war ein Schulschiff, benannt nach dem kurbrandenburgischen Generalmarinedirektor Benjamin Raule (1634–1707). Namensvorgängerin war das Räumbootbegleitschiff der Kriegsmarine, die Raule.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Bundesmarine übernahm die Fregatte Raule im Rahmen der Wiederbewaffnung der Bundesrepublik Deutschland vom Vereinigten Königreich. In Diensten der Royal Navy fuhr sie als Albrighton, ein Geleitzerstörer der Hunt-Klasse. Sie wurde 1959 für die Marineunterwasserwaffenschule in Dienst gestellt und im Laufe der Jahre 1962–1964 umgebaut, dabei war sie vom 30. Mai 1962 bis zum 2. November 1964 außer Dienst gestellt. 1967 wurde sie außer Dienst gestellt. 1970/1971 fand sie noch kurze Zeit als Zielschiff Verwendung und wurde anschließend in Hamburg abgewrackt. Insgesamt befanden sich sieben Schulfregatten in dieser Aufbauphase im Dienst der Bundesmarine, die der Einfachheit halber unter dem Oberbegriff Schulfregatten Klasse 138 zusammengefasst waren, obwohl sie keinesfalls alle baugleich waren.

Das Rufzeichen der Fregatte Raule war DBVG.

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Günter Kroschel, Klaus-Jürgen Steindorff: Die Deutsche Marine 1955–1985, Schiffe und Flugzeuge. Wilhelmshaven 1985, Verlag Lohse – Eissing, ISBN 3-92-0602-30-7.
  • Stichwort: Schulfregatte Raule, in: Hans H. Hildebrand/Albert Röhr/Hans-Otto Steinmetz: Die deutschen Kriegsschiffe. Biographien - ein Spiegel der Marinegeschichte von 1815 bis zur Gegenwart, 7 Bände in einem Band, Ratingen o.J. [1983], Bd. 5, S. 75f.

Weblinks[Bearbeiten]