Raumklima

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Das Raumklima beschreibt die Faktoren, die in Innenräumen einen Einfluss auf das Wohlbefinden von Menschen haben können.

Das Raumklima gilt als ein wesentlicher Bestandteil der Wohnqualität und Behaglichkeit. Es wird vor allem durch die Temperatur der Luft und die Luftfeuchtigkeit bestimmt. Einfluss auf die Behaglichkeit eines Raumes haben auch

Die Luftfeuchtigkeit wird vom Menschen nur bei Extremwerten bemerkt. Allerdings führt schon moderat hohe relative Luftfeuchte zu Kondensation und Schimmelbildung an kühlen Oberflächen. Bei sehr geringer Luftfeuchtigkeit werden Materialien wie Holz, Leder oder Plastik spröde oder rissig und trocknen aus. Auch der menschliche Körper reagiert empfindlich auf zu geringe Luftfeuchtigkeit. Brennende Augen, spröde Lippen und trockene Schleimhäute sind die Folge.

Die optimale Kombination von Luftfeuchtigkeit und Raumtemperatur

Kalte Oberflächen können einen geheizten Raum unbehaglich machen. Die verringerte Reflexion der Wärmestrahlung kann den Eindruck verursachen, es gäbe eine Kältestrahlung.

Innere und äußere Lasten können Temperatur und Feuchtigkeit maßgeblich beeinflussen:

  • Zu den inneren Lasten gehören
    • die Nutzer mit ihrem Wärme- und Feuchteeintrag, abhängig von der Tätigkeit,
    • Geräte und Maschinen (Wärme und Luftzug, Geruchsbelastungen, Schadstoffe),
    • Nutzungen: Waschen, Duschen und Kochen erhöhen die Luftfeuchtigkeit.
  • Zu den äußeren Lasten gehören

Weblinks [Bearbeiten]