Ray Charles

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Ray Charles bei seinem letzten Auftritt auf dem Festival International de Jazz de Montréal 2003

Ray Charles (* 23. September 1930 als Raymond Charles Robinson in Albany, Georgia; † 10. Juni 2004 in Beverly Hills, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Musiker. Sein Einfluss war stilprägend für die Entwicklung von Rhythm and Blues, Blues, Country und Soul. Insgesamt hat er ca. 90 Millionen Tonträger verkauft.

Leben[Bearbeiten]

Kindheit[Bearbeiten]

Ray Charles Robinson, der zur Zeit der Rassentrennung in Armut aufwuchs, erblindete im Alter von sieben Jahren an einem Glaukom. Neun Monate zuvor hatte er mit ansehen müssen, wie sein Bruder in einem Waschzuber ertrank. In einem Hinterhof in der Nähe seiner Wohnsiedlung erlernte er das Klavierspielen. Er besuchte die St.-Augustine-Schule für Gehörlose und Blinde. Seine Mutter, die ihn alleine großgezogen hatte, starb im Mai 1945, als Ray Charles 14 Jahre alt war.

Karriere[Bearbeiten]

Ray Charles bei einer Probe der Grammy Awards im Februar 1990
Bronzeplastik von Ray Charles in den Gartenanlagen gegenüber dem Montreux Palace Hotel
Chartplatzierungen
Erklärung der Daten
Singles
[1][2][3]
Swanee River Rock (Talkin' 'bout That River)
  US 42 26.10.1957 (15 Wo.)
Rockhouse (Part 2)
  US 79 20.12.1958 (2 Wo.)
(Night Time Is) The Right Time
  US 95 07.02.1959 (1 Wo.)
What'd I Say
  US 6 04.07.1959 (15 Wo.)
I'm Movin' On
  US 40 07.11.1959 (10 Wo.)
Let The Good Times Roll
  US 78 09.01.1960 (3 Wo.)
Don't Let The Sun Catch You Cryin'
  US 95 06.02.1960 (2 Wo.)
Sticks And Stones
  US 40 25.06.1960 (8 Wo.)
Georgia On My Mind
  UK 18 03.12.1960 (3 Wo.)
  US 1 24.09.1960 (13 Wo.)
Ruby
  US 28 19.11.1967 (9 Wo.)
Hardhearted Hannah
  US 55 19.11.1960 (4 Wo.)
Come Rain Or Come Shine
  US 83 26.11.1960 (2 Wo.)
Them That Got
  US 58 14.01.1961 (6 Wo.)
One Mint Julep
  US 8 04.03.1961 (13 Wo.)
I've Got News For You
  US 66 17.06.1961 (5 Wo.)
I'm Gonna Move To The Outskirts Of Town
  US 84 17.06.1961 (2 Wo.)
Hit the Road Jack
  UK 4 21.10.1961 (8 Wo.)
  US 1 09.09.1961 (13 Wo.)
Unchain My Heart
  US 9 25.11.1961 (12 Wo.)
But On The Other Hand Baby
  US 72 09.12.1961 (4 Wo.)
Baby It's Cold Outside (& Betty Carter)
  US 91 03.03.1962 (2 Wo.)
At The Club
  US 44 31.03.1962 (7 Wo.)
Hide 'nor Hair
  US 20 07.04.1962 (7 Wo.)
I Can't Stop Loving You
  DE 8 04.08.1962 (17 Wo.)
  UK 1 16.06.1962 (15 Wo.)
  US 1 05.05.1962 (18 Wo.)
Born To Lose
  US 41 12.05.1962 (9 Wo.)
You Don't Know Me
  UK 6 15.09.1962 (10 Wo.)
  US 2 28.07.1962 (11 Wo.)
Careless Love
  US 60 28.07.1962 (4 Wo.)
You Are My Sunshine
  US 7 17.11.1962 (12 Wo.)
Your Cheatin' Heart
  UK 14 15.12.1962 (6 Wo.)
  US 29 17.11.1962 (9 Wo.)
Don't Set Me Free
  US 20 23.09.1963 (8 Wo.)
The Brightest Smile In Town
  US 92 09.03.1963 (2 Wo.)
Take These Chains From My Heart
  DE 32 13.07.1963 (8 Wo.)
  UK 4 18.05.1963 (14 Wo.)
  US 8 13.04.1963 (11 Wo.)
No One
  UK 29 14.09.1963 (1 Wo.)
  US 21 22.06.1963 (8 Wo.)
Without Love (There Is Nothing)
  US 29 22.06.1963 (7 Wo.)
Busted
  UK 20 09.11.1963 (4 Wo.)
  US 4 07.09.1963 (12 Wo.)
That Lucky Old Sun
  US 20 07.12.1963 (9 Wo.)
Baby, Don't You Cry
  US 39 22.02.1964 (7 Wo.)
My Heart Cries For You
  US 38 29.02.1964 (7 Wo.)
My Baby Don't Dig Me
  US 93 13.06.1964 (4 Wo.)
A Tear Fell
  US 35 25.07.1964 (5 Wo.)
No One To Cry To
  US 58 01.08.1964 (4 Wo.)
Smack Dab In The Middle
  US 68 03.10.1964 (6 Wo.)
Makin' Whoopee
  US 51 19.12.1964 (8 Wo.)
Cry
  US 78 13.02.1965 (5 Wo.)
I Got A Woman
  US 78 24.04.1965 (2 Wo.)
I'm A Fool To Care
  US 77 24.07.1965 (4 Wo.)
Crying Time
  UK 28 29.01.1966 (2 Wo.)
  US 5 18.12.1965 (14 Wo.)
Together Again
  US 16 02.04.1966 (8 Wo.)
Let's Go Get Stoned
  US 24 28.05.1966 (11 Wo.)
I Chose To Sing The Blues
  US 39 27.08.1966 (8 Wo.)
Please Say You're Fooling
  US 69 12.11.1966 (4 Wo.)
I Don't Need No Doctor
  US 96 03.12.1966 (2 Wo.)
Here We Go Again
  US 13 13.05.1967 (14 Wo.)
In The Heat Of The Night
  US 41 26.08.1967 (8 Wo.)
In The Heat Of The Night
  US 41 26.08.1967 (8 Wo.)
Yesterday
  US 15 04.11.1967 (9 Wo.)
That's A Lie
  US 50 24.02.1968 (6 Wo.)
Eleanor Rigby
  UK 25 31.08.1968 (2 Wo.)
  US 26 08.06.1968 (9 Wo.)
Understanding
  US 92 29.06.1968 (2 Wo.)
Sweet Young Thing Like You
  US 55 28.09.1968 (4 Wo.)
If It Wasn't For Bad Luck (& Jimmy Lewis)
  US 71 28.12.1968 (6 Wo.)
I Didn't Know What Time It Was
  US 71 08.03.1969 (6 Wo.)
Let Me Love You
  US 87 17.05.1969 (4 Wo.)
We Can Make It
  US 90 13.09.1969 (5 Wo.)
If You Were Mine
  US 40 26.09.1970 (17 Wo.)
Don't Change On Me
  US 27 13.03.1971 (10 Wo.)
Booty Butt (Ray Charles Orchestra)
  US 32 27.03.1971 (11 Wo.)
Feel So Bad
  US 59 28.08.1971 (5 Wo.)
What Am I Living For
  US 49 25.12.1971 (8 Wo.)
Look What They've Done To My Song, Ma
  US 57 08.07.1972 (5 Wo.)
I Can Make It Thru The Days
  US 94 16.06.1973 (3 Wo.)
Come Live With Me
  US 82 03.11.1973 (8 Wo.)
Living For The City
  US 71 30.08.1975 (4 Wo.)
Baby Grand (feat. Billy Joel)
  US 75 04.04.1987 (7 Wo.)
I'll Be Good To You (feat. Quincy Jones & Chaka Khan)
  DE 28 26.02.1990 (13 Wo.)
  UK 21 13.01.1990 (7 Wo.)
  US 18 18.11.1989 (16 Wo.)

Ray Charles begann als Musiker in Florida und zog 1947 nach Seattle. Dort nahm er im November 1948 als Mitglied des Maxin Trios mit Gosady D. McKee, Gitarre, und Milton S. Garred, Bass, seine ersten Schallplatten auf. Die erste Single Confession Blues / I Love You I Love You erschien im Februar 1949 bei dem kleinen Label Down Beat Records in Los Angeles. Der Titel erzielte mit Platz 2 der Rhythm & Blues-Hitparade einen beachtlichen Erstlingserfolg. Seine frühen Aufnahmen gehörten zum Rhythm & Blues und adaptierten Charles Brown oder Nat King Cole. Im selben Jahr wurde die Band in Ray Charles Trio umbenannt, Mitglieder waren außer ihm (Gesang/Piano) nun Gosady McKee (Gitarre), Mitchell „Tiny“ Webb (Gitarre) und Ralph Hamilton (Bass). Mittlerweile hatte sich Down Beat Records in SwingTime Records umbenannt, wo die Single How Long Blues/Blues Before Sunrise (#178) noch im Jahr 1949 veröffentlicht wurde. Nach insgesamt sechs Singles hatte Charles ein größeres Orchester um sich versammelt, bestehend aus Teddy Buckner (Trompete), Marshall Royal (Altsaxophon), Jack McVea (Tenorsaxophon), Charles Waller (Baritonsaxophon), Louis Speiginer (Gitarre), Billy Hadnott (Bass) und Clifton „Rudy“ Pitts (Schlagzeug). Unter dem Namen Ray Charles Orchestra entstanden am 25. Mai 1950 vier Aufnahmen, die auf zwei SwingTime-Singles verteilt wurden. Bei jenem Label blieb er bis September 1952 und wurde für eine Ablösesumme von $ 5000 vom großen Rhythm & Blues-Label Atlantic Records unter Vertrag genommen.[4]

Erst bei Atlantic Records (1952–1959) wurde seine Musik in mehrfacher Hinsicht (Gesang, Instrumentalstil, Komposition, Arrangement) unverwechselbar, da er Gospel- und Jazzeinflüsse betonte. Mit der Verbindung von Rhythm & Blues und Gospel wurde Charles zu einem der wichtigsten Wegbereiter und Musiker des Soul, unterstützt durch seinen Produzenten Jerry Wexler. Sein erster Erfolg war Mess Around, das auf C. C. Davenports Cow Cow Blues zurückgeht und dessen Text auf dem Boogie-Klassiker Pinetop's Boogie Woogie (1929) von Clarence Smith basiert. Es dauerte bis zum 17. Mai 1953, dass aus sieben Titeln dieser Aufnahmesession It Should Have Been Me ausgewählt wurde, das den fünften Rang der R&B-Charts erreichte. Mit seiner sechsten Atlantic-Single I’ve Got a Woman, aufgenommen am 18. November 1954 in Atlanta, gelang ihm sein erster Nummer-eins-Hit in den R&B-Charts. Die Top-Platzierung schaffte er noch dreimal, wobei die am 27. Juni 1959 veröffentlichte Single What’d I Say zu seinem größten Hit bei Atlantic Records wurde. Nach insgesamt 28 Singles, von denen 13 die Top-10 der R&B-Charts erreichten, wechselte Ray Charles am 1. November 1959 zu ABC-Paramount.

Während Charles die Hitparaden stürmte, verfiel er dem Heroin, das seine Karriere mehrmals an einen kritischen Punkt brachte. 1965 wurde er wegen Heroinbesitzes zu fünf Jahren Gefängnis auf Bewährung verurteilt, woraufhin er sich einer Entziehungskur unterzog. Ende der 1970er Jahre begab sich Ray Charles erneut in Behandlung und verbrachte nach deren Abschluss den Rest seines Lebens ohne Drogen.

Beim neuen Label ABC-Paramount feierte er unter dem Produzenten Sid Feller auch kommerzielle Erfolge. Mit Georgia on My Mind (veröffentlicht am 19. August 1960) griff er einen Jazzstandard auf und landete damit den zweiten Millionenseller. Erstmals konnte er sogar die Spitzenposition auch in den Pop-Charts belegen. Die Blues-intensiven Sounds bei Atlantic Records waren bei ABC Records von Geigen untermalten Pop-Arrangements gewichen. Hit the Road, Jack kam am 21. August 1961 auf den Markt und setzte ebenfalls über eine Million Exemplare um. Sein größter Hit erschien am 23. April 1962 mit I Can’t Stop Loving You, einem Country-Klassiker, der über zwei Millionen Mal verkauft wurde.[5] Als Hintergrundchor diente weiterhin die Girlgroup The Raelettes, die seine Karriere bis in die 70er Jahre begleitete.

Der zuletzt genannte Titel stammte aus dem im April 1962 veröffentlichten epochalen, in über 500.000 Exemplaren abgesetzten Album Modern Sounds in Country and Western Music. Aus diesem wurden zudem Born to Lose, You Don't Know Me und Careless Love ausgekoppelt. Danach folgten Hits wie Crying Time, Busted und Take These Chains From My Heart. 1966 produzierte er Lets Go Get Stoned von Ashford & Simpson. Einen weiteren Erfolg hatte er mit seiner Version von America the Beautiful im Juni 1972.

Ray Charles hatte auch zahlreiche Duettpartner. So sang er unter anderem mit George Jones, Hank Williams Jr., Johnny Cash, Willie Nelson und Merle Haggard. Auch wenn seine Chart-Erfolge schwanden, war die Begeisterung über seine intensiven Live-Auftritte ungebrochen. Der auch finanziell erfolgreichste schwarze Entertainer seiner Generation wird von zahlreichen Musikern als wichtige Einflussquelle genannt.

Privatleben und Tod[Bearbeiten]

Charles war zweimal verheiratet: zunächst mit Eileen Williams (1951–1952), später mit Della Beatrice Howard (1955–1977), mit der er drei Kinder hatte. Außerdem hatte er einige Beziehungen neben und nach seinen Ehen, aus denen weitere neun Kinder hervorgingen.[6][7] Seine Langzeitfreundin bis zum Zeitpunkt seines Todes war Norma Pinella.

Ray Charles' Kinder:

  1. Evelyn Robinson (* 1950) (Tochter von Louise Mitchell)
  2. Ray Charles Robinson, Jr. (* 1955) (Sohn von Della Robinson)
  3. David Robinson (* 1958) (Sohn von Della Robinson)
  4. Charles Wayne Hendricks (* 1959) (Sohn von Margie Hendrix — eine der Raelettes)
  5. Reverend Robert Robinson (* 1960) (Sohn von Della Robinson)
  6. Raenee Robinson (* 1961) (Tochter von Mae Mosely Lyles)
  7. Sheila Robinson aka Sheila Raye Charles (* 1963) (Tochter von Sandra Jean Betts)
  8. Reatha Butler
  9. Alexandria Bertrand (Tochter von Chantelle Bertrand)
  10. Jean Bettincent Kotchounian (* 1977) (Sohn von Arlette Kotchounian — arbeitete mit ihm als Fotograf am Album Would You Believe)
  11. Robyn Moffett (* 1978) (Tochter von Gloria Moffett)
  12. Ryan Corey Robinson den Bok (* 1987) (Sohn von Mary Anne den Bok)[8]

Ray Charles starb am 10. Juni 2004 im Alter von 73 Jahren an Leberkrebs. Er wurde auf dem Inglewood Park Cemetery im Los Angeles County beigesetzt.[9]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Ray Charles zählt zur Rock and Roll Hall of Fame und ist Mitglied der Blues Hall of Fame, der Songwriters Hall of Fame, der Grammy Hall of Fame, der Jazz Hall of Fame, der Georgia Music Hall of Fame und der Florida Artists Hall of Fame. Im Jahr 1993 erhielt er den National Medal of Arts des US-Kongresses. 1998 erhielt er den begehrten Polar Music Prize gemeinsam mit Ravi Shankar. Nach seinem Tod wurde ihm 2005 die Grammy-Award-Show gewidmet. „The Spirit of Christmas“ wurde in die Wireliste The Wire’s “100 Records That Set The World On Fire (While No One Was Listening)” aufgenommen.

Ray Charles in Film, Musik und Fernsehen[Bearbeiten]

Charles' erste Lebenshälfte wurde 2004 unter dem Titel Ray verfilmt. Der Film des Regisseurs Taylor Hackford (Drehbuch: James L. White) schildert Teile der Lebensgeschichte von Ray Charles – beginnend mit seiner Reise nach Seattle bis zur Ernennung von Georgia On My Mind zum Staatstitel Georgias und der Aufhebung der Verbannung und mit Rückblenden in seine Kindheit. Der Hauptdarsteller Jamie Foxx erhielt für seine Darstellung von Ray Charles den Oscar als bester Hauptdarsteller.

Alexis Spraic drehte 2010 eine zweistündige Dokumentation, in der David Duchovny Ray Charles’ America präsentiert.[10]

Des Weiteren erschien 2011 die Single „Ray Charles“ der amerikanischen Band Chiddy Bang und ist eine Hommage an den verstorbenen Sänger.

Charles hatte außerdem Gastauftritte in den Filmen Blues Brothers und Agent 00 – Mit der Lizenz zum Totlachen sowie in den US-Sitcoms Wer ist hier der Boss?, Die Nanny, Das Model und der Schnüffler und der Bill Cosby Show.

Diskografie[Bearbeiten]

Singles (mit Erscheinungsdatum, in Klammern Labelkatalog)[Bearbeiten]

Down Beat Records:

  • Confession Blues/I Love You, I Love You (I Will Never Let You Go), Maxin Trio, Februar 1949 (DB171)
  • Blues Before Sunrise/How Long Blues, Maxin Trio, 1949 (DB178)
  • A Sentimental Blues/You'll Never Miss the Water (Until the Well Runs Dry), Maxin Trio, 1949 (DB179)
  • Alone in the City/Can Anyone Ask For More?, Maxin Trio, 1949 (DB211)
  • The Ego Song (Sweet As Can Be) (All The Girls In Town)/Late In The Evening Blues, September 1950 (DB228)
  • Someday/I’ll Do Anything But Work, September 1950 (DB229)

SwingTime Records:

  • Let's Have A Ball/Rockin' Chair Blues, Maxin Trio, November 1949 (ST212)
  • Sitting On Top of the World (Now She's Gone)/I've Had My Fun (Going Down Slow), 1949 (ST215)
  • Ain't That Fine/Don't Put All Your Dreams In One Basket, 1950 (ST216)
  • See See Rider/What Have I Done, Mai 1950 (ST217)
  • She's On The Ball/Honey Honey, August 1950 (ST218)
  • Someday/I'll Do Anything But Work (ST229), 1950
  • I Wonder Who’s Kissing Her Now/All To Myself, Januar 1951 (ST249)
  • Lonely Boy/Baby Let Me Hold Your Hand, Januar 1951 (ST250)
  • I’m Glad For Your Sake/Kissa Me Baby (All Night Long), März 1952 (ST274)
  • Baby Won’t You Please Come Home/Hey Now, Juli 1952 (ST297)
  • Baby Let Me Hear You Call My Name/Guitar Blues, Juli 1952 (ST300)
  • Misery In My Heart/The Snow Is Falling (Snowfall), Februar 1953 (ST326)

Atlantic Records:

  • The Midnight Hour/Roll With My Baby, September 1952 (#976)
  • The Sun’s Gonna Shine Again/Jumpin’ In The Mornin’, Januar 1953 (#984)
  • Mess Around/Funny, But I Still Love You, Juli 1953 (#999)
  • Feelin’ Sad/Heartbreaker, September 1953 (#1008)
  • It Should’ve Been Me/Sinner’s Prayer, März 1954 (#1021)
  • Losing Hand/Don’t You Know, August 1954 (#1037)
  • I’ve Got a Woman/Come Back, Baby, Dezember 1954 (#1050)
  • A Fool For You/This Little Girl Of Mine, Juni 1955 (#1063)
  • Blackjack/Greenbacks, Oktober 1955 (#1076)
  • Mary Ann/Drown In My Own Tears, Januar 1956 (#1085)
  • Hallelujah I Love Her So/What Would I Do Without You, Mai 1956 (#1096)
  • Lonely Avenue/Leave My Woman Alone, August 1956 (#1108)
  • I Want To Know/Ain’t That Love?, Januar 1957 (#1124)
  • It’s All Right/Get On The Right Track, Baby, Juni 1957 (#1143)
  • Swanee River Rock/I Want A Little Girl, August 1957 (#1154)
  • Talkin’ Bout You/What Kind of Man Are You, Januar 1958 (#1172)
  • Yes Indeed/I Had A Dream, April 1958 (#1180)
  • You Be My Baby/My Bonnie, August 1958 (#1196)
  • Rockhouse (Part 1)/Rockhouse (Part 2), Oktober 1958 (#2006)
  • Tell All The World About You/(Night Time Is) The Right Time, November 1958 (#2010)
  • That’s Enough/Tell Me How Do You Feel, April 1959 (#2022)
  • What’d I Say (Part 1)/What’d I Say (Part 2), Juni 1959 (#2031)
  • I’m Movin’ On/I Believe To My Soul, Oktober 1959 (#2043)
  • Let The Good Times Roll/Don’t Let the Sun Catch You Crying, Dezember 1959 (#2047)
  • Just For A Thrill/Heartbreaker, Februar 1960 (#2055)
  • Sweet Sixteen Bars/Tell The Truth, Juli 1960 (#2068)
  • Doodlin’ (Part 1)/Doodlin’ (Part 2), September 1960 (#5005)
  • Tell Me You’ll Wait For Me/Come Rain Or Come Shine, November 1960 (#2084)

ABC-Records:

  • My Baby (I Love Her Yes I Do)/Who You Gonna Love, Januar 1960 (#10081)
  • Sticks And Stones/Worried Life Blues, Mai 1960 (#10118)
  • Georgia On My Mind/Carry Me Back To Old Virginny, August 1960 (#10135)
  • Them That Got/I Wonder, August 1960 (#10141)
  • Ruby/Hard Hearted Hannah, November 1960 (#10164)

Impulse Records:

  • One Mint Julep/Let’s Go, Februar 1961 (#200)
  • I’ve Got News For You/I’m Gonna Move To The Outskirts Of Town, Juni 1961 (#202)
  • A Bit of Soul/Early In The Morning, Februar 1961 (Atlantic #2094)
  • Am I Blue/It Should Have Been Me, Mai 1961 (Atlantic #2106)
  • Hard Times (No One Knows Better Than I)/Ray’s Blues (I Wonder Who), September 1961 (Atlantic #2118)

ABC Records:

  • Hit The Road, Jack/The Danger Zone, August 1961 (#10244)
  • Unchain My Heart (Bobby Sharp)/But On The Other Hand, Baby, November 1961 (#10266)
  • Baby, It’s Cold Outside/We’ll Be Together Again, Januar 1962 (#10298)
  • At the Club/Hide Nor Hair, März 1962 (#10314)
  • I Can’t Stop Loving You/Born To Lose, April 1962 (#10330)
  • You Don’t Know Me/Careless Love, Juli 1962 (#10345)
  • You Are My Sunshine/Your Cheating Heart, November 1962 (#10375)
  • Carrying That Load/Feelin’ Sad, Januar 1963 (Atlantic #2174)
  • Don’t Set Me Free/The Brightest Smile In Town, Februar 1963 (#10405)
  • Take These Chains from My Heart/No Letter Today, März 1963 (#10435)
  • No One/Without Love (There Is Nothing), Mai 1963 (#10453)
  • Busted/Making Believe, August 1963 (#10481)
  • That Lucky Old Sun/Ol’ Man River, November 1963 (#10509)
  • Talkin’ Bout You/In A Little Spanish Town, Juni 1964 (Atlantic #2239)
  • Baby, Don’t You Cry/My Heart Cries For You, Februar 1964 (#10530)
  • My Baby Don’t Dig Me/Something’s Wrong, Mai 1964 (#10557)
  • No One To Cry To/A Tear Fell, Juni 1964 (#10571)
  • Smack Dab In The Middle/I Wake Up Crying, September 1964 (#10588)
  • Makin’ Whoopee (vocal)/Makin’ Whoopee (Piano) – live, November 1964 (#10609)
  • Cry/Teardrops from My Eyes, Januar 1965 (#10615)
  • I’ve Got a Woman (Part 1)/I’ve Got A Woman (Part 2) – live, März 1965 (#10649)
  • Without A Song (Part 1)/Without A Song (Part 2), April 1965 (#10663)
  • I’m A Fool to Care/Love’s Gonna Live Here, Juni 1965 (#10700)
  • The Cincinnati Kid/That’s All I Am To You, September 1965 (#10720)
  • Crying Time/When My Dream Boat Comes Home, Oktober 1965 (#10739)
  • Together Again/You’re Just About To Lose Your Clown, März 1966 (#10785)
  • Let’s Go Get Stoned/The Train, Mai 1966 (#10808)
  • I Chose to Sing the Blues/Hopelessly, August 1966 (#10840)
  • Please Say You’re Fooling/I Don’t Need No Doctor, Oktober 1966 (#10865)
  • I Want To Talk About You/Something Inside Me, Februar 1967 (#10901)
  • Here We Go Again/Somebody Ought to Write a Book About It, April 1967 (#10938)
  • In The Heat Of The Night/Something’s Got to Change, August 1967 (#10970)
  • Yesterday/Never Had Enough of Nothing Yet, Oktober 1967 (#11009)
  • Come Rain Or Come Shine/Tell Me You’ll Wait For Me, Dezember 1967 (Atlantic #2470)
  • Go On Home/That’s A Lie, Januar 1968 (#11045)
  • Understanding/Eleanor Rigby, Mai 1968 (#11090)
  • Sweet Young Thing Like You/Listen, They’re Playing My Song, August 1968 (#11133)
  • If It Wasn’t For Bad Luck/When I Stop Dreaming, November 1968 (#11170)
  • I’ll Be Your Servant/I Didn’t Know What Time it Was, Februar 1969 (#11193)
  • Let Me Love You/I’m Satisfied, April 1969 (#11213)
  • We Can Make It/I Can’t Stop Loving You, Baby, August 1969 (#11239)
  • Claudie Mae/Someone to Watch Over Me, November 1969 (#11251)
  • Laughin’ And Clownin’/That Thing Called Love, Januar 1970 (#11259)
  • If You Were Mine/Till I Can’t Take it Anymore, August 1970 (#11271)
  • Don’t Change On Me/Sweet Memories, Februar 1971 (#11291)
  • Booty Butt/Sidewinder, März 1971 (#1015)
  • Feel So Bad/Your Love Is So Doggone Good, Juli 1971 (#11308)
  • What Am I Living For/Tired Of My Tears, November 1971 (#11317)
  • Look What They’ve Done To My Song, Ma/America The Beautiful, Juni 1972 (#11329)
  • Hey Mister/There’ll Be No Peace Without All Men As One, November 1972 (#11337)
  • Every Saturday Night/Take Me Home, Country Roads, Januar 1973 (#11344)
  • I Can Make It Thru the Days (But Oh Those Lonely Nights)/Ring of Fire, April 1973 (#11351)

Crossover Records (Atlantic):

  • Come Live With Me/Everybody Sing, Oktober 1973 (#973)
  • Louise/Somebody, März 1974 (#974)
  • America the Beautiful/Sunshine, Februar 1976 (#985)
  • Oh, Lawd, I’m On My Way/Oh Bess, Where’s My Bess, Oktober 1976 (RCA #10800)
  • I Can See Clearly Now/Anonymous Love, November 1977 (#3443)
  • Game Number Nine/A Peace That We Never Before Could Enjoy, März 1978 (#3473)
  • Riding Thumb/You Forgot Your Memory, Oktober 1978 (#3527)
  • Christmas Time/There’ll Be No Peace Without All Men As One, November 1978 (#3549)
  • Some Enchanted Evening/You 20th Century Fox, August 1979 (#3611)
  • Just Because/Love Me Or Set Me Free, November 1979 (#3634)
  • Compared To What/Now That We’ve Found Each Other, August 1980 (#3762)
  • Beers To You/Cotton-Eyed Clint, Oktober 1980 (Warner Brothers #49608)

Columbia Records:

Maxin Trio – Confession Blues, die erste Single von Ray Charles
  • Born to Love Me/String Bean, November 1982 (#3429)
  • 3/4 Time/You Feel Good All Over, März 1983 (#3810)
  • Ain’t Your Memory Got No Pride At All/I Don’t Want No Strangers Sleepin’ In My Bed, August 1983 (#4083)
  • We Didn’t See A Thing/I Wish You Were Here Tonight, November 1983 (#4297)
  • Do I Ever Cross Your Mind/They Call It Love, März 1984 (#4420)
  • Woman Sensuous Woman/I Was On Georgia Time, Juni 1984 (#4500)
  • Rock And Roll Shoes/Then I’ll Be Over You, Juli 1984 (#4531)
  • Seven Spanish Angels/Who Cares, November 1984 (#4751)
  • It Ain’t Gonna Worry My Mind/Crazy Old Soldier, April 1985 (#4860)
  • Two Old Cats Like Us/Little Hotel Room, August 1985 (#5575)
  • The Pages of My Mind/Slip Away, Juni 1986 (#6172)
  • Dixie Moon/A Little Bit of Heaven, Oktober 1986 (#6370)
  • Baby Grand/Big Man On Mulberry Street, März 1987 (#6994)
  • I’ll Be Good To You (Pt 1)/I’ll Be Good To You (Pt 2), Oktober 1989 (#22697)
  • A Song for You/I Can’t Get Enough, März 1993 (Warner Brothers #18611)

Alben[Bearbeiten]

Ray Charles Trio – See See Rider
Ray Charles – I Can't Stop Loving You
  • 1957: Ray Charles
  • 1957: The Great Ray Charles
  • 1958: Soul Brothers (mit Milt Jackson)
  • 1958: Ray Charles at Newport (Live)
  • 1958: Yes, Indeed!
  • 1959: What’d I Say
  • 1959: The Genius of Ray Charles
  • 1960: Ray Charles In Person
  • 1960: The Genius Hits The Road
  • 1961: Dedicated to You
  • 1961: Soul Meeting (mit Milt Jackson)
  • 1960: Genius + Soul = Jazz
  • 1960: Ray Charles Sextet
  • 1961: The Genius After Hours
  • 1961: Ray Charles and Betty Carter
  • 1961: The Genius Sings the Blues
  • 1961: Do the Twist With Ray Charles!
  • 1962: Modern Sounds in Country and Western Music
  • 1962: Modern Sounds in Country and Western Music, Vol. 2
  • 1962: Hallelujah I Love Her So!
  • 1962: Spotlight on Ray Charles
  • 1962: The Original Ray Charles
  • 1963: Ingredients in a Recipe for Soul
  • 1964: Sweet & Sour Tears
  • 1964: Have a Smile With Me
  • 1965: Live in Concert (Live)
  • 1965: Country & Western Meets Rhythm & Blues
  • 1965: Cincinnati Kid (Soundtrack)
  • 1966: Crying Time
  • 1966: Ray’s Moods
  • 1967: A Man & His Soul
  • 1967: Ray Charles Invites You to Listen
  • 1968: A Portrait of Ray
  • 1969: I’m All Yours-Baby!
  • 1969: Doing His Thing
  • 1970: My Kind of Jazz
  • 1970: Love Country Style
  • 1971: Volcanic Action of My Soul
  • 1972: A Message from the People
  • 1972: Through the Eyes of Love
  • 1972: Presents the Raelettes
  • 1973: Genius in Concert L. A. (Live)
  • 1973: My Kind of Jazz, Number 2
  • 1974: Come Live With Me
  • 1975: Renaissance
  • 1975: My Kind of Jazz, Pt. 3
  • 1975: Live in Japan
  • 1975: World of Ray Charles, Vol. 2
  • 1976: Porgy & Bess
  • 1977: True to Life
  • 1978: Love & Peace
  • 1979: Ain’t It So
  • 1980: Brother Ray is at it Again
  • 1983: Wish You Were Here Tonight
  • 1984: Do I Ever Cross Your Mind?
  • 1984: Friendship
  • 1985: The Spirit of Christmas
  • 1986: From the Pages of My Mind
  • 1988: Just Between Us
  • 1990: Would You Believe?
  • 1993: My World
  • 1996: Strong Love Affair
  • 2001: Dejavu Retro Gold Collection (2 CD)
  • 2002: Thanks for Bringing Love Around Again
  • 2002: Live at the Montreux Jazz Festival
  • 2004: Genius Loves Company
  • 2004: Ray (Original Soundtrack)
  • 2005: Pure Genius—The Complete Atlantic Recordings (1952–59) Living Blues Award Best Historical Recording
  • 2005: Live at the Olympia 2000
  • 2005: In Concert (Live)
  • 2005: Late in the Evening
  • 2005: In Concert: I Can’t Stop Loving You
  • 2005: At Newport
  • 2005: Genius & Friends
  • 2005: Brother Ray
  • 2005: Brother Ray’s Blues
  • 2005: Collections
  • 2005: Friendship
  • 2006: Heart and Soul
  • 2006: A Celebration – 150 Minutes of Ray Charles
  • 2006: Alone in the City
  • 2006: Back Home
  • 2006: Confession Blues
  • 2006: Genius
  • 2006: Going Down Slow
  • 2006: Heart and Soul
  • 2006: Hey Now!
  • 2006: Ray Charles Selected Favorites, Vol. 1
  • 2006: Ray Charles Selected Favorites, Vol. 2
  • 2006: Ray Charles: The Classic Years, Vol. 1
  • 2006: Ray Charles: The Classic Years, Vol. 2
  • 2006: Ray Charles – The Essentials
  • 2006: Ray Sings, Basie Swings
  • 2006: Two on One (Ray Charles and Nat King Cole)
  • 2006: Unreleased: Swing Time 1949–1951
  • 2007: Georgia on My Mind
  • 2007: Hit the Road Jack
  • 2007: I’ve got a Woman
  • 2007: Ray
  • 2007: Ray Charles at His Best
  • 2007: The Definitive Soul Collection
  • 2007: The Essence of Ray Charles
  • 2007: The Genius, Live!
  • 2007: The Soul of a Man
  • 2009: Ray Charles – Genius: The Ultimate Ray Charles Collection (US: #35)
  • 2010: Rare Genius – The Undiscovered Masters
  • 2011: Singular Genius – The Complete ABC Singles

Werke[Bearbeiten]

  • American Superstars – The Best Of Ray Charles. Edl (edel) 1993.
  • Ray Charles At Newport. Atlantic (Warner Music) 1998.
  • The Definitive Ray Charles. Rhino (Warner Music) 2001.

Literatur[Bearbeiten]

  • Ray Charles. Yes Indeed! Photographs by Joe Adams. Genesis Publications Limited, Guildford, Surrey/England 2010, ISBN 978-1-905662-08-1
  • Ray Charles, David Ritz: Ray Charles. What I say. Der Hohepriester des Soul, Hannibal Verlag, Wien 1994, ISBN 3-85445-098-2
  • Sharon Bell Mathis: Ray Charles, Lee & Low Books, New York 2001, ISBN 1-58430-018-3
  • Ray Charles, David Ritz: Ray-Die Autobiographie, Wilhelm Heyne Verlag, München 2005, ISBN 3-453-50014-8
  • Mike Evans: Ray Charles - Die Geburt des Soul, Bosworth Music, Berlin 2008, ISBN 978-3-86543-294-0

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. HIT-BILANZ, deutsche Chart Singles 1956-2001 auf CD-ROM; Verlag: TAURUS PRESS Verlag populärer Musik-Literatur GmbH
  2. HIT-RECORDS, UK Chart Singles 1950-2000 auf CD-ROM; Verlag: TAURUS PRESS Verlag populärer Musik-Literatur GmbH
  3. HIT-GUIDE, US Chart Singles 1950-1999 auf CD-ROM; Verlag: TAURUS PRESS Verlag populärer Musik-Literatur GmbH
  4. Adam White, Billboard-Interview mit Ahmet Ertegun; in: Beilage Fifty Years of Atlantic Records zu Billboard, Ausgabe vom 17. Januar 1998, S. A-12
  5. Joseph Murrells, Million Selling Records, 1985, S. 160
  6. Marriages of Ray Charles. In: About.com. Abgerufen am 14. Februar 2008.
  7. The Genius Of Ray Charles, 60 Minutes Looks Back At The Life And Loves Of A True Original – CBS News
  8. Marriages of Ray Charles Auf: About.com, englisch, abgerufen am 22. Juli 2013
  9. http://knerger.de/html/charlesrmusiker_68.html
  10. Ray Charles’ America bei der imdb

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Ray Charles – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien