Ray Jackendoff

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Ray Jackendoff (* 1945) ist ein US-amerikanischer Linguist. Er ist seit 2005 Professor für Philosophie an der Tufts University in Medford, Massachusetts. Von 1971 bis 2005 war er Professor für Linguistik an der Brandeis University in Waltham, Massachusetts.

Seine Arbeit bewegt sich auf dem Gebiet zwischen Generativer Grammatik und kognitiver Linguistik. Als Schüler von Noam Chomsky glaubt er an eine angeborene Universalgrammatik, wobei seine Forschung die Semantik natürlicher Sprachen ebenso umfasst wie ihre lexikalischen und syntaktischen Erscheinungsformen. Jackendoff hat außerdem die Beziehung zwischen Bewusstsein und der computational theory of mind erforscht sowie, zusammen mit Fred Lerdahl (* 1943), die musikalische Kognition. Seine Theorie der Conceptual Semantics entwickelte er hin zu einer umfassenden Theorie über die Grundlagen von Sprache. 2003 wurde er mit dem Jean-Nicod-Preis ausgezeichnet. Für 2014 wurde ihm der Rumelhart-Preis zugesprochen.

Werke[Bearbeiten]

  • Ray Jackendoff (1983) Semantics and Cognition. Cambridge, Mass.: MIT Press.
  • Fred Lerdahl & Ray Jackendoff (1983) A generative theory of tonal music. Cambridge, Mass.: MIT Press.
  • Ray Jackendoff (1990) Semantic Structures. Cambridge, Mass.: MIT Press.
  • Ray Jackendoff (1993) Patterns in the Mind: Language and Human Nature. Hemel Hempstead: Harvester-Wheatsheaf.
  • Ray Jackendoff (2002) Foundations of Language (Brain, Meaning, Grammar, Evolution). Oxford/New York: Oxford University Press.
  • Peter Culicover & Ray Jackendoff (2005) Simpler syntax. Oxford/New York: Oxford University Press.

Weblinks[Bearbeiten]