Ray Streater

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Ray Frederick Streater (* 21. April 1936 in Three Bridges, West Sussex) ist ein britischer theoretischer und mathematischer Physiker.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Streater studierte von 1954 bis 1957 am Imperial College, wo er 1960 bei Abdus Salam (und Rudolf Peierls) promoviert wurde (The quantum theory of fields). Danach war er 1960 am CERN und Instructor an der Princeton University. 1961 wurde er Assistent Lecturer, 1964 Lecturer (in Physik) und 1967 Senior Lecturer (in Mathematik) am Imperial College. Ab 1969 war er Professor für angewandte Mathematik am Bedford College der University of London, und ab 1984 am King´s College in London. 2001 wurde er emeritiert. Er war unter anderem als Gastwissenschaftler in Princeton, am MIT (1966 bei Irving Segal), der Universität Warschau, Lund, dem Mittag-Leffler-Institut in Stockholm und am IHES.

Streater befasste sich mit axiomatischer Quantenfeldtheorie und Spin-Statistik-Relationen, worüber er eine bekannte Monographie mit Arthur Wightman schrieb, Dispersionsrelationen, statistischer Mechanik und ab den 1990er Jahren mit Informationsgeometrie.

Er ist Mitglied der International Association of Mathematical Physics und der London Mathematical Society.

Ray Streater ist seit 1962 verheiratet und hat drei Kinder.

Schriften[Bearbeiten]

  • mit Arthur Wightman: Spin, Statistics and All That, Benjamin 1964, 5. Auflage, Princeton University Press, 2000, auf deutsch erschien die ältere Auflage als BI Hochschultaschenbuch
  • Lost causes in and beyond physics, Springer 2007, seine Webseite zu Lost Causes in Physics
  • Statistical dynamics. A stochastic approach to non equilibrium thermodynamics, Imperial College Press 1995 (Neuauflage 2009)
  • als Herausgeber: The mathematics of contemporary physics, Academic Press 1972

Weblinks[Bearbeiten]