Reana del Rojale

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Reana del Rojale
Wappen
Reana del Rojale (Italien)
Reana del Rojale
Staat: Italien
Region: Friaul-Julisch Venetien
Provinz: Udine (UD)
Koordinaten: 46° 9′ N, 13° 15′ O46.14722222222213.243055555556168Koordinaten: 46° 8′ 50″ N, 13° 14′ 35″ O
Höhe: 168 m s.l.m.
Fläche: 20,18 km²
Einwohner: 4.999 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 248 Einw./km²
Postleitzahl: 33010
Vorwahl: 0432
ISTAT-Nummer: 030090
Volksbezeichnung: Reanesi
Website: Reana del Rojale

Reana del Rojale (furlanisch Reane dal Roiâl ) ist eine Gemeinde mit 4999 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2013) in der Provinz Udine der italienischen Region Friaul-Julisch Venetien. Sie liegt etwa neun Kilometer nördlich von Udine. Die Nachbargemeinden sind Nimis, Povoletto, Tarcento, Tavagnacco, Tricesimo und Udine. Die Ortsteile heißen Cortale, Qualso, Reana, Remugnano, Ribis, Rizzolo, Valle, Vergnacco und Zompitta.

Villen in der Via Cividina in Reana del Rojale

Der Vorort Vergnacco wird schon in Dokumenten aus dem 14. Jahrhundert unter dem Namen Verniacum erwähnt. Das älteste Dokument mit der ersten Nennung des Ortes datiert aus dem Jahre 1360. Die Kirche ist den Heiligen Thomas und Markus geweiht.

Der Hauptwirtschaftsfaktor ist die Landwirtschaft, aber auch Handelsaktivitäten sind hervorzuheben.

Vergnacco liegt 14 Kilometer nördlich von Udine mit einem prächtigen Blick auf die Karnischen und Julischen Voralpen. Auch wenn der Ort nicht die Benennung DOC Colli Orientali del Friuli beansprucht, so hat doch der Weinbau große Bedeutung. Von Vergnacco sieht man auf die vorgelagerten Hügel, die mit Weinbergen, Getreidefeldern und in den letzten Jahren auch mit einer Vielfalt von autochthonen (bodenständigen) Olivenhainen kultiviert sind.

Verkehr[Bearbeiten]

Die Ortschaft liegt direkt an der Eisenbahnstrecke „Pontebbana“ (Verbindung TarvisioUdine) und hat einen eigenen Bahnhof.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistiche demografiche ISTAT. Monatliche Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2013.

Literatur[Bearbeiten]

  • Roberta Costantini, Fulvio Dell’Agnese, Micol Duca, Antonella Favaro, Monica Nicoli, Alessio Pasian: Friuli-Venezia Giulia. I luoghi dell’arte, S. 247; Bruno Fachin Editore, Triest
Getreidefeld am Ortsrand von Reana del Rojale