Reanimation (Album)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Reanimation
Remixalbum von Linkin Park
Veröffentlichung 30. Juli 2002
Label Warner Bros.
Format CD, LP
Genre Nu Metal, Rap-Rock, Alternative Hip-Hop, Industrial Metal, Electro-Rock
Anzahl der Titel 20
Laufzeit 61:00

Besetzung

Produktion Mike Shinoda
Chronologie
Hybrid Theory
(2000)
Reanimation Meteora
(2003)
Singleauskopplung
15. Juli 2002 H! Vltg3 / Pts.of.Athrty

Reanimation (engl. für: „Wiederbelebung”) ist das erste Remix-Album der US-amerikanischen Nu-Metal-Band Linkin Park. Es erschien am 30. Juli 2002 und enthält Remixe aller zwölf Lieder aus dem Debütalbum Hybrid Theory sowie acht zusätzliche Tracks, bei denen es sich überwiegend um kürzere Zwischentitel handelt. Es erreichte weltweit hohe Chartplatzierungen und erreichte in Deutschland, Österreich und der Schweiz Gold-Status.[1]

Entstehung[Bearbeiten]

Nachdem Mike Shinoda verschiedene Remixe zugesandt bekommen hatte, entschied er sich, ein EP mit Remixen zu veröffentlichen. Auch Bandmitglied und DJ Joe Hahn ließ sich für diese Idee begeistern. Durch seine Unterstützung wurde das Projekt erweitert, sodass nun an einer LP gearbeitet wurde. Beide steuerten dem Album einige Remixe bei. Schlussendlich wurden angeblich über fünfzig Remixe produziert, wovon Shinoda die Besten auswählte.[2] Die Veröffentlichung erfolgte am 30. Juli 2002.

Musikstil[Bearbeiten]

Der Produzent des Albums, Mike Shinoda, ließ viele Songs von anderen Künstlern aus der Underground Hip-Hop-Szene remixen. Deshalb wurden sie im Vergleich zu den Originalen stärker von Hip-Hop und Electro geprägt. Teilweise wurden die Songs auch düsterer und ruhiger.

Inhalt[Bearbeiten]

Titelliste[Bearbeiten]

# Titel Länge Interpret Bemerkung Originaltitel
1 Opening 1:07 Intro
2 Pts.of.Athrty 3:45 Jay Gordon Single (als Doppel-A-Seite mit H! Vltg3) Points of Authority
3 Enth E Nd 4:00 Kutmasta Kurt feat. Motion Man In the End
4 [Chali] 0:23 Interlude
5 Frgt/10 3:32 The Alchemist feat. Chali 2na Forgotten
6 P5hng Me A*wy 4:37 Mike Shinoda feat. Stephen Richards Pushing Me Away
7 Plc. 4 Mie Hæd 4:20 AmpLive feat. Zion A Place for My Head
8 X-Ecutioner Style 1:49 Sean C. feat. Roc Raida & Black Thought
9 H! Vltg3 3:30 Evidence feat. Pharoahe Monch & DJ Babu Single (als Doppel-A-Seite mit Pts.of.Athrty) High Voltage
10 [Riff Raff] 0:21 Interlude
11 Wth>You 4:12 Chairman Hahn feat. Aceyalone With You
12 Ntr\Mssion 0:29 Interlude
13 Ppr:Kut 3:26 DJ Cheapshot & Jubacca feat. Rasco & Planet Asia Papercut
14 Rnw@y 3:13 Backyard Bangers feat. Phoenix Orion Runaway
15 My<Dsmbr 4:17 Mickey P. feat. Kelli Ali My December
16 [Stef] 0:10 Interlude
17 By_Myslf 3:42 Josh Abraham & Mike Shinoda By Myself
18 Kyur4 th Ich 2:32 Chairman Hahn Instrumental Cure for the Itch
19 1stp Klosr 5:46 The Humble Brothers feat. Jonathan Davis One Step Closer
20 Krwlng 5:42 Mike Shinoda feat. Aaron Lewis Crawling
21 Buy Myself 4:26 Marilyn Manson Bonus-Track der japanischen Edition By Myself

Cover[Bearbeiten]

Die Coverabbildung zeigt das gleiche Motiv wie bei Hybrid Theory, allerdings wurde der Soldat durch einen Roboter ersetzt. Der Hintergrund ist grün.

Singleauskopplungen[Bearbeiten]

15 Tage vor der Veröffentlichung des Albums kam die erste und einzige offizielle Single H! Vltg3 / Pts.of.Athrty als Doppel-A-Seite auf den Markt. Die B-Seite besteht aus Buy Myself, das sonst nur auf der japanischen Edition und der iTunes Bonus-Version des Albums zu finden ist. Die Single wurde im Vereinigten Königreich zum zweiten Top-Ten Hit nach In the End. In Deutschland erreichte sie Platz 31.

Als Promo-Singles wurden Enth E Nd, Frgt/10, P5hng Me A*wy, By_Myslf und 1stp Klosr veröffentlicht.

Charterfolg[Bearbeiten]

Album[Bearbeiten]

Jahr Titel Chartpositionen[3] Anmerkungen
DE AT CH UK US
2002 Reanimation 3
(13 Wo.)
2
(12 Wo.)
3
(12 Wo.)
3
(8 Wo.)
2
(33 Wo.)
Erstveröffentlichung: 30. Juli 2002
Verkäufe: + 2.000.000[4]

Single[Bearbeiten]

Jahr Titel Chartplatzierungen[3] Anmerkungen
DE AT CH UK US
2002 H! Vltg3 / Pts.of.Athrty 31
(9 Wo.)
47
(10 Wo.)
61
(9 Wo.)
9
(6 Wo.)
Erstveröffentlichung: 15. Juli 2002

Rezeption[Bearbeiten]

Professionelle Bewertungen
Durchschnittsbewertung
Quelle Bewertung
Metacritic 60 % [5]
Weitere Bewertungen
Quelle Bewertung
Allmusic
Rolling Stone
Artistdirect
Sputnikmusic
laut.de
plattentests.de
CDstarts.de

Reanimation erhielt gemischte Kritiken. Plattentests.de schreibt, das Album stinke in seiner völligen Überflüssigkeit und vergab vier von zehn Punkten.[6] Auch Laut.de bezeichnet das Album als überflüssig und „nur sporadisch künstlerisch wertvoll“.[7] Allmusic meint hingegen, das Album sei ein Schritt in die richtige Richtung.[8] Rolling Stone schreibt, die Musik sei nicht bahnbrechend, habe aber im Vergleich zu den Originaltracks einen eigenen Reiz und vergab deshalb drei von fünf Punkten.[9]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Auszeichnungen für Musikverkäufe: DE AT CH
  2. Linkin Park Biografie
  3. a b Chartquellen: DE AT CH UK US
  4. http://www.worldwidealbums.net/
  5. Metascore auf metacritic.com
  6. Kritik von Plattentests
  7. Kritik von laut.de
  8. Kritik von Allmusic
  9. Kritik von Rolling Stone