Rebmann-Gletscher

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Rebmann-Gletscher am Gipfel des Kilimandscharo
Satelliten-Foto des Kilimanjaro mit eingetragener Lage der Haupteisfelder (Juni 2004)

Der Rebmann-Gletscher ist ein Gletscher nahe dem Gipfel des Kilimandscharo in Tansania und ist nur ein kleiner Rest der gewaltigen Eiskappe, die einst den Gipfel des Kilimandscharo krönte. Diese Eismasse hat sich im vergangenen Jahrhundert deutlich zurückzogen und zwischen 1912 und 2000 82 Prozent des Gletschereis auf dem Berg verloren.[1] Der Rebmann-Gletscher ist nach dem aus Gerlingen stammenden deutsche Missionar und Entdecker Johannes Rebmann benannt,[2] der im Jahre 1848 der erste weiße Entdecker war, der den Kilimandscharo sah, und von ihm sowie von Schnee und Gletschern am Kilimandscharo berichtete. Rebmann lebte 1846 - 1875 ohne Unterbrechung in Ostafrika, wo auch seine Frau Emma Tyler sowie 1854 sein einziger Sohn Samuel - im Alter von fünf Tagen - starb [3]

Der Gletscher entwässert über Gebirgsbäche zum Jipe-See in das Flusssystem des Pangani.

Quellen[Bearbeiten]

  1. Snows of Kilimanjaro Disappearing, Glacial Ice Loss Increasing. Ohio State University. Abgerufen am 24. Dezember 2010.
  2. Nancy Gay: Climbing Kilimanjaro, SFGate.com. Abgerufen am 24. Dezember 2010. 
  3. James Young, Stefan Hastenrath: Glaciers of Africa (pdf) In: U.S. Geological Survey Professional Paper 1386-G-3. U.S. Geological Survey. Abgerufen am 24. Dezember 2010.

Johannes-Rebmann-Stiftung: www.Johannes-Rebmann.de -3.081111111111137.363055555556Koordinaten: 3° 4′ 52″ S, 37° 21′ 47″ O