Reclaim the Streets

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Der Begriff Reclaim the Streets (zu deutsch etwa Holt euch die Straße zurück) bezeichnet eine Aktionsform mit dem übergeordneten Ziel des gemeinschaftlichen Aneignens des öffentlichen Raums.

Geschichte[Bearbeiten]

Sie wurde bezeichnet als Widerstandsbewegung gegen die Globalisierung, die von Unternehmen vorangetrieben wird, auch als eine Oppositionsform gegen das Auto als das häufigste Transportmittel, das Stadtplanung und Nutzung des öffentlichen Raums bestimmt. Es werden dabei oft Karneval-artige Feste veranstaltet.

Im Werk No Logo von Naomi Klein wird die Straßenrückeroberung ausführlich beschrieben.

Beispiele[Bearbeiten]

Am 18. Juni 1999, am Vorabend des G8-Gipfel in Köln 1999, organisierte RTS die bis dahin größte Demonstration in Köln: 10.000 Demonstranten blockierten im Stadtzentrum Banken und Brücken.

Die Berliner Tanzguerilla ist eine Gruppe, die regelmäßig im öffentlichen Raum tanzt, genau wie auch die Tanzguerilla Hannover, die sich 2006 nach dem Berliner Vorbild gründete.

Im Rahmen der sogenannten Critical Mass fahren weltweit in großen Städten einige Dutzend bis mehrere zehntausend Radfahrer gemeinsam durch die Straßen, um so ihren Anspruch auf einen Teil des Straßenraums zu erheben. In vielen Städten finden diese Fahrten regelmäßig einmal monatlich statt. Die Budapester Critical Mass, die größte weltweit, hat bis zu 80.000 Teilnehmer.

Es ist selten, dass Reclaim the Streets Parties von Übergriffen gegen Sacheigentum begleitet sind, wie z.B. in Zürich am 6. Februar 2010[1]

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. „Polizeivorsteherin Esther Maurer bricht ihr Schweigen“, Tagesanzeiger, 9. Februar 2010