Red Bull Racing

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Red Bull
Logo von Red Bull Racing seit 2013
Name Infiniti Red Bull Racing
Unternehmen Red Bull Racing Ltd.[1]
Unternehmenssitz Milton Keynes (GB)
Teamchef Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Christian Horner
Techn. Direktor Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Adrian Newey (d.f.)
Saison 2014
Fahrer (1) DeutschlandDeutschland Sebastian Vettel
(3) AustralienAustralien Daniel Ricciardo
Testfahrer SchweizSchweiz Sébastien Buemi
PortugalPortugal António Félix da Costa
Chassis Red Bull RB10
Motor Renault Energy F1 2014
Reifen Pirelli
Statistik
Erster Grand Prix Australien 2005
Gefahrene Rennen 176
Konstrukteurs-WM 4 (2010, 2011, 2012, 2013)
Fahrer-WM 4 (2010, 2011, 2012, 2013)
Rennsiege 49
Pole Positions 57
Schnellste Runden 42
Position 2013 1. (596 Punkte)
Punkte 2679,5
(Stand: Großer Preis von Ungarn, 27. Juli 2014)

Red Bull Racing ist ein Formel-1-Rennstall mit Sitz im englischen Milton Keynes mit österreichischer Lizenz, der sich im Besitz des Energy-Drink-Herstellers Red Bull befindet. Eigentümer des Teams ist Firmengründer Dietrich Mateschitz. Red Bull Racing ging Ende 2004 aus dem britischen Team Jaguar Racing hervor, das vom Automobilhersteller Ford bei dessen Rückzug aus der Formel 1 verkauft wurde. 2010, im sechsten Jahr seines Bestehens, erreichte das Team erstmals beide WM-Titel, sowohl die Konstrukteurs-Weltmeisterschaft als auch die Fahrer-Weltmeisterschaft durch Sebastian Vettel. Diesen Erfolg konnte das Team 2011, 2012 und 2013 wiederholen. Außerdem hält das Team seit der Saison 2011 den Rekord von 18 Pole-Positions in 19 Rennen (94,7 Prozent).

Seit 2013 tritt der Rennstall mit Infiniti als Titelsponsor als Infiniti Red Bull Racing an.[2]

Geschichte[Bearbeiten]

Sauber-Ford C14 mit Red-Bull-Werbung beim Großbritannien-GP 1995

Red Bull als Sponsor[Bearbeiten]

Red Bull stieg 1995 als Sponsor, später sogar als Hauptaktionär, beim Sauber-Team in die Formel 1 ein. Das Unternehmen war bis 2001 Hauptsponsor und Mehrheitseigner (offizieller Teamname: Red Bull Sauber Petronas) und im Anschluss bis 2004 Nebensponsor des Schweizer Teams. Im Jahr 2002 verkaufte Red Bull seine Anteile an Credit Suisse, womit das Team wieder nur den Namen Sauber Petronas führte. Das Engagement wurde zum Jahresende 2004 beendet, da Red Bull ab 2005 mit dem ehemaligen Jaguar-Racing-Team mit einem eigenen Rennstall antrat. In den Jahren 2001 und 2002 wurde zusätzlich das britische Arrows-Team gesponsert, da es dem von Red Bull geförderten Nachwuchspiloten Enrique Bernoldi ein Einsatzfahrzeug zur Verfügung stellte. 2004 war man außerdem mit der Marke Hangar-7 als Sponsor des Jaguar-Teams aktiv, welches den Red-Bull-Junior Christian Klien einsetzte.

Eigenes Team[Bearbeiten]

2005[Bearbeiten]

Logo von Red Bull Racing bis 2012
David Coulthard im Red Bull RB1 beim Kanada-GP 2005

Nach der Übernahme des Jaguar-Racing-Teams durch Red Bull wurde für die Saison 2005 David Coulthard als erster Fahrer verpflichtet. Dieser war vorher bei McLaren-Mercedes entlassen worden. Das zweite Cockpit sollte abwechselnd von Christian Klien und Vitantonio Liuzzi besetzt werden. Der Motorenlieferant in dieser Saison war Cosworth. Das Team fuhr zunächst noch mit britischer Lizenz. Bereits im ersten Rennen konnte Red Bull Racing durch den vierten Platz von David Coulthard und den siebten Platz von Christian Klien Punkte holen. Auch beim zweiten Rennen fuhren beide Fahrer in die Punkteränge. Ab dem vierten Rennen fuhr Vitantonio Liuzzi an der Seite von David Coulthard.

Anlässlich der Premiere von Star Wars: Episode III fuhren die Boliden beim Rennen in Monte Carlo im Star-Wars-Design und auch die Crew war im Star-Wars-Outfit gekleidet. Im Rennen mussten jedoch, zum ersten Mal in der Saison, beide Fahrer ihre Autos vorzeitig abstellen.[3][4]

Ab dem Großen Preis von Kanada übernahm Christian Klien für den Rest der Saison das zweite Cockpit. Liuzzi hatte in vier Rennen einen Punkt für das Team einfahren können. Wie alle anderen Michelin-bereiften Teams verzichtete auch Red Bull Racing beim Großen Preis der USA an den Start zu gehen. Es standen zu diesem Zeitpunkt 22 WM-Punkte zu buche. In jedem Rennen außer dem Monaco-GP fuhr mindestens ein Auto in die Punkte.

In der zweiten Saisonhälfte sammelten Coulthard und Klien weitere 12 Punkte. Die Fahrer kamen jedoch öfter außerhalb der Punkteränge ins Ziel als in der ersten Saisonhälfte. Insgesamt neunmal mussten die drei Fahrer vorzeitig ein Rennen beenden.

Coulthard kam am Ende der Saison auf 24 WM-Punkte und belegte den 12. Rang in der Fahrerwertung. Klien erzielte 9 WM-Punkte und wurde 15. Liuzzi belegte den 23. Rang mit einem WM-Punkt. Das Team kam somit auf 34 Punkte und belegte mit vier Punkten Rückstand auf das BAR-Honda Team den siebten Rang der Konstrukteurswertung.

2006[Bearbeiten]

Robert Doornbos im Red Bull RB2 beim Brasilien-GP 2006

Die Fahrerpaarung für die Saison 2006 blieb gegenüber 2005 unverändert. Allerdings wurde Christian Klien Stammfahrer und musste das Cockpit nicht mehr mit einem dritten Fahrer teilen. Von nun an fuhr das Team unter österreichischer und nicht mehr unter britischer Lizenz. Außerdem wurden die Motoren nicht mehr von Cosworth, sondern von Ferrari geliefert.

Größter Erfolg der Saison war der dritte Platz von David Coulthard beim Großen Preis von Monaco. Anlässlich der Premiere des Films Superman Returns fuhr das Team mit speziell lackierten Fahrzeugen und die Teammitglieder waren in entsprechendem Outfit gekleidet. Bei der Siegerehrung trug Coulthard ein rotes Superman-Cape.

Am 11. September 2006 entließ RBR Christian Klien, weil er das Angebot ablehnte, in die amerikanische Champ-Car-Serie zu wechseln. Testpilot Robert Doornbos übernahm für die letzten drei Rennen Kliens Cockpit.

Insgesamt mussten die Fahrer 12 Rennen vorzeitig beenden. David Coulthard sammelte 14 WM-Punkte und wurde 13. in der Fahrermeisterschaft. Klien konnte in 15 Rennen 2 WM-Punkte erzielen und wurde 18. in der Fahrerwertung. Doornbos konnte keine weiteren Punkte für Red Bull einfahren, sah jedoch bei allen drei Rennen die Zielflagge. Das Team erzielte somit 16 Punkte und wurde erneut Siebter in der Konstrukteurswertung.

2007[Bearbeiten]

Mark Webber im Red Bull RB3 beim Malaysia-GP 2007

Das zweite Cockpit des Teams wurde für die Saison 2007 an Mark Webber vergeben, dessen Vertrag bei Williams ausgelaufen war. Das Team wechselte erneut den Motorenlieferanten – von Ferrari zu Renault. Der geschätzte Jahresetat belief sich auf 140 Mio. US-Dollar.

Mit den Renault-Motoren und einem von Adrian Newey konstruierten Chassis startete das Team in die Saison 2007. Die ersten Punkte für das Team holte David Coulthard beim Spanien-GP, wo er Fünfter wurde. Das Team fand sich nun auf dem siebten Platz der Konstrukteursmeisterschaft wieder; mit einem Punkt Rückstand auf Toyota und Williams.

Nach weiteren zwei Rennen konnte auch Webber durch den siebten Platz beim USA-GP seine ersten Punkte für Red Bull sammeln. Die am Anfang noch erfolglose Saison fand ihren Wendepunkt bei Europa-GP. Beim Regenrennen auf dem Nürburgring belegte Mark Webber den dritten Platz und konnte somit den zweiten Podiumsplatz für das Red Bull Team erzielen. David Coulthard fuhr vom 20. Startplatz auf Platz fünf. Die zehn erzielten WM-Punkte waren das bis dahin beste Resultat für das Team.

In den letzten sieben Rennen der Saison konnten weitere 8 Punkte eingefahren werden. Trotzdem mussten Coulthard und Webber ihre Autos fünfmal vorzeitig abstellen.

Schmerzlich für das Team war vor allem der Ausfall von Webber beim Großen Preis von Japan. Durch ein Missverständnis mit Lewis Hamilton während der zweiten Safety Car-Phase bremste Webber hart ab, um den langsam fahrenden Hamilton nicht zu überholen. Dieses Manöver wurde jedoch von Sebastian Vettel übersehen, der in das Heck des Red Bulls fuhr. Beide Fahrer mussten aufgeben. Webber lag zu diesem Zeitpunkt an zweiter Position und hatte gute Chancen aufs Podium zu fahren, genauso wie Vettel, der an dritter Position lag.

Beim China-GP erzielte Coulthard mit einem achten Platz den letzten Punkt in dieser Saison. Probleme bereitete vor allem das neue Schnellschaltgetriebe, das oft seinen Dienst versagte. Somit wurden in der Saison 2007 24 Punkte erzielt und das Team kletterte - begünstigt auch durch die Disqualifikation des McLaren-Teams - auf den fünften Rang der Konstrukteurswertung.

2008[Bearbeiten]

Mark Webber im Red Bull RB4 beim Frankreich-GP 2008

In der Saison 2008 traten erneut David Coulthard und Mark Webber für das Team an, deren Verträge bereits im Sommer der Vorsaison verlängert worden waren. Ihre Fahrzeuge wurden auch weiterhin von Renault-Motoren angetrieben. Das neue Auto mit der Bezeichnung RB4 wurde am 16. Januar 2008 bei Testfahrten in Jerez, Spanien, vorgestellt. Für Aufsehen sorgte eine auffällige Flügelkonstruktion auf der Motorabdeckung, die an eine Haifischflosse erinnerte. Diese neuartige Konstruktion wurde später von mehreren anderen Teams übernommen.

Nach sieben Rennen hatte das Team 21 WM-Punkte eingefahren. David Coulthard konnte beim Kanada-GP mit Rang 3 einen Podestplatz für Red Bull erzielen, nachdem er in den ersten Rennen nicht in die Punkte gefahren war. Teamkollege Webber hatte nach fünf Platzierungen in den Punkten in Folge bereits mehr Punkte erzielt, als in der gesamten vergangenen Saison und hatte gleichzeitig seinen besten Saisonstart seit 2005 mit Williams-BMW. Das Team stand nun auf dem vierten Platz der Konstrukteurswertung, was auch auf die bis dahin gute Zuverlässigkeit des RB4 zurückzuführen war. Nach dem sechsten Platz von Mark Webber beim Frankreich-GP folgten vier Rennen ohne Punkterfolg, ehe Mark Webber, begünstigt durch die Bestrafung eines Konkurrenten, einen Punkt beim Großen Preis von Belgien holte. Da David Coulthard jedoch seit seiner Podiumsplatzierung in Kanada keine weiteren Punkte erzielen konnte und auch Webber erfolglos blieb, fiel das Team bis auf den sechsten Rang der Konstrukteure zurück. Beim Großen Preis von Italien holte Webber einen weiteren Punkt, nachdem er von Position drei gestartet war. Dem folgten mit einem siebten Platz durch Coulthard und einem achten Platz durch Webber die letzten Zielankünfte in den Punkterängen. Das Team stand damit in der Endabrechnung hinter dem Schwesterteam Toro Rosso auf dem siebten Platz der Konstrukteurs-WM.

2009[Bearbeiten]

Sebastian Vettel im Red Bull RB5 beim Deutschland-GP 2009

Für die Saison 2009 wurde neben Mark Webber anstelle von David Coulthard, der im Vorjahr seinen Rücktritt angekündigt hatte, der Deutsche Sebastian Vettel verpflichtet, der die vorherige Saison im Schwesterteam Toro Rosso bestritten hatte. Zum Großen Preis von China fuhr Vettel die erste Pole-Position in der Geschichte des Rennstalls heraus und holte beim Rennen den ersten Sieg für Red Bull Racing, der durch Mark Webbers zweiten Platz ein Doppelsieg wurde. Der Veranstalter leistete sich bei der Siegerehrung einen Fauxpas, in dem die britische Hymne anstatt der österreichischen für das siegreiche Team gespielt wurde, obwohl RBR seit 2006 mit österreichischer Lizenz antritt. Beim Großen Preis von Spanien löste der Neuseeländer Brendon Hartley nach dem Erhalt seiner Superlizenz Coulthard als offiziellen Ersatzfahrer ab. Zum Großen Preis der Türkei erreichte Vettel die zweite Pole-Position des Teams. Auch beim Großen Preis von Großbritannien erreichte Vettel die Pole-Position, einen Tag später gewann der Deutsche das Rennen und Webber sicherte mit Platz zwei erneut einen Doppelsieg für Red Bull. Beim Großen Preis von Deutschland, bei dem Webber die erste Pole-Position und den ersten Sieg seiner Karriere herausfuhr, war Jaime Alguersuari als Ersatzfahrer für das Team tätig.

2010[Bearbeiten]

Mark Webber im Red Bull RB6 beim Kanada-GP 2010

In der Saison 2010 hielt Red Bull Racing an seinem bestehenden Fahrerduo Vettel und Webber fest. Im Januar benannte das Team zudem die Ersatz- und Testpiloten für die neue Saison. Brendon Hartley, der diese Aufgabe zum Teil bereits im Vorjahr ausgeübt hatte, und Daniel Ricciardo, amtierender Meister der britischen Formel-3-Meisterschaft, wechselten sich von Rennen zu Rennen als Ersatzfahrer ab. Zusätzlich nahmen beide diese Position auch beim Schwesterteam Toro Rosso ein.[5]

In den ersten sieben Qualifikationen der Saison erreichte Red Bull jeweils die Pole-Position, dabei wurde dreimal auch der zweite Startplatz erreicht. Auch in den Rennen zeigte sich, dass Red Bull konkurrenzfähig war. In Bahrain führte Vettel zunächst, jedoch nahm ihm eine defekte Zündkerze die Chancen auf einen Sieg. In Australien, wieder in Führung liegend, rutschte er aufgrund eines Problems mit der Radmutter am vorderen linken Rad ins Kiesbett und musste das Rennen aufgeben. In Malaysia konnte Red Bull einen Doppelsieg mit Vettel vor Webber feiern. In China gab es in der Qualifikation wieder eine Doppelführung, im Rennen führte eine ungünstige Strategie beim mehrmaligen Hin- und Herwechseln zwischen Slicks und Intermediates nur zu Platz sechs bei Vettel und Platz acht bei Webber. In Spanien dominierte Red Bull das Qualifying. Webber auf Platz eins und Vettel auf der zweiten Position waren 0,8 beziehungsweise 0,7 Sekunden vor dem drittplatzierten Lewis Hamilton. Webber gewann das Rennen, während Vettel trotz Bremsproblemen Platz drei erreichte. In Monaco feierte Red Bull erneut einen Doppelsieg. Diesmal gewann Webber vor Vettel, und erstmals in der Geschichte des Teams übernahm mit Webber ein Red Bull Pilot die Führung in der Fahrerweltmeisterschaft. In der Türkei schied Vettel nach einer Kollision mit seinem Teamkollegen aus, Webber fiel im Rennen vom ersten Platz auf den dritten Platz zurück, behielt aber die Führung in der Weltmeisterschaft.

Das Rennen in Kanada verlief chaotisch, und zum ersten Mal in der Saison 2010 stand kein Red Bull auf der Pole-Position, sondern der McLaren von Hamilton, der die langen Geraden zu seinem Vorteil nutzen konnte. Vettel und Webber belegten nach einem chaotischen Rennen die Plätze vier beziehungsweise fünf, Webber musste die Weltmeisterschaftsführung an Hamilton abgeben.

Beim Großen Preis von Europa in Valencia stand Vettel auf der Pole-Position vor Webber. Der Australier hatte jedoch einen schlechten Start und fiel nach einem schlechten Boxenstopp von Position zwei auf Position zwanzig zurück. Als er den Lotus von Heikki Kovalainen überholen wollte, überschätzte er den Bremspunkt des anderen, fuhr auf und hob in die Luft ab. Er wurde jedoch nicht verletzt und stieg aus eigener Kraft aus dem Rest seines Boliden. Sein Teamkollege Vettel konnte einen sicheren Sieg feiern.

In Silverstone gab es eine teaminterne Streitigkeit, da Vettel den letzten verbliebenen Frontflügel bekam und Webber dies nicht akzeptieren wollte und sich ungerecht behandelt fühlte. Beim Start zum Großen Preis von Großbritannien zog Webber an Vettel vorbei und ließ diesem keinen Platz, um sich gegen Hamilton zu wehren. Dieser berührte ihn mit dem Frontflügel, der den Hinterreifen aufschlitzte. Vettel fiel dadurch auf den letzten Rang zurück. Webber konnte einen Sieg für Red Bull einfahren und Vettel wurde nach einer Aufholjagd noch Siebter.

Beim Qualifying für den Großen Preis von Deutschland am Hockenheimring konnte sich Vettel mit zwei Tausendstel Sekunden Vorsprung vor Alonso die Pole-Position sichern. Das Rennen verlor er jedoch bereits am Start, da er ein Problem mit dem Getriebe hatte. Er wurde Dritter, während Webber ein unspektakuläres Rennen fuhr und Sechster wurde. Das Rennen wurde durch eine offensichtlich ausgeführte Stallorder von Ferrari überschattet. Die FIA sprach eine Geldstrafe für das Team in Höhe von hunderttausend US-Dollar aus.

In Ungarn dominierte Vettel zunächst das Rennen, bis das Safety Car auf die Strecke fuhr und Vettel nach seinem Boxenstopp zu viel Abstand zu seinem Vordermann Webber ließ. Vettel bekam infolgedessen eine Durchfahrtsstrafe, derentwegen er auf den dritten Rang hinter Alonso und Webber zurückfiel. Webber gewann das Rennen vor Alonso und Vettel, der die schnellste Rennrunde fuhr, und überholte Hamilton in der Fahrerweltmeisterschaft.

Es folgten die Großen Preise von Belgien mit Platz zwei für Webber und Platz 15 für Vettel sowie von Italien mit Platz vier für Vettel und Platz sechs für Webber, der für ein Rennen die Führung an Hamilton verloren hatte. Beim Großen Preis von Singapur fuhren wieder beide Fahrer auf Podestplätze. Vettel wurde Zweiter, Webber Dritter. In Japan erzielte Red Bull mit Vettel vor Webber den dritten Doppelsieg der Saison.

Nach einem Doppelausfall beim Großen Preis von Korea, den Alonso gewann und damit Webber als Führenden der Weltmeisterschaftswertung ablöste, begannen Diskussionen, ob für die letzten beiden Rennen nicht eine Stallorder zielführend wäre, um den besser platzierten Webber wieder an Alonso vorbeizuführen, was aber von Red Bull stets strikt abgelehnt wurde, zumal auch Vettel noch rechnerisch eine Chance hatte.

Bereits ein Rennen vor Saisonende, beim Großen Preis von Brasilien, sicherte sich Red Bull-Renault mit dem vierten Doppelsieg der Saison, bei dem Vettel zum dritten Mal vor Webber ins Ziel kam, vorzeitig den Konstrukteursweltmeistertitel. Es war der erste Titelgewinn in der Geschichte des Teams. Mit einem Sieg im abschließenden Rennen in Abu Dhabi konnte sich Vettel den Sieg in der Fahrerweltmeisterschaft 2010 sichern, da der zuvor in der Fahrerwertung führende Alonso wegen einer schlechten Boxenstopp-Strategie von Ferrari nur auf Platz sieben ins Ziel kam. Teamkollege Webber beendete das Rennen auf Platz acht und die Fahrerwertung auf dem dritten Platz hinter Alonso.

2011[Bearbeiten]

Sebastian Vettel im Red Bull RB7 beim Malaysia-GP 2011

Mit dem Fahrerduo Vettel und Webber bestritt Red Bull die Saison 2011 mit dem RB7. Ricciardo blieb Test- und Ersatzpilot und kam im Verlauf der Saison bei HRT zu Renneinsätzen.

Das Red-Bull-Team dominierte die Saison. Insgesamt erreichten die beiden Piloten 18 Pole-Positions, zwölf Siege und 27 Podiumsplatzierungen. Während Vettel nach jedem Rennen der Führende der Fahrerwertung war, führte Red Bull die Konstrukteursweltmeisterschaft durchgängig an. Sowohl Vettel als auch Red Bull entschieden ihre Weltmeisterschaft vorzeitig für sich. Webber gewann mit sechs schnellsten Runden den DHL Fastest Lap Award.

Im Dezember 2011 gab das Team seinen Ausstieg aus der Formula One Teams Association bekannt.[6]

2012[Bearbeiten]

Sebastian Vettel im Red Bull RB8 beim Großen Preis von Großbritannien 2012

Auch 2012 behielt Red Bull die Fahrerpaarung Vettel-Webber bei. Webber erhielt einen Ein-Jahres-Vertrag, der zum Saisonende für das kommende Jahr verlängert wurde. Das Team setzte den Red Bull RB8 ein, der wiederum unter der Leitung von Adrian Newey konstruiert worden war.

In den ersten sieben Rennen der Saison gab es sieben verschiedene Sieger. Bis zum Großen Preis von Italien im September 2012 gewann Vettel lediglich ein Rennen, nämlich den Großen Preis von Bahrain. In dieser Zeit lag er in der Zwischenwertung der Fahrerweltmeisterschaft um bis zu 40 Punkte hinter dem Ferrari-Piloten Fernando Alonso zurück. Danach setzte eine Siegesserie ein. Beginnend mit dem Großen Preis von Singapur, gewann Vettel vier Rennen in Folge. Nach dem Großen Preis von Korea übernahm Vettel die Führung in der Fahrerweltmeisterschaft. Vor dem letzten Rennen des Jahres in Brasilien betrug sein Vorsprung auf Alonso 13 Punkte; beide Fahrer konnten in diesem Rennen noch die Weltmeisterschaft für sich entscheiden. In dem Rennen, das Niki Lauda für das spannendste Rennen hielt, das er je gesehen habe,[7] setzte Vettel sich gegen Alonso durch. Er gewann die dritte Weltmeisterschaft in Folge und wurde zum jüngsten dreifachen Weltmeister der Formel-1-Geschichte. Auf dem Autódromo José Carlos Pace qualifizierte sich Vettel für Startplatz vier, Alonso für Startplatz acht. Nachdem er im Rennen infolge einer Kollision mit dem Williams-Piloten Bruno Senna auf den letzten Platz zurückgefallen war, lief Vettel letztlich als Sechster ins Ziel, während Alonso Zweiter wurde. Vettels Vorsprung auf Alonso belief sich in der Gesamtwertung auf drei Punkte. Nach dem Rennen kam es zu einer Kontroverse über einen Überholvorgang Vettels, dem vorgeworfen wurde, unter gelber Flagge an Jean-Éric Vergne vorbeigegangen zu sein. Es folgten Spekulationen über einen Verlust des Weltmeistertitels. Die FIA bestätigte allerdings am 29. November 2012 die Regelkonformität des Überholvorgangs.[8]

Mark Webber gewann zwei Rennen und wurde jeweils einmal Zweiter und Dritter. Er schloss die Fahrerweltmeisterschaft 2012 auf Platz sechs ab. Red Bull gewann 2012 die Konstrukteurswertung mit 460 Punkten. Der Vorsprung auf die zweitplatzierte Scuderia Ferrari betrug 60 Punkte.

2013[Bearbeiten]

Vielfach kritisiertes Manöver: Vettel überholt Webber beim Großen Preis von Malaysia 2013

In der Formel-1-Saison 2013 tritt das Team unter der Bezeichnung Infiniti Red Bull Racing an. Titelsponsor des Rennstalls ist die zur Renault-Nissan-Allianz gehörende japanische Automobilmarke Infiniti. Einsatzfahrzeug ist der Red Bull RB9, den Motor liefert weiterhin Renault. Fahrer sind zum fünften Mal in Folge Sebastian Vettel und Mark Webber.

Vettel gewann drei der ersten sieben Rennen des Jahres, nach dem Großen Preis von Kanada liegt er mit 132 Punkten vor Fernando Alonso auf Platz eins der Zwischenwertung.

Beim Großen Preis von Malaysia kam es zu einem Zwischenfall zwischen Vettel und Webber. In der 44. von 56 Runden lag Webber nach einem Boxenstopp einen Platz vor Vettel. Die Teamleitung entschied sich in dieser späten Phase des Rennens dazu, die Positionen zu halten, Tempo herauszunehmen und materialschonend ins Ziel zu fahren. Bis zu diesem Zeitpunkt gab es keine Teamorder an die Fahrer. Während sich Webber an die Vorgaben des Rennstalls hielt, missachtete Vettel die Anweisung zunächst und setzte Webber unter Druck. In der 46. Runde setzte sich Vettel, der eine schmale Lücke zwischen Boxenmauer und Webbers Fahrlinie ausnutzte, gegen seinen Teamkollegen durch und fuhr einen Vorsprung auf Webber heraus. Vettel wurde umgehend am Boxenfunk für sein Überholmanöver vom Teamchef Christian Horner kritisiert, der die Aktion als „dumm“ bezeichnete.[9] Der Vorgang führte zu einem Zerwürfnis beider Red-Bull-Piloten.[10] Vettel gewann nach der Sommerpause alle noch folgenden neun Rennen und wurde vorzeitig zum vierten Mal Formel-1-Weltmeister. Red Bull gewann ebenfalls vorzeitig die Konstrukteursweltmeisterschaft.

2014[Bearbeiten]

2014 wird Red Bull den Renault-Turbomotor Energy F1 2014 verwenden.[11]

Zahlen und Daten[Bearbeiten]

Statistik in der Formel 1[Bearbeiten]

Stand: Großer Preis von Ungarn, 27. Juli 2014

Saison Teamname Chassis Motor Reifen Grand Prix Siege Zweiter Dritter Poles schn. Runden Punkte WM-Rang
2005 Red Bull Racing Red Bull RB1 Cosworth 3.0 V10 M 18 34 7.
2006 Red Bull Racing Red Bull RB2 Ferrari 2.4 V8 M 18 1 16 7.
2007 Red Bull Racing Red Bull RB3 Renault 2.4 V8 B 17 1 24 5.
2008 Red Bull Racing Red Bull RB4 Renault 2.4 V8 B 18 1 29 7.
2009 Red Bull Racing Red Bull RB5/RB5B Renault 2.4 V8 B 17 6 6 4 5 6 153,5 2.
2010 Red Bull Racing Red Bull RB6 Renault 2.4 V8 B 19 9 6 5 15 6 498 1.
2011 Red Bull Racing Red Bull RB7 Renault 2.4 V8 P 19 12 7 8 18 10 650 1.
2012 Red Bull Racing Red Bull RB8 Renault 2.4 V8 P 20 7 4 3 8 7 460 1.
2013 Infiniti Red Bull Racing Red Bull RB9 Renault 2.4 V8 P 19 13 6 5 11 12 596 1.
2014 Infiniti Red Bull Racing Red Bull RB10 Renault Energy F1 2014 P 11 2 5 1 219 2.
Gesamt 176 49 29 33 57 42 2679,5  

Alle Fahrer von Red Bull Racing in der Formel 1[Bearbeiten]

Stand: Großer Preis von Ungarn, 27. Juli 2014

Name Jahre Grand Prix Punkte Siege Zweiter Dritter Poles SR beste WM-Pos.
AustralienAustralien Mark Webber 2007–2013 129 978,5 9 16 16 13 19 03. (2010, 2011, 2013)
DeutschlandDeutschland Sebastian Vettel 2009– 105 1498 38 13 12 44 23 01. (2010, 2011, 2012, 2013)
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich David Coulthard 2005–2008 71 60 2 10. (2007)
OsterreichÖsterreich Christian Klien 2005–2006 28 11 15. (2005)
AustralienAustralien Daniel Ricciardo 2014 11 131 2 3
ItalienItalien Vitantonio Liuzzi 2005 4 1 24. (2005)
NiederlandeNiederlande Robert Doornbos 2006 3 24. (2006)

Ergebnisse in der Formel 1[Bearbeiten]

Saison Chassis Fahrer Nr. 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 Punkte Rang
2005 RB1     Flag of Australia.svg Flag of Malaysia.svg Flag of Bahrain.svg Flag of San Marino.svg Flag of Spain.svg Flag of Monaco.svg Flag of Europe.svg Flag of Canada.svg Flag of the United States.svg Flag of France.svg Flag of the United Kingdom.svg Flag of Germany.svg Flag of Hungary.svg Flag of Turkey.svg Flag of Italy.svg Flag of Belgium (civil).svg Flag of Brazil.svg Flag of Japan.svg Flag of the People's Republic of China.svg   34 7.
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich D. Coulthard 14 4 6 8 11 8 DNF 4 7 DNS 10 13 7 DNF 7 15 DNF DNF 6 9  
OsterreichÖsterreich C. Klien 15 7 8 DNS         8 DNS DNF 15 9 DNF 8 13 9 9 9 5  
ItalienItalien V. Liuzzi       8 DNF DNF 9                          
2006 RB2     Flag of Bahrain.svg Flag of Malaysia.svg Flag of Australia.svg Flag of San Marino.svg Flag of Europe.svg Flag of Spain.svg Flag of Monaco.svg Flag of the United Kingdom.svg Flag of Canada.svg Flag of the United States.svg Flag of France.svg Flag of Germany.svg Flag of Hungary.svg Flag of Turkey.svg Flag of Italy.svg Flag of the People's Republic of China.svg Flag of Japan.svg Flag of Brazil.svg     16 7.
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich D. Coulthard 14 10 DNF 8 DNF DNF 14 3 12 8 7 9 11 5 15* 12 9 DNF DNF    
OsterreichÖsterreich C. Klien 15 8 DNF DNF DNF DNF 13 DNF 14 11 DNF 12 8 DNF 11 11          
NiederlandeNiederlande R. Doornbos                               12 13 12  
2007 RB3     Flag of Australia.svg Flag of Malaysia.svg Flag of Bahrain.svg Flag of Spain.svg Flag of Monaco.svg Flag of Canada.svg Flag of the United States.svg Flag of France.svg Flag of the United Kingdom.svg Flag of Europe.svg Flag of Hungary.svg Flag of Turkey.svg Flag of Italy.svg Flag of Belgium (civil).svg Flag of Japan.svg Flag of the People's Republic of China.svg Flag of Brazil.svg       24 5.
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich D. Coulthard 14 DNF DNF DNF 5 14 DNF DNF 13 11 5 11 10 DNF DNF 4 8 9      
AustralienAustralien M. Webber 15 13 10 DNF DNF DNF 9 7 12 DNF 3 9 DNF 9 7 DNF 10 DNF      
2008 RB4     Flag of Australia.svg Flag of Malaysia.svg Flag of Bahrain.svg Flag of Spain.svg Flag of Turkey.svg Flag of Monaco.svg Flag of Canada.svg Flag of France.svg Flag of the United Kingdom.svg Flag of Germany.svg Flag of Hungary.svg Flag of Europe.svg Flag of Belgium (civil).svg Flag of Italy.svg Flag of Singapore.svg Flag of Japan.svg Flag of the People's Republic of China.svg Flag of Brazil.svg     29 7.
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich D. Coulthard 09 DNF 9 18 12 9 DNF 3 9 DNF 13 11 17 11 16 7 DNF 10 DNF    
AustralienAustralien M. Webber 10 DNF 7 7 5 7 4 12 6 10 DNF 9 12 8 8 DNF 8 14 9    
2009 RB5, RB5B     Flag of Australia.svg Flag of Malaysia.svg Flag of the People's Republic of China.svg Flag of Bahrain.svg Flag of Spain.svg Flag of Monaco.svg Flag of Turkey.svg Flag of the United Kingdom.svg Flag of Germany.svg Flag of Hungary.svg Flag of Europe.svg Flag of Belgium (civil).svg Flag of Italy.svg Flag of Singapore.svg Flag of Japan.svg Flag of Brazil.svg Flag of the United Arab Emirates.svg       153,5 2.
AustralienAustralien M. Webber 14 12 6 2 11 3 5 2 2 1 3 9 9 DNF DNF 17 1 2      
DeutschlandDeutschland S. Vettel 15 13* 15* 1 2 4 DNF 3 1 2 DNF DNF 3 8 4 1 4 1      
2010 RB6     Flag of Bahrain.svg Flag of Australia.svg Flag of Malaysia.svg Flag of the People's Republic of China.svg Flag of Spain.svg Flag of Monaco.svg Flag of Turkey.svg Flag of Canada.svg Flag of Europe.svg Flag of the United Kingdom.svg Flag of Germany.svg Flag of Hungary.svg Flag of Belgium (civil).svg Flag of Italy.svg Flag of Singapore.svg Flag of Japan.svg Flag of South Korea.svg Flag of Brazil.svg Flag of the United Arab Emirates.svg   498 1.
DeutschlandDeutschland S. Vettel 05 4 DNF 1 6 3 2 DNF 4 1 7 3 3 15 4 2 1 DNF 1 1  
AustralienAustralien M. Webber 06 8 9 2 8 1 1 3 5 DNF 1 6 1 2 6 3 2 DNF 2 8  
2011 RB7     Flag of Australia.svg Flag of Malaysia.svg Flag of the People's Republic of China.svg Flag of Turkey.svg Flag of Spain.svg Flag of Monaco.svg Flag of Canada.svg Flag of Europe.svg Flag of the United Kingdom.svg Flag of Germany.svg Flag of Hungary.svg Flag of Belgium (civil).svg Flag of Italy.svg Flag of Singapore.svg Flag of Japan.svg Flag of South Korea.svg Flag of India.svg Flag of the United Arab Emirates.svg Flag of Brazil.svg   650 1.
DeutschlandDeutschland S. Vettel 01 1 1 2 1 1 1 2 1 2 4 2 1 1 1 3 1 1 DNF 2
AustralienAustralien M. Webber 02 5 4 3 2 4 4 3 3 3 3 5 2 DNF 3 4 3 4 4 1
2012 RB8     Flag of Australia.svg Flag of Malaysia.svg Flag of the People's Republic of China.svg Flag of Bahrain.svg Flag of Spain.svg Flag of Monaco.svg Flag of Canada.svg Flag of Europe.svg Flag of the United Kingdom.svg Flag of Germany.svg Flag of Hungary.svg Flag of Belgium (civil).svg Flag of Italy.svg Flag of Singapore.svg Flag of Japan.svg Flag of South Korea.svg Flag of India.svg Flag of the United Arab Emirates.svg Flag of the United States.svg Flag of Brazil.svg 460 1.
DeutschlandDeutschland S. Vettel 01 2 11 5 1 6 4 4 DNF 3 5 4 2 22* 1 1 1 1 3 2 6
AustralienAustralien M. Webber 02 4 4 4 4 11 1 7 4 1 8 8 6 20* 11 9 2 3 DNF DNF 4
2013 RB9     Flag of Australia.svg Flag of Malaysia.svg Flag of the People's Republic of China.svg Flag of Bahrain.svg Flag of Spain.svg Flag of Monaco.svg Flag of Canada.svg Flag of the United Kingdom.svg Flag of Germany.svg Flag of Hungary.svg Flag of Belgium (civil).svg Flag of Italy.svg Flag of Singapore.svg Flag of South Korea.svg Flag of Japan.svg Flag of India.svg Flag of the United Arab Emirates.svg Flag of the United States.svg Flag of Brazil.svg   596 1.
DeutschlandDeutschland S. Vettel 01 3 1 4 1 4 2 1 DNF 1 3 1 1 1 1 1 1 1 1 1
AustralienAustralien M. Webber 02 6 2 DNF 7 5 3 4 2 7 4 5 3 15* DNF 2 DNF 2 3 2
2014 RB10     Flag of Australia.svg Flag of Malaysia.svg Flag of Bahrain.svg Flag of the People's Republic of China.svg Flag of Spain.svg Flag of Monaco.svg Flag of Canada.svg Flag of Austria.svg Flag of the United Kingdom.svg Flag of Germany.svg Flag of Hungary.svg Flag of Belgium (civil).svg Flag of Italy.svg Flag of Singapore.svg Flag of Japan.svg Flag of Russia.svg Flag of the United States.svg Flag of Brazil.svg Flag of the United Arab Emirates.svg   219 2.
DeutschlandDeutschland S. Vettel 01 DNF 3 6 5 4 DNF 3 DNF 5 4 7
AustralienAustralien D. Ricciardo 03 DSQ DNF 4 4 3 3 1 8 3 6 1

Übersicht des aktuellen Personals[Bearbeiten]

Red Bull RB5 im Hangar-7
Aufgabenbereich Name
Stammfahrer DeutschlandDeutschland Sebastian Vettel
AustralienAustralien Daniel Ricciardo
Testfahrer SchweizSchweiz Sébastien Buemi
PortugalPortugal António Félix da Costa
Teamchef Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Christian Horner
Teammanager Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Jonathan Wheatley
Technischer Direktor Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Adrian Newey
Chefdesigner Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Rob Marshall
Chefaerodynamiker Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Dan Fallows
Leitender Renningenieur Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Ian Morgan
Renningenieur Vettel FrankreichFrankreich Guillaume Rocquelin
Renningenieur Ricciardo Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Simon Rennie
Teameigentümer OsterreichÖsterreich Dietrich Mateschitz
Red-Bull-Sportchef OsterreichÖsterreich Helmut Marko
Teamberater Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich David Coulthard

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Auszug aus dem britischen Handelsregister
  2. Christian Nimmervoll: „Infiniti wird Titelsponsor des Red-Bull-Teams“. Motorsport-Total.com, 25. November 2012, abgerufen am 13. März 2014.
  3. „'Darth Vader' als Tankmann bei Red-Bull-Cosworth“ (Motorsport-Total.com am 20. Mai 2005)
  4. Klassifikation Großer Preis von Monaco 2005 (Motorsport-Total.com)
  5. „Red Bull: Ricciardo und Hartley auf der Ersatzbank“ (Motorsport-Total.com am 26. Januar 2010)
  6. Auch Red Bull bestätigt FOTA-Ausstieg, motorsport-total.com vom 2. Dezember 2011
  7. Die Welt vom 25. November 2012.
  8. Jonathan Noble: Exclusive analysis: Why Vettel's pass was legal. Analyse auf der Internetseite www.autosport.com (abgerufen am 11. Juni 2013).
  9. Frederik Hackbarth: „Formel 1 - Red Bull: Große Kontroverse um Vettels Sieg“. Eigenes Interesse über das des Teams gestellt. Motorsport-Total.com, 24. März 2013, abgerufen am 24. März 2013.
  10. Webber raw overt race outcome: Nachricht auf der Internetseite www.en.espnf1.com (abgerufen am 11. Juni 2013).
  11. Christian Eichenberger: Energy F1 2014 - Renaults neue Wunderwaffe in Motorsport Aktuell vom 25. Juni 2013, Heft 28, S. 6.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Red Bull Racing – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

52.008278009722-0.69281458861111Koordinaten: 52° 0′ 30″ N, 0° 41′ 34″ W