Red Hot Chili Peppers

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Dieser Artikel beschäftigt sich mit der Band. Für das gleichnamige Album siehe Red Hot Chili Peppers (Album).
Red Hot Chili Peppers
Redgotchilipeppers-logo.svg
Allgemeine Informationen
Herkunft Kalifornien, Los Angeles (USA)
Genre(s) Funk Rock, Alternative Rock, Crossover
Gründung 1983
Website redhotchilipeppers.com
Gründungsmitglieder
Anthony Kiedis (seit 1983)
E-Bass, Trompete, Gesang
Michael „Flea“ Balzary (seit 1983)
E-Gitarre, Gesang
Hillel Slovak (1983-1984, 1985–1988 †)
Jack Irons (1983-1984, 1986–1988)
Aktuelle Besetzung
Gesang
Anthony Kiedis
E-Bass, Trompete, Klavier Hintergrundgesang
Michael „Flea“ Balzary
Schlagzeug, Perkussion
Chad Smith (seit 1988)
Gitarre, Hintergrundgesang
Josh Klinghoffer (seit 2010)
Ehemalige Mitglieder
Gitarre, Hintergrundgesang, Synthesizer
John Frusciante (1988–1992, 1998–2008)
Gitarre
Jack Sherman (1984–1985)
Gitarre
Dwayne McKnight (1988)
Gitarre
Arik Marshall (1992)
Gitarre
Jesse Tobias (1992–1993)
Gitarre
Dave Navarro (1993–1998)
Schlagzeug
Cliff Martinez (1984–1986)
Schlagzeug
D.H. Peligro (1988)

Red Hot Chili Peppers (Abkürzung: RHCP) ist eine kalifornische Funk- und Alternative-Rockband. Sie zählt zu den kommerziell erfolgreichsten Vertretern des Crossover. Ihr Album Blood Sugar Sex Magik gilt als eines der bedeutendsten dieses Genres.

Geschichte und Wirken[Bearbeiten]

Gründung und Anfangsjahre (1983–1988)[Bearbeiten]

Die Geschichte der Red Hot Chili Peppers begann am 13. Februar 1983, als die Schulfreunde Anthony Kiedis (Gesang), Michael „Flea“ Balzary (Bass), Hillel Slovak (Gitarre) und Jack Irons (Schlagzeug) im „Rhythm-Lounge“-Club in Los Angeles ihren ersten gemeinsamen Auftritt feierten. Die Truppe nannte sich vorerst „Tony Flow and the Miraculously Majestic Masters of Mayhem“. Obwohl diese nur zum Spaß für einen einmaligen Auftritt gegründet wurde (Flea, Hillel Slovak und Jack Irons spielten in einer weit erfolgreicheren Band namens „What Is This“), überraschten sie mit ihrem Song Out In L.A. die Zuschauer durch ihr Zusammenspiel von Rap, Rock, Funk und Punk. Der Clubbesitzer war so beeindruckt, dass die Band für die darauf folgende Woche gebucht wurde. Bei ihrem nächsten Auftritt war der Club bereits voll, da sich Gerüchte über die neue Band in L.A. herumgesprochen hatten. Bald darauf entstand der Name Red Hot Chili Peppers, laut Kiedis Autobiographie „Scar Tissue“ (2004) eine Ableitung eines klassischen amerikanischen Blues- oder Jazz-Bandnamens, in denen oft Elemente wie „Red Hot“ oder „Chili“ aufgetaucht seien (z. B. Jelly Roll Mortons Red Hot Peppers).

Die neue Band kam rasch weit herum und veröffentlichte im August 1984 ihr Debütalbum The Red Hot Chili Peppers, welches von Andy Gill (Gang of Four) produziert wurde. Slovak und Irons hatten die Band bereits vor Beginn der Aufnahmen verlassen. Ihre alte Band „What Is This?“ (mit der sie weiterhin geprobt hatten) hatte auch einen Plattenvertrag, und sie entschieden sich dafür, in dieser Band zu bleiben. Sie wurden durch Cliff Martinez (Schlagzeug) und Jack Sherman (Gitarre) ersetzt. Mit Sherman kam es immer wieder zu Konflikten, da er einen ganz anderen Lebensstil pflegte als die anderen Bandmitglieder. Außerdem funktionierte die Zusammenarbeit mit Andy Gill nicht besonders gut, da dieser es, im Gegensatz zu den Peppers, auf einen radiokompatiblen Sound anlegte.

Nachdem Sherman aus der Band geworfen wurde, entschied sich Slovak, bei den Chili Peppers erneut als Gitarrist einzusteigen. Am Schlagzeug blieb Cliff Martinez. Das nächste Album Freaky Styley wurde mit dem Funk-Musiker George Clinton produziert. Bei den Aufnahmen zu Freaky Styley wirkten auch Maceo Parker und Fred Wesley, Bläser der Band von James Brown, mit.

Ihr nächstes Album The Uplift Mofo Party Plan war um einiges erfolgreicher als Freaky Styley. Es handelt sich dabei um das einzige Studioalbum, das in der ursprünglichen Besetzung eingespielt wurde, da Jack Irons wieder Peppers-Schlagzeuger wurde. Es wurde mit dem Produzenten Michael Beinhorn aufgenommen.

Schon zu dieser Zeit waren sowohl Kiedis als auch Slovak heroinabhängig. Im Juni 1988, kurz nachdem die Band von einer Europatournee zurückgekehrt war, starb Hillel Slovak an einer Überdosis Heroin. Die restlichen drei Bandmitglieder waren schockiert. Jack Irons verließ die Red Hot Chili Peppers mit der Begründung, er wolle nicht an etwas teilnehmen, bei dem seine Freunde sterben. (Er spielte später bei der Band „Pearl Jam“, die mit den Peppers auch Gigs zusammen gespielt haben.) Anthony Kiedis war durch den Tod seines besten Freundes sehr betroffen – hatte er doch einen ähnlichen Lebensstil – und nahm sich eine kurze Auszeit. Er besuchte eine Entzugsklinik und lebte danach fünf Jahre lang drogenabstinent.

Neubeginn und Durchbruch (1988–1992)[Bearbeiten]

Flea auf der Bühne

Kiedis und Flea kamen schließlich zu dem Entschluss, mit ihrer größten Leidenschaft – der Band – weiterzumachen. Als neue Bandmitglieder stießen zunächst der vorherige Funkadelic-Gitarrist DeWayne 'Blackbyrd' McKnight und Dead-Kennedys-Schlagzeuger D.H. Peligro dazu. Diese Zusammenstellung der Band harmonierte allerdings nicht, weshalb man sich bald erneut auf die Suche nach Musikern machte. John Frusciante, der zwar erst 18 Jahre alt war, aber als großer Fan der Red Hot Chili Peppers sehr viele ihrer Songs hervorragend spielen konnte, übernahm Slovaks Part in der Band. Obwohl die persönliche Chemie erst nicht zu stimmen schien, stieß noch Chad Smith dazu, weil sein Schlagzeugspiel perfekt in das Gefüge passte.

In der neuen Besetzung nahm die Band (erneut mit Michael Beinhorn) die Platte Mother’s Milk auf. Diese erreichte in den USA Goldstatus und machte die Peppers mit einem Schlag zu Superstars. Der endgültige Mainstream-Durchbruch gelang schließlich 1991 mit Blood Sugar Sex Magik, das sie mit Produzentenlegende Rick Rubin aufnahmen, dem die Gruppe bis heute treu geblieben ist.

Bandkrise (1992–1998)[Bearbeiten]

Nach ihrem sehr erfolgreichen Album Blood Sugar Sex Magik stieg John Frusciante während der Tour in Japan am 7. Mai 1992 aus, da er nicht mit einem derart großen kommerziellen Erfolg gerechnet hatte und es vorzog, vor kleinerem Publikum zu spielen. In den folgenden Jahren wurde auch er heroinabhängig und isolierte sich zunehmend von seiner Umwelt. Er veröffentlichte während seiner RHCP-Abstinenz zwei Soloplatten, Niandra LaDes and Usually Just A T-Shirt (1994) und Smile From the Streets You Hold (1997). Die Band fand lange keinen passenden Gitarristen, bis schließlich Dave Navarro (Jane’s Addiction) Anfang September 1993 zu der Band stieß und 1995 One Hot Minute mit ihm aufgenommen wurde. Mit seiner Vorliebe für das sogenannte Wah-Wah-Pedal veränderte er den Sound der Gruppe auf dieser Platte. Das Album verkaufte sich jedoch weniger gut als sein Vorgänger. Rückblickend auf diese Phase bezeichnet die Band ihre damalige Arbeit beim Songwriting als wenig zufriedenstellend und nicht zielführend – Navarro hatte eine andere Art, Songs zu schreiben, er mochte keine Jamsessions; außerdem hatte Anthony Kiedis inzwischen wieder angefangen, Heroin zu konsumieren, und auch Navarro nahm Drogen. Somit entstanden mehrere Songs von One Hot Minute auch aus der Feder von Flea, damit das Album überhaupt eine respektable Anzahl an Songs erhielt.

Anfang April 1998 verließ Navarro schließlich die Band, da die restlichen Bandmitglieder wegen seiner Drogensucht nicht mehr mit ihm zusammenarbeiten wollten bzw. konnten. Er widmete sich seinem Soloprojekt und ermöglichte der Band einen Neuanfang. Navarro und auch die anderen Peppers hatten erkannt, dass die Band in einer Krise steckte. Zeitgleich konnte sich aber John Frusciante mit Hilfe seiner Freunde Johnny Depp und Flea von seiner Drogensucht befreien. Während dessen Abhängigkeit hatte Flea als Einziger der Band noch Kontakt zu John.

Californication und By the Way (1998–2004)[Bearbeiten]

Kiedis live im Jahr 2003

Nach einer erfolgreichen Jamsession stieg Frusciante Ende April 1998 wieder ein. Gemeinsam nahmen sie in Fleas Garage 1999 den Topseller Californication auf, der zum kommerziell mit Abstand erfolgreichsten Album der Peppers avancierte. Dies war ein Wendepunkt in der Geschichte der Peppers, da Anthony und Flea zu diesem Zeitpunkt ihre Drogenabhängigkeit hinter sich gelassen haben; seitdem sind sie nach eigenen Aussagen Vegetarier sowie alkohol- und nikotinabstinent. In der dem Album folgenden Tour spielten sie u. a. ihren legendären 1999er Woodstock-Gig und in Moskau vor 200.000 Leuten auf dem Roten Platz.

Nach zwei Jahren Tour durch die gesamte Welt nahmen die vier By the Way auf, welches 2002 veröffentlicht wurde. Dieses Album ist weniger funkig (abgesehen von Songs wie Can't Stop), enthält dafür mehr Melodien und Harmoniegesänge von Frusciante und Kiedis.

Ende Juli 2004 wurde das Live-Album Live in Hyde Park veröffentlicht, das neben den zwei neuen Songs Leverage of Space und Rolling Sly Stone auch Coverversionen des 1970er-Jahre Hits Brandy von Looking Glass und Black Cross von 45 Grave, sowie eine Drum-Hommage von Chad Smith enthält. Es ist ein Zusammenschnitt von drei Konzerten, die am 19., 20. und 25. Juni 2004 im Londoner Hyde Park stattfanden. Das Live-Album ist als nachträgliches Dankeschön für die Konzertbesucher der Juni 2004-Tour erschienen, welche die größte Tour der Peppers war. Neben den Konzerten im Londoner Hyde Park gaben sie u. a. Konzerte bei Rock am Ring & Rock im Park, beim Aerodrome in Wiener Neustadt, im Pariser Prinzenparkstadion und in der Amsterdam ArenA. Neben den beiden auf dem Live-Album erschienenen neuen Songs hatten sie bei dieser Tour außerdem das neue Lied Mini-Epic präsentiert, das in Fankreisen auch unter dem Namen Kill for Your Country bekannt ist.

Stadium Arcadium (2005–2007)[Bearbeiten]

Ihr neuntes Studio-Album Stadium Arcadium ist am 5. Mai 2006 als Doppel-Album erschienen, mit den jeweiligen Untertiteln für die beiden CDs: Jupiter und Mars. Es enthält neben den im Jahr 2005 live neu präsentierten Liedern 21st Century, Readymade und Tell Me Baby u. a. das im Herbst 2004 live gespielte Desecration Smile. Die erste Single war Dani California, veröffentlicht am 28. April. Vom 3. April an war das neue Lied vorab im Radio zu hören. Am 24. April 2006 spielte die Band einen Geheimauftritt im Hamburger „Zelt der fliegenden Bauten“ vor etwa 500 geladenen Gästen und stellte das neue Album vor, welches direkt nach der Veröffentlichung am 5. Mai 2006 auf Platz 1 der Charts einstieg.

Die Red Hot Chili Peppers spielten auf der Intercalactic Tour, welche von April 2006 bis August 2007 dauerte, 151 Konzerte und Festivals in über 20 Ländern. Sie spielten u. a. auf dem Roskilde-Festival in Dänemark, dem PinkPop-Festival in den Niederlanden, dem Coachella Valley Music and Arts Festival in Kalifornien, dem Fuji Rock Festival in Japan, im Hallenstadion Zürich in der Schweiz und auf dem Live-Earth-Konzert im Juli im Londoner Wembley-Stadion.

Nach Stadium Arcadium (2007–2010)[Bearbeiten]

Im März 2008 wurde bekannt, dass sich die Peppers nach Ende der Stadium Arcadium-Tour für mindestens ein Jahr zurückziehen würden. Als über ein Jahr später Trennungsgerüchte kursierten, ließ die Band verlauten, dass sich die Auszeit um weitere sechs Monate verlängere. Derweil veröffentlichte Chad Smith mit der Supergroup Chickenfoot am 5. Juni 2009 deren gleichnamiges Debütalbum[1], Flea studierte weiterhin Jazz und Kiedis widmete sich seinem Privatleben.[2]

Im Herbst 2009 haben sich die Peppers wiedervereinigt und angefangen, an einem neuen Album zu arbeiten. Ende 2009 wurde außerdem bekannt, dass Gitarrist John Frusciante die Band bereits vor über einem Jahr verlassen hatte.[3] Als Begründung für seine Entscheidung nannte er seine persönliche Entwicklung als Mensch und Musiker in den letzten Jahren. Er wolle sich in Zukunft ausschließlich seinen Solo-Projekten widmen. Sein Nachfolger wurde Anfang 2010 Josh Klinghoffer, welcher schon zuvor mit den Red Hot Chili Peppers und insbesondere mit Frusciante zusammengearbeitet hat.

Das Live-Comeback der Band in voller Besetzung gab es bereits am 29. Januar 2010, im Zuge einer Neil Young Tribute Veranstaltung bei MusiCares.

Am 5. Juni 2011 gab die Band auf ihrer offiziellen Homepage bekannt, dass das neue Studioalbum am 26. August 2011 in Deutschland mit dem Namen I’m with You erscheinen wird. Es hat 14 Songs und die erste Single, The Adventures of Rain Dance Maggie, erschien vorab am 18. Juli 2011.[4]

I’m with You (seit 2011)[Bearbeiten]

Am 22. August 2011 fand die erste offizielle Stream-Online-Releaseparty des Albums I’m with You statt. Alle Songs des Albums standen den Fans ab 21 Uhr MEZ zur Verfügung. Die Übertragung brach aufgrund der hohen Nachfrage mehrfach zusammen.

Am 30. August 2011 wurde das Album im E-Werk in Köln exklusiv präsentiert.[5] Karten für das Event gab es zum Großteil nur durch Verlosungen und Presseakkreditierungen. Ein kleines Kontingent wurde im Internet für 60 Euro je Karte verkauft. Pro Bestellung durften lediglich zwei personalisierte Tickets bestellt werden.[6] Dieses Konzert wurde in HD-Qualität aufgenommen und noch am selben Abend in über 900 Kinos weltweit in 39 Ländern übertragen. In Deutschland fand die Ausstrahlung dieses Musikevents in allen UCI KINOWELTEN und in ausgewählten CinemaxX Kinos statt.

Am 7. Dezember 2011 wurde bekannt gegeben, dass die Red Hot Chili Peppers 2012 in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen werden.[7] Nur einen Tag später machte die Nachricht die Runde, dass die Band bereits 2012 wieder auf europäischen Bühnen stehen werde. Ursprünglich wollte man erst 2013 wieder in Europa Konzerte geben. Die Änderung der Tourpläne geschehe aufgrund der Eurokrise, erklärte das Management der Band. Man rechne mit einer Schwächung des Euros in den kommenden Jahren und wolle daher Konzerte spielen, solange sie noch möglichst profitabel seien.[8]

Am 15. April 2012 wurden die Red Hot Chili Peppers in die Rock & Roll Hall of Fame aufgenommen.[9] Zu diesem Anlass veröffentlichte die Band die Rock & Roll Hall of Fame Covers EP, auf der sie andere Mitglieder der Hall of Fame wie David Bowie und Neil Young interpretieren. Zu erwähnen ist, dass Gitarrist Josh Klinghoffer der bis jetzt jüngste Musiker ist, der in die Rock and Roll Hall of Fame eingeführt wurde.

Die Red Hot Chili Peppers sind zusammen mit Bruno Mars in der Halbzeitshow des Super Bowl XLVIII am 2. Februar 2014 im MetLife Stadium aufgetreten.[10]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

  • Grammy Awards
    • 1993 Beste Hard-Rock-Darbietung („Give It Away“)[11]
    • 2000 Bester Rocksong („Scar Tissue“)[12]
    • 2007 Beste Darbietung eines Duos oder einer Gruppe mit Gesang – Rock („Dani California“)[13]
    • 2007 Bester Rocksong („Dani California“)[13]
    • 2007 Bestes Rock-Album („Stadium Arcadium“)[13]
    • 2007 Beste Box oder limitierte Spezialausgabe („Stadium Arcadium“)[13]
  • Echo
    • 2003 Gruppe des Jahres International Rock / Pop („Red Hot Chili Peppers“)[14]
    • 2007 Gruppe des Jahres International Rock / Pop („Red Hot Chili Peppers“)[15]
    • 2012 Gruppe des Jahres International Rock / Alternative („Red Hot Chili Peppers“)[16]
  • American Music Awards
    • 2000 Favorite Alternative Artist („Red Hot Chili Peppers“)[17]
    • 2006 Favorite Pop/Rock Band/Duo/Group („Red Hot Chili Peppers“)[18]
    • 2006 Favorite Alternative Artist („Red Hot Chili Peppers“)[19]
  • MTV Video Music Awards
    • 1992 Viewer's Choice („Under The Bridge“)[20]
    • 1992 Breakthrough Video („Give It Away“)[21]
    • 1992 Best Art Direction („Give It Away“)[22]
    • 2000 Best Direction („Californication“)[23]
    • 2000 Best Art Direction („Californication“)[24]
    • 2006 Best Art Direction („Dani California“)[25]
  • MTV Europe Music Awards
    • 2000 Beste Rockband („Red Hot Chili Peppers“)[26]
    • 2002 Beste Liveband („Red Hot Chili Peppers“)[27]
    • 2002 Beste Rockband („Red Hot Chili Peppers“)[28]
    • 2006 Bestes Album („Stadium Arcadium“)[29]
  • Q Award
    • 2004 Best Act In The World Today („Red Hot Chili Peppers“)[30]
  • BRIT Awards
    • 2003 Best International Group („Red Hot Chili Peppers“)[31]

Diskografie[Bearbeiten]

Studioalben[Bearbeiten]

Jahr Titel Chartplatzierungen[32] Anmerkungen
DE AT CH UK US
1984 Red Hot Chili Peppers Erstveröffentlichung: 10. August 1984
Verkäufe: 500.000
1985 Freaky Styley Erstveröffentlichung: 16. August 1985
Verkäufe: 650.000
1987 The Uplift Mofo Party Plan 148
(? Wo.)
Erstveröffentlichung: 29. September 1987
Verkäufe: 750.000
1989 Mother’s Milk 52
(42 Wo.)
Erstveröffentlichung: 16. August 1989
Verkäufe: 2.100.000
1991 Blood Sugar Sex Magik 12
(48 Wo.)
17
(16 Wo.)
10
(39 Wo.)
25
(86 Wo.)
3
(97 Wo.)
Erstveröffentlichung: 20. September 1991
Verkäufe: 15.200.000
1995 One Hot Minute 3
(20 Wo.)
4
(11 Wo.)
2
(23 Wo.)
2
(11 Wo.)
4
(46 Wo.)
Erstveröffentlichung: 11. September 1995
Verkäufe: 6.800.000
1999 Californication 2
(112 Wo.)
2
(127 Wo.)
3
(123 Wo.)
5
(130 Wo.)
3
(99 Wo.)
Erstveröffentlichung: 7. Juni 1999
Verkäufe: 16.400.000[33]
2002 By the Way 1
(52 Wo.)
1
(20 Wo.)
1
(51 Wo.)
1
(77 Wo.)
2
(60 Wo.)
Erstveröffentlichung: 8. Juli 2002
Verkäufe: 12.600.000
2006 Stadium Arcadium 1
(69 Wo.)
1
(68 Wo.)
1
(62 Wo.)
1
(39 Wo.)
1
(65 Wo.)
Erstveröffentlichung: 5. Mai 2006
Verkäufe: 8.000.000
2011 I’m with You 1
(22 Wo.)
2
(15 Wo.)
1
(24 Wo.)
1
(11 Wo.)
2
(27 Wo.)
Erstveröffentlichung: 26. August 2011
Verkäufe:

Videografie[Bearbeiten]

  • 1990: Psychedelic Sexfunk Live from Heaven – Live
  • 1990: Positive Mental Octopus – Musikvideos
  • 1991: Funky Monks – Making of Blood Sugar Sex Magik
  • 1992: What Hits!? – Musikvideos
  • 2000: Live at Budokan - Live
  • 2001: Off the Map – Live
  • 2002: By the Way – Musikvideo Single
  • 2003: Greatest Videos – Musikvideos
  • 2003: Live at Slane Castle – Live
  • 2006: Stadium Arcadium – Limited Edition mit Bonus-DVD
  • 2006: Stadium Parisian – Live in France
  • 2007: Stadium Slaski - Live in Poland

Sonstiges[Bearbeiten]

  • Im 1986 erschienenen Film „Archie und Harry – Sie können’s nicht lassen“ trat die damals noch unbekannte Band in einer Szene auf.
  • Sänger Anthony Kiedis und Bassist Michael „Flea“ Balzary spielten 1994 in der Action-Komödie „The Chase“ (Mit Charlie Sheen in der Hauptrolle), als Will und Dale mit.[34]
  • Michael „Flea“ Balzary spielt im Drogendrama „Fear and Loathing in Las Vegas“ eine Gastrolle als Hippie, in „My Own Private Idaho“ von Gus Van Sant den Budd und in der Komödie „The Big Lebowski“ einen deutschen Nihilisten.[35][36] Außerdem hatte er einige Kurzauftritte mit seinem Charakter „Needles“ im zweiten und dritten Teil von „Zurück in die Zukunft“.[37][38]
  • Sänger Anthony Kiedis spielte auch im Film „Point Break“ als Tone mit.[39]
  • Im Oktober 2004 erschien die Autobiographie Scar Tissue von Anthony Kiedis (die gleichnamige deutsche Übersetzung ist im Juni 2005 erschienen), in der er offen und ehrlich über seine Erfahrungen in Sachen Drogen, Sex und Musik spricht. Es enthält viele Informationen über die Band, Inspiration und Entstehung bestimmter Songs und Anthonys Weggefährten.
  • Am 16. September 2008 veröffentlichte George Clinton sein Album GEORGE CLINTON AND HIS GANGSTERS OF LOVE, auf dem die RHCP einen Song beigetragen haben: „Let The Good Times Roll“.
  • Red Hot Chili Peppers unterstützen die Sea Shepherd Conservation Society[40] mit Geldspenden für die Lebewesen in den Meeren der Welt.
  • „Can't Stop“ ist die Einlaufmusik von Schwergewichtsweltmeister Wladimir Klitschko.

Literatur[Bearbeiten]

  • Rob Fitzpatrick: Red Hot Chili Peppers, Give It Away. Buhmann & Haeseler, 2004, ISBN 3-927638-19-6.
  • Jeff Apter: Fornication: The Red Hot Chili Peppers Story. Bosworth, 2005, ISBN 3-86543-040-6.
  • Anthony Kiedis, Axel Henrici, Larry Ratso Sloman: Scar Tissue. Der Sänger der Red Hot Chili Peppers – Die Autobiographie. Kiepenheuer & Witsch, 2005, ISBN 3-462-03483-9.
  • Red Hot Chili Peppers: mit Brendan Mullen. Heyne Verlag 2011, ISBN 978-3-453-67601-5.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Red Hot Chili Peppers – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Chickenfoot: Footday (Version vom 6. Juni 2009 im Internet Archive)
  2. people.com
  3. Blogeintrag John Frusciantes (Version vom 9. April 2010 im Internet Archive)
  4. "The Adventures Of Raindance Maggie": Audio-Stream. AUf: redhotchilipeppers.de, 18. Juli 2011. Abgerufen am 17. November 2012.
  5. Bericht des Kölner Stadtanzeigers
  6. tickets.de
  7. "Hall of Fame": Ehre für die Peppers, Beasties und Gunners in Spiegel Online vom 7. Dezember 2011.
  8. Angst vor Euro-Krise: Metallica verlegt Europa-Tour vor. Auf_ t-online.de, 7. Dezember 2011. Abgerufen am 17. November 2012.
  9. Red Hot Chili Peppers Rock And Roll Hall Of Fame Induction. In: Huffington Post. Derrik J. Lang, abgerufen am 12. Januar 2014.
  10. Red Hot Chili Peppers will perform at Super Bowl halftime Show. In: NFL-com. NFL, abgerufen am 12. Januar 2014.
  11. Gewinner des Rock-Genres der Grammy-Awards 1993. Auf: grammy.com (englisch). Abgerufen am 17. November 2012.
  12. grammy-awards.deepthi.com
  13. a b c d Grammy Awards 2007 auf rockonthenet.com (englisch). Abgerufen am 17. November 2012.
  14. echopop.de
  15. echopop.de
  16. echopop.de
  17. rockonthenet.com
  18. rockonthenet.com
  19. rockonthenet.com
  20. mtv.com
  21. mtv.com
  22. mtv.com
  23. mtv.com
  24. mtv.com
  25. mtv.com
  26. ukmix.org
  27. spiegel.de
  28. spiegel.de
  29. spiegel.de
  30. everyhit.com
  31. brits.co.uk
  32. Chartquellen, Alben: DE AT CH UK US
  33. Billboard Magazine: 300 Best Selling Albums (Worldwide). auf: webcache.googleusercontent.com
  34. Besetzung des Films „The Chase“ bei IMDb. Abgerufen am 19. Februar 2010.
  35. „Fear and Loathing in Las Vegas“ bei IMDb. Abgerufen am 19. Februar 2010.
  36. „The Big Lebowski“ bei IMDb. Abgerufen am 19. Februar 2010.
  37. Darstellerliste von „Zurück in die Zukunft II“ bei IMDb. Abgerufen am 11. Juni 2010.
  38. Darstellerliste von „Zurück in die Zukunft III“ bei IMDb. Abgerufen am 11. Juni 2010.
  39. „Point Break“ bei IMDb. Abgerufen am 19. Februar 2010.
  40. surfline.com