Rednitzhembach

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Rednitzhembach
Rednitzhembach
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Rednitzhembach hervorgehoben
49.30527777777811.070277777778327Koordinaten: 49° 18′ N, 11° 4′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Mittelfranken
Landkreis: Roth
Höhe: 327 m ü. NHN
Fläche: 13,01 km²
Einwohner: 6818 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 524 Einwohner je km²
Postleitzahl: 91126
Vorwahl: 09122
Kfz-Kennzeichen: RH, HIP
Gemeindeschlüssel: 09 5 76 137
Gemeindegliederung: 8 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Rathausplatz 1
91126 Rednitzhembach
Webpräsenz: www.rednitzhembach.de
Bürgermeister: Jürgen Spahl (parteilos)
Lage der Gemeinde Rednitzhembach im Landkreis Roth
Nürnberg Landkreis Nürnberger Land Landkreis Fürth Schwabach Landkreis Ansbach Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz Soos Abenberger Wald Dechenwald Heidenberg Forst Kleinschwarzenlohe Büchenbach Georgensgmünd Kammerstein Schwanstetten Rednitzhembach Rohr (Mittelfranken) Rohr (Mittelfranken) Roth Thalmässing Wendelstein (Mittelfranken) Spalt Röttenbach (Landkreis Roth) Hilpoltstein Heideck Greding Allersberg Abenberg Landkreis EichstättKarte
Über dieses Bild

Rednitzhembach ist eine Gemeinde im mittelfränkischen Landkreis Roth. Sie liegt südlich zwischen der Städteachse Nürnberg - Fürth und dem Fränkischen Seenland.

Geografie[Bearbeiten]

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Rednitzhembach hat 8 Ortsteile[2]:

Gewässer[Bearbeiten]

Durch Rednitzhembach fließt neben der Rednitz auch der Rhein-Main-Donau-Kanal. In die Rednitz münden der Hembach (von Osten) und der Mainbach (von Westen).

Geschichte[Bearbeiten]

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Am 1. Januar 1972 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Walpersdorf eingegliedert.[3]

Politik[Bearbeiten]

Rednitzhembach ist schuldenfrei.[4] Außerdem wurden unter Bürgermeister Jürgen Spahl öffentliche Betriebe wie zum Beispiel die Wasserwerke privatisiert.

Wappen[Bearbeiten]

Geteilt: oben in Schwarz ein wachsendes oberhalbes silbernes Mühlrad, unten gespalten von Silber und Rot mit aufgelegtem, blauen Wellenbalken. (Urkunde Regierung von Mittelfranken vom 29. August 1975)

Die Lage der Gemeinde an der Rednitz wird durch den Wellenbalken, die Bedeutung der Rednitzhembacher Mühlenbetriebe durch das stilisierte halbe Mühlrad dargestellt. Im Ort waren die Nürnberger Patrizier Zollner vom Brand und nachfolgend (ab 1603) die Behaim von Schwarzbach begütert, deren Wappen (Silber-Rot-Spaltung) darum in das Gemeindewappen übernommen wurde, welches durch die Farben Weiß-Schwarz auf die Beziehungen zu Brandenburg-Ansbach hinweist. („Unser Bayern“, Nr. 8/76)

Partnergemeinde[Bearbeiten]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Kunstweg[Bearbeiten]

Rednitzhembach verfügt über einen Kunstwanderweg mit inzwischen weit über 40 Kunstobjekten unterschiedlichster Art (siehe Rednitzhembacher Kunstweg).

Baudenkmäler[Bearbeiten]

Liste der Baudenkmäler in Rednitzhembach

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten]

Auto[Bearbeiten]

Rednitzhembach liegt nahe der Autobahn Bundesautobahn 6 sowie der Bundesstraße 2.

Bahn[Bearbeiten]

Der S-Bahnhof in Rednitzhembach liegt in der Nähe des Gemeindezentrums. Die Bahnstrecke ist dreigleisig, wobei nur ein Gleis für beide Richtungen der S-Bahn-Verbindung zwischen Roth und Nürnberg Hauptbahnhof nutzbar ist.

Bus[Bearbeiten]

  • Buslinie 661 Eichwasen-Ludwigstraße-Bahnhof-Vogelherd-Falbenholz-Plöckendorf und zurück
  • Buslinie 676 Schwabach – Rednitzhembach – Schwanstetten – Wendelstein
  • Buslinie 604 Roth – Schwand – Wendelstein – Röthenbach
  • Buslinie 675 Linienbedarfstaxi Rednitzhembach Bhf. – Walpersdorf – Untermainbach – Rednitzhembach Bhf.
  • Anrufsammeltaxi Schwabach - Rednitzhembach

Medien[Bearbeiten]

Die einzige regionale Tageszeitung in Rednitzhembach ist das Schwabacher Tagblatt. Für das Buch "Lokales" ist die in Schwabach ansässige Redaktion zuständig. Der restliche und überwiegende Teil der Zeitung wird von den Nürnberger Nachrichten geliefert.

Monatlich erscheint das Rednitzhembacher Gemeindemagazin „bürgerbrief“. Das Heft (durchschnittlich 24 bis 28 Seiten) ist kostenlos und enthält die aktuellen Informationen aus dem Rathaus, von den Rednitzhembacher Vereinen und der Wirtschaft.

Bildung[Bearbeiten]

Die Grund- und Mittelschule Rednitzhembach ist eine der größten gemeinschaftlichen Grund- und Mittelschulen im Landkreis Roth. Daneben gibt es auch eine öffentliche Bücherei.

Literatur[Bearbeiten]

  •  Johann Kaspar Bundschuh: Geographisches statistisch-topographisches Lexikon von Franken. Band 4. Stettinische Buchhandlung, Ulm 1801, Sp. 446, DNB 790364301.
  •  Gerhard Dittrich (Hrsg.): Rednitzhembach: ein Gemeindeentwicklungsprogramm. SIN-Städtebauinstitut-Forschungsgesellschaft mbH, Nürnberg 1973, DNB 760512043.
  • Sibylla Hauser: Kriegsjahre in unserem Dorf (Rednitzhembach im Zweiten Weltkrieg, mit s/w Abbildungen), 1997.
  •  Martin Schieber (Hrsg.): Rednitzhembach: ein Streifzug durch die Jahrhunderte. Rednitzhembach 2002, DNB 966002024.
  •  Martin Schieber (Hrsg.): Rednitzhembach: ein Streifzug durch das Vereinsleben. Rednitzhembach 2004, DNB 972463534.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Rednitzhembach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Volkszählung und Bevölkerungsfortschreibung: Gemeinden, Bevölkerung (Volkszählungen und aktuell) vom 5. Juli 2013 (XLS-Datei; 2,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Ortsdatenbank der Bayerischen Landesbibliothek
  3.  Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 568.
  4. Bürgermeister "Schuldenfrei", Hamburger Abendblatt vom 20. Dezember 2003