Rees
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Nordrhein-Westfalen | |
| Regierungsbezirk: | Düsseldorf | |
| Kreis: | Kleve | |
| Höhe: | 17 m ü. NN | |
| Fläche: | 109,67 km² | |
| Einwohner: |
22.097 (31. Dez. 2011)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 201 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 46459 | |
| Vorwahlen: | 02851 (Rees, Bienen, Empel, Millingen) 02857 (Haffen, Mehr) 02850 (Haldern) |
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| Kfz-Kennzeichen: | KLE | |
| Gemeindeschlüssel: | 05 1 54 044 | |
| LOCODE: | DE RES | |
| NUTS: | DEA1B | |
| Stadtgliederung: | 8 Stadtteile | |
| Adresse der Stadtverwaltung: |
Markt 1 46459 Rees |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Christoph Gerwers (CDU) | |
| Lage der Stadt Rees im Kreis Kleve | ||
Rees ist eine Stadt am unteren Niederrhein, liegt im Nordwesten des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen und ist eine kreisangehörige Stadt des Kreises Kleve im Regierungsbezirk Düsseldorf. Sie ist Mitglied der Euregio Rhein-Waal.
Inhaltsverzeichnis |
Geographie [Bearbeiten]
Stadtgliederung [Bearbeiten]
Räumlich ist das Stadtgebiet in folgende acht Stadtteile gegliedert:[2]
Nachbargemeinden/-städte [Bearbeiten]
Die Stadt Rees grenzt im Norden an die Gemeinde Oude IJsselstreek (Provinz Gelderland, NL) und die Stadt Isselburg (Kreis Borken), im Osten an die Städte Hamminkeln und Wesel sowie im Süden an die Stadt Xanten (alle drei im Kreis Wesel) und im Westen an die Städte Kalkar und Emmerich am Rhein (beide im Kreis Kleve).
Geschichte [Bearbeiten]
Mittelalter [Bearbeiten]
Um 500–800 n. Chr. wird eine fränkische Siedlung auf einer erhöhten Stelle, einer „Ward“, gegründet. Der Name Rees soll auf „Rys“ = Reis = Rees (Weidengehölz mit Röhricht) zurückgehen.
Von 695–739 wurde der Niederrhein durch den angelsächsischen Mönch Willibrord christianisiert. Um 1000 wurde Aspel erstmals urkundlich erwähnt. Am 14. Juli 1228 erhob der Kölner Erzbischof die Siedlung mit etwa 150 Gebäuden und 600 Bewohnern zur Stadt, Rees gilt damit als älteste Stadt am unteren Niederrhein.
1289/90 begann der Bau der Stadtmauer und wurde um 1350 abgeschlossen. Im Jahr 1392 gelangten Rees und Aspel endgültig zur Grafschaft und dem späteren Herzogtum Kleve.
Neuzeit [Bearbeiten]
Während des spanisch-niederländischen Krieges (Achtzigjähriger Krieg) wurde Rees 1598 durch ein spanisches Söldnerheer eingenommen und besetzt. Nach dem Tode des letzten Klever Herzogs Johann Wilhelm (1609) gehörte Rees im Jahr 1614 zu Brandenburg-Preußen. Von 1616 bis 1625 errichteten die Niederländer die große ausgedehnte Festung Rees nach holländischem System. Am 7. Juni 1672 wurde die Stadt aber von den Franzosen erobert.
Um 1800 hatte Rees etwa 3.000 Bewohner. Als Folge des Wiener Kongresses (1815) wurde die Stadt im Jahr 1816 Sitz des neuen Kreises Rees. 1842 wurde der Sitz des Kreises nach Wesel verlegt. Der Name des Kreises blieb erhalten („Kreis Rees, Sitz in Wesel“). 1856 wurde die Eisenbahnstrecke Oberhausen – Arnheim der Köln-Mindener Eisenbahn eröffnet.
Während der Zeit des Nationalsozialismus wurden auch in Rees jüdische Bürger verfolgt und deportiert. Bei einem großen Luftangriff am 16. Februar 1945, im Rahmen der Operation Grenade in der sogenannten Schlacht im Reichswald, wurde die Stadt fast gänzlich zerstört.
Wappen und Banner [Bearbeiten]
Blasonierung: In Rot ein silberner (weißer) Schlüssel, dessen Bart nach rechts zeigt.
Bedeutung: Der Schlüssel, dessen Bart Kreuzform besitzt, weist auf den Apostel Petrus, Patron des Erzbistums Köln, hin.[3]
Banner: Grund weiß mit roten Randstreifen, im Mittelfeld – etwas nach oben zu – das Stadtwappen von Rees: Grund rot mit schwarzem Wappenrand, hierin weißer mit dem Bart nach links gerichtetem Schlüssel, schwarz konturiert.[4]
Eingemeindungen [Bearbeiten]
Am 1. Juli 1969 wurden im Zuge des 1. kommunalen Neugliederungsprogramms die bis dahin selbstständigen Gemeinden Bergswick, Esserden, Reesereyland, Reeserward und Speldrop des ehemaligen Amtes Rees-Land sowie die Gemeinden Bienen, Grietherbusch und Grietherort des ehemaligen Amtes Vrasselt in die Stadt Rees eingegliedert.[5]
Am 1. Januar 1975 wurden im Zuge des 2. Neugliederungsprogramms die Gemeinden Empel und Millingen des ehemaligen Amtes Millingen sowie die Gemeinden Groin, Haffen-Mehr (teilweise), Haldern (teilweise) und Heeren-Herken des ehemaligen Amtes Haldern mit der Stadt Rees zusammengeschlossen.[6] Gleichzeitig wurde der Altkreis Rees aufgelöst und das frühere nördliche Kreisgebiet mit dem ehemaligen Kreis Geldern und Teilgebieten der Kreises Moers zum neuen niederrheinischen Großkreis Kleve zusammengefügt. Rees ist seitdem kreisangehörige Stadt des Kreises Kleve.
Bevölkerungsentwicklung [Bearbeiten]
Die folgenden Angaben beziehen sich auf das heutige Gebiet der Stadt Rees.[7]
- 1975: 16.665 Einwohner
- 1980: 17.453 Einwohner
- 1985: 17.794 Einwohner
- 1990: 18.616 Einwohner
- 1995: 20.010 Einwohner
- 2000: 21.618 Einwohner
- 2005: 22.559 Einwohner
- 2010: 22.267 Einwohner
- 2011: 22.097 Einwohner
Politik [Bearbeiten]
Stadtrat [Bearbeiten]
Seit der letzten Kommunalwahl am 30. August 2009 hat der Stadtrat folgende Zusammensetzung:[8]
| CDU | 48,7 % | 17 Sitze |
| SPD | 27,2 % | 9 Sitze |
| GRÜNE | 15,2 % | 5 Sitze |
| FDP | 9,0 % | 3 Sitze |
Die nächste Kommunalwahl findet im Jahr 2014 statt.
Bürgermeister [Bearbeiten]
Zum Bürgermeister der Stadt Rees wurde 2009 Christoph Gerwers (CDU) mit 54,9 % der Stimmen gewählt. Seine Gegenkandidaten waren Harry Schulz (SPD, 31,2 %), Klaus Dörr (Grüne, 10,8 %) und Jürgen Tenter (Einzelbewerber, 3,1 %).[8]
Die nächste Bürgermeisterwahl findet im Jahr 2015 statt.
Kultur und Sehenswürdigkeiten [Bearbeiten]
In Rees gibt es eine Rheinpromenade mit zahlreichen Cafés und der bekannten Bronze-Statue „Zwiegespräch“. Der "Rhinkieker" ist eine vom Bildhauer und Künstler Dieter von Levetzow geschaffene Skulptur, die am Marktplatz in Rees Ihren Platz gefunden hat. Dort schaut sie durch ein Seitensträßchen auf den vorbeifließenden Rhein. Dargestellt ist ein für Rees typisches Original, einer von zahlreichen Rees und dem Rhein verbundener Bürger, die sich dort am Rand des Marktes zum Klönen treffen und dabei die Schifffahrt "unter die Lupe" nehmen. Besonders häufig kommen Besucher aus den benachbarten Niederlanden, dem nahegelegenen Münsterland und dem Ruhrgebiet. Über die Autobahn A3 (Richtung Arnheim) ist die Stadt vom Ruhrgebiet aus in knapp 30 Minuten erreichbar. Vom Schiffsanleger starten Rheintouren (z. B. in die nahegelegenen Niederlande). Gute Bedingungen gibt es für Radfahrer und Inline-Skater auf Radwegen entlang des Rheins.
Das städtische Koenraad-Bosman-Museum bietet wechselnde Ausstellungen zur Stadtgeschichte und Kunst. Unter dem Museumsgebäude befindet sich eine zugängliche, um 1500 erbaute Kasematte für leichtere Geschütze. Im Ortskern befinden sich viele Pumpen und kleine Brunnen. Diese wurden durch die Stadtverwaltung restauriert. Alljährlich findet in Andenken an die Tradition der Waschfrauen an den öffentlichen Brunnen die sogenannte Pumpenkirmes im Stadtkern statt.
Die an der Rheinpromenade aufgestellte Bronze-Statue „Zwiegespräch“ des Künstlers Jürgen Ebert aus Bocholt dient Touristen und Bewohnern besonders gern als Fotomotiv. Wie die beiden zu Bronze gewordenen Mädchen Laura und Yasmin an die Reeser Rheinpromenade kamen, erzählt der Schriftsteller H. D. von der Strauchburg in seinem Märchen aus dem Jahre 2004 „Die Bronzemädchen“.
Im Skulpturenpark in Rheinnähe wird Künstlern aus Deutschland und den Niederlanden Gelegenheit gegeben, ihre Werke zu präsentieren. Seit Juni 2008 befindet sich zusätzlich eine Bodensonnenuhr im Skulpturenpark, an der jeder Besucher selbst als Zeiger fungieren kann. Darüber hinaus erfreut sich die Stadt der Skulpturen über zahlreiche Objekte verschiedenster Künstler im Stadtkern. Diese sind alle bei einem Rundgang zu entdecken. Der Planetenwanderweg, der zwischen Rees und dem Ortsteil Haffen-Mehr errichtet wurde, stellt auf etwa acht Kilometer Länge maßstabsgetreu die Planeten unseres Sonnensystems dar. Im Bürgerhaus finden wechselnde Veranstaltungen aus dem Bereich Schauspiel, Konzert, Comedy und Kindertheater statt. Seit einigen Jahren veranstaltet zudem die Stadt zwischen Mai und Oktober den sogenannten „Reeser Erlebnissommer“. Hierbei handelt es sich um verschiedene Veranstaltungen von Radtouren bis zu einem Open-Air-Kino. Im Stadtteil Haldern schließlich findet jedes Jahr das überregional bekannte Open-Air-Festival Haldern Pop statt.
Bauwerke [Bearbeiten]
- Stadtbefestigungsanlagen
- Sehenswert sind die Stadtbefestigungsanlagen in Rheinnähe. Verschiedene Kasematten sind restauriert worden und seit 2004 für die Öffentlichkeit zugänglich. Besonders interessant, wenn auch nicht direkt für Besucher zugänglich, ist der jüdische Friedhof der Stadt, der – als historische Besonderheit – weder innerhalb der Stadtmauern (was damals unzulässig war) noch außerhalb dieser (was in Fällen von Überflutung oder Belagerung den Friedhof preisgegeben hätte) liegt, sondern auf der Stadtmauer errichtet wurde.
- Pfarrkirche St. Vincentius
- Die katholische Pfarrkirche St. Vincentius in Rees-Mehr wurde im 11. Jahrhundert an der Stelle einer dort bestehenden Kapelle mit dem Bau eines Mittelschiffs begonnen, an das sich im Osten eine Apsis anschließt. Kurz nach 1200 wurde der romanische Bau des dreigeschossigen Turms nebst „Treppentürmchen“ ausgeführt. Mit der vollständigen Umgestaltung 1447 im gotischen Stil entstand auch das neue Seitenschiff. Der Glockenstuhl enthielt die 1783 gegossene und die drei 1842 auf dem Kirchhof gegossenen Glocken. Zu Rüstungszwecken wurden drei dieser Glocken 1942 konfisziert. Durch Artilleriebeschuss während des Zweiten Weltkriegs wurde die Kirche weitgehend zerstört und zwischen 1951 und 1954 wieder aufgebaut. 1957 erhielt sie vier neue Glocken. Mit der Fertigstellung eines neuen Mittelschiffsgewölbes erhielt sie ihr heutiges Erscheinungsbild.[9]
- Die neue Orgel mit 17 Registern wurde im Jahre 1988 von der niederländischen Orgelbaufirma[10] Verschueren-Heythuysen eingebaut.
- Adelssitze
- Auf Reeser Stadtgebiet finden sich mehrere ehemalige Adelssitze. Dazu zählen unter anderem die Wasserschlösser Hueth und Bellinghoven sowie die Ruine des schon im 13. Jahrhundert urkundlich erwähnten Hauses Empel. Der spätmittelalterliche Battenbergturm in Haldern zählt ebenso dazu wie der ehemalige Rittersitz Haus Groin. Von dem einstigen Schloss Sonsfeld gibt es keine Überreste, auf seinem Gelände steht heute das sogenannte Blaue Haus. Hingegen ist Haus Aspel noch vollständig erhalten und wird heute durch die Ordensgemeinschaft der Töchter vom heiligen Kreuz als Kloster genutzt.
Bildung [Bearbeiten]
Das städtische Gymnasium Aspel geht zurück auf das 1851 gegründete Mädchenpensionat Haus Aspel, das 1950 in ein Gymnasium umgewandelt wurde und 1971 in städtische Trägerschaft kam. 1986 bezog das Gymnasium einen Neubau im Schulzentrum am Westring. Die 1952 gegründete Stadtbücherei hat ihren Sitz in einem denkmalgeschützten Haus am Markt. Neben unregelmäßig stattfindenden Lesungen veranstaltet sie seit 2002 jährlich den Buch- und Kunstmarkt auf der Rheinpromenade. Seit 2003 organisiert sie den Tom-Sawyer-Preis, einen deutschlandweiten Schülerschreibwettbewerb, der im zweijährigen Turnus von der Stadt Rees ausgeschrieben wird.
Sport [Bearbeiten]
In der Stadt gastierten auf der Sportplatzanlage des SV Rees an der Ebentalstraße, die aus vier Rasenplätzen (davon zwei mit Flutlicht) besteht, bereits zahlreiche renommierte Mannschaften zu einem Trainingslager. Alemannia Aachen bereitete sich hier auf das Pokalfinale vor, die Nationalmannschaft von Kamerun und zahlreiche weitere internationale Topmannschaften gastierten bereits in Rees und nutzten die hervorragenden Trainingsmöglichkeiten, sich auf ihre jeweiligen sportlichen Herausforderungen vorzubereiten.
Wirtschaft und Infrastruktur [Bearbeiten]
Wirtschaft [Bearbeiten]
Rees war lange Zeit ein Zentrum der Tabakwirtschaft; besonders sind die Firma Oldenkott (1838–1992, Tabak-, Zigaretten- und Pfeifenfabrik) und die Tabak- und Pfeifenfabrik Dobbelmann (1928–1964) zu nennen. Heute erinnert noch das Denkmal „Der Kiepenkerl“ an der Flora in Rees an die Fa. Oldenkott. Das Tabaklager der Fa. Oldenkott ist heute Wohn und Geschäftshaus. Die Firma hatte einen Anschluss an die Baumbergebahn (Münster – Empel-Rees). Eine Hosennäherei am Melatenweg ist heute auch nicht mehr vorhanden.
Wissenschaft [Bearbeiten]
In Rees-Grietherbusch befindet sich eine Forschungsstation der Universität Köln.[11] Sie untersucht u. a. die Fischpopulationen im Rhein und anliegenden Gewässern sowie die Ökologie der Auen sowie die Populationsökologie von Vögeln.
Medien [Bearbeiten]
In Rees erscheinen zwei Tageszeitungen mit Lokalredaktion, die Rheinische Post und die Neue Rhein Zeitung (montags bis samstags).
Es erscheinen wöchentlich drei Anzeigenblätter mit lokalen Informationen, der Stadtanzeiger Emmerich-Rees (mittwochs und sonntags), die Niederrhein-Nachrichten (samstags) sowie der Kurier am Sonntag (sonntags).
Schienen- und Busverkehr [Bearbeiten]
Der Bahnhof Empel-Rees liegt ungefähr 4 km nordöstlich des Stadtzentrums an der Hollandstrecke. Er wird im Schienenpersonennahverkehr (SPNV) vom Rhein-Express (RE 5) und in der Hauptverkehrszeit von der RegionalBahn „Der Weseler“ (RB 35) bedient.
Ebenfalls an der Hollandstrecke liegen zwei weitere Stationen, die Haltepunkte „Haldern“ und „Millingen“.
Zwischen dem 25. Mai 1914 und dem 31. Dezember 1966 verkehrten hier die Straßenbahnen der Kleinbahn Wesel-Rees-Emmerich und zwischen dem 28. Februar 1915 und dem 31. Dezember 1966 die der Kleinbahn Rees-Empel.
Der Bahnhof ist durch eine Stadtbuslinie an das Stadtzentrum angebunden. Für den gesamten Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) gilt der Tarif des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR) und tarifraumüberschreitend der NRW-Tarif[12].
Straßenverkehr [Bearbeiten]
Durch die Autobahnanschlussstelle 4/Rees der Bundesautobahn 3 (E 35) etwa 7 km nördlich der Stadt ist Rees an das Autobahnnetz angeschlossen. Im Nordwesten des Stadtgebiets kreuzen sich die Bundesstraße 8 und die Bundesstraße 67.
Wasserstraße [Bearbeiten]
Im Süden des Stadtgebiets fließt der Rhein. Für Fußgänger- und Radfahrer verkehren von Ostern bis Oktober
- die Rheinfähre „Rääße Pöntje“ von Rees nach Reeserschanz in Kalkar-Niedermörmter bei Rheinstrom-km 838 und
- die Rheinfähre „Inseltreue“ von Grietherort nach Kalkar-Grieth bei Rheinstrom-km 845.
Mit dem Auto kann der hier Niederrhein genannte Fluss auf der Bundesstraße 67 (Rheinbrücke Rees-Kalkar) im Westen des Stadtgebiets überquert werden.
Persönlichkeiten [Bearbeiten]
- Konrad Heresbach (1496–1576), Deutscher Humanist
- Jakobus Greselius (1483–1552), Professor an der Universität zu Köln und Kanonikus zu Rees
- Samuel Nethenus (1628–1707), Theologe
- Johann Jakob von Collas (1721–1792), Kapitän und Major, Gutsherr in Haldern
- Robert Scholten (1831–1910), Historiker
- Gerhard Storm (1888–1942), Märtyrer der katholischen Kirche
- Karl Leisner (1915–1945), Märtyrer, der durch Nachwirkungen der KZ-Behandlung verstarb
- Eduard Lensing (1920–2004), Landwirt und Politiker (CDU), MdB
- Hans Booms (1924–2007), Archivar und Leiter des Bundesarchivs
- Wilhelm Clemens Maria Buckermann (1934–2004), Bürgermeister, Träger des Bundesverdienstkreuzes
- Franz-Josef Tenhagen (* 1952), ehemaliger Fußballspieler und Trainer
- Hans Jürgen Prömel (* 1953), Mathematiker, Präsident der Technischen Universität Darmstadt (TU Darmstadt)
- Gerd-Heinz Stevens (* 1957), Musikwissenschaftler, Komponist und Kirchenmusiker
- Georg Maria Roers (* 1965), Theologe und Priester
- Norvin Leineweber (* 1966), Bildhauer und Grafiker
- Bodo Wißen (* 1974), Politiker (SPD), MdL
- Mirko Boland (* 1987), deutscher Fußballspieler (Eintracht Braunschweig)
- Vanessa Martini (* 1989), deutsche Fußballspielerin
Literatur [Bearbeiten]
- Paul Clemen: Die Kunstdenkmäler des Kreises Rees. (Die Kunstdenkmäler der Rheinprovinz, Band 2, Abt. 1), Düsseldorf 1892
- Klaus Flink: Rees, Xanten und Geldern. Formen der städtischen und territorialen Entwicklung am Niederrhein 1. Kleve 1981
- Heike Hawicks: Zur wirtschaftlichen Bedeutung der Heiligenverehrung für die Errichtung gotischer Sakralbauten am Niederrhein. Das Beispiel von Viktortracht und Viktordom in Xanten im Kontext des Prozessions- und Kirchbauwesens in Rees und Köln. In: Dieter Geuenich (Hrsg.): Heiligenverehrung und Wallfahrten am Niederrhein (= Schriftenreihe der Niederrhein-Akademie, Band 6). Essen 2004, S.50–70
- Dieter Kastner: Rees – Geschichte der Stadt im Überblick. In: Städtisches Museum Koenraad Bosman. Museum für Kunst und Stadtgeschichte Rees, Rees 1997, S.63–98.
- Erich Liesegang: Recht und Verfassung von Rees. (= WZGK, Ergänzungsheft 6), Trier 1890
- Felix Rütten: Rees am Rhein. Die mittelalterliche Stadt und ihre Grundlagen. Festschrift zum 700 jährigen Stadtjubiläum (14. bis 16. Juli 1928). Rees 1928
- Jan Krist: Die Hölle von Rees. Erinnerungen an ein Zwangsarbeiterlager. Aus dem Niederländischen von Erwin und Marie-Elisabeth Rehn, Labhard, 2. Auflage, Konstanz 1989, ISBN 3-926937-19-X
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Amtliche Bevölkerungszahlen. Landesbetrieb Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW), abgerufen am 4. Juli 2012. (Hilfe dazu)
- ↑ Hauptsatzung der Stadt Rees (PDF; 34 kB) § 3 Gemeindebezirke
- ↑ rees-erleben.de Wappenbeschreibung der Stadt Rees
- ↑ E-Mail von Birgit Fischer, Stadt Rees Fachbereich - Zentrale Dienste
- ↑ Martin Bünermann: Die Gemeinden des ersten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1970.
- ↑ Martin Bünermann, Heinz Köstering: Die Gemeinden und Kreise nach der kommunalen Gebietsreform in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1975, ISBN 3-555-30092-X.
- ↑ Bevölkerung aller Gemeinden in Nordrhein-Westfalen ab dem 31. Dezember 1962 jeweils am Jahresende nach dem jetzigen Gebietsstand
- ↑ a b c Wahlergebnisse Kommunalwahl 2009 Kommunales Rechenzentrum Niederrhein
- ↑ Denkmäler in Rees, Kirchen und Kapellen (PDF; 4,6 MB)
- ↑ Orgelbaufirma
- ↑ Forschungsstation Grietherbusch mathnat.uni-koeln.de
- ↑ Pressemitteilung VRR vom 25. November 2011
Weblinks [Bearbeiten]
- Website der Stadt Rees
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