Reflexbluten

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Ein Siebenpunkt-Marienkäfer (Coccinella septempunctata) verteidigt sich mit Reflexbluten

Das Reflexbluten ist eine Verteidigungsmethode diverser Käferarten, unter anderem vieler Marienkäfer,[1] Ölkäfer, Weichkäfer und anderer Insekten zur Abschreckung von Fressfeinden. Dabei sondern die Tiere – beim Marienkäfer aus Drüsen zwischen Tibia (Unterschenkel) und Femur (Oberschenkel) – rötliche oder gelblich-bräunliche Tropfen Hämolymphe aus, die toxisch sind, oder unangenehm riechen und schmecken (sogenanntes Wehrsekret).[2] Auf einen potenziellen Angreifer wirkt dies oft unmittelbar abschreckend.

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Die Welt vom : Asiatischer Marienkäfer richtet immense Schäden an.
  2. Universität Göttingen: Biologie von Duft- (Stink-) und Wehrdrüsen.