Regenbogenfamilie

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Regenbogenfamilie

Regenbogenfamilien werden Familien genannt, bei denen Kinder bei zwei gleichgeschlechtlichen Partnern als eine Familie leben.[1] Die beiden männlichen bzw. die beiden weiblichen Elternteile können – sofern dies gesetzlich zulässig ist – miteinander verheiratet sein in gleichgeschlechtlicher Ehe; alternative Formen der elterlichen Verbindung sind eingetragene Partnerschaften und formlose Verbindungen von Lebensgefährten. Seit Juli 2011 wurde auf dem ersten internationalen Symposium von LGBT-Familien-Organisationen aus Europa, USA & Kanada der „International Family Equality Day“[2] ausgerufen – ein internationaler Tag der Regenbogenfamilien. Als Zeichen der Solidarität und zur Gleichstellung von Regenbogenfamilien soll dieser Tag alljährlich am ersten Sonntag im Mai weltweit gefeiert werden

Wortherkunft[Bearbeiten]

Der Name leitet sich in diesem Fall von der Regenbogenflagge ab, inzwischen ein weltweites Symbol von selbstbewusst lebenden Lesben, Schwulen und Bisexuellen. Im übertragenen Sinn kann es auch die Community aller LGBTs bezeichnen. Im Jahre 2009 wurde das Wort in die 25. Auflage des Dudens aufgenommen.[3]

Während der 1960er Jahre, in der gegenkulturellen Hippiebewegung betrachtete man alle symbolisch als Brüder und Schwestern. Durch diese „Massenadoptionen“ entstanden „Stämme“ oder Rainbow-„Families“.[4] Eine festgehaltene frühe Verwendung des Begriffs „rainbow family“ geht auf Josephine Baker zurück, welche sich in den 1950er Jahren in der US-amerikanischen Bürgerrechtsbewegung engagierte und später zwölf Waisenkinder unterschiedlicher Hautfarben und Nationen adoptierte.[5][6][7] In diesem Sinne wird es auch heute auf Deutsch in Übersetzungen verwendet.[8] In den USA wurde 1972 The Rainbow Family of Living Light gegründet, eine unhierarchische Gruppe, welche für den Weltfrieden betet und sich für die Utopie einer kooperativen Gemeinschaft stark macht, die in Harmonie mit der Erde lebt. Sie hat inzwischen weltweit Verbündete.[9]

Herkunft der Kinder in Regenbogenfamilien[Bearbeiten]

Regenbogenfamilie

Den Angaben des Mikrozensus und den wenigen bisher vorliegenden Studien ist zu entnehmen, dass

  • die meisten Kinder aus früheren heterosexuellen Ehen und Partnerschaften eines Elternteils stammen,
  • eine bisher unbekannte, aber vermutlich zunehmende Zahl jüngerer Lesben und Schwuler sich ein Leben mit Kindern wünscht und eine Familiengründung durch künstliche Befruchtung, Bechermethode oder Adoption als Einzelperson realisiert,
  • im Rahmen der Hilfen zur Erziehung – Vollzeitpflege – Kinder in Pflegestellen bei Lesben und Schwulen betreut werden und hier ein ausbaufähiges Potential qualifizierter Erziehungspersonen zu finden ist,
  • mehr Kinder bei ihren homosexuellen Müttern aufwachsen als bei ihren homosexuellen Vätern,
  • gleichgeschlechtliche Lebensgemeinschaften mit Kindern sowohl in Groß- und Kleinstädten als auch in ländlichen Regionen leben.

Nach Auskunft des Jugendamts in Frankfurt am Main haben dort bereits eine Anzahl lesbischer und schwuler Paare Pflegekinder aufgenommen. Auch Einzeladoptionen sind bekannt. Die Bewertung des Jugendamtes ist positiv; die Erfahrungen unterscheiden sich im Durchschnitt nicht von den mit heterosexuellen Paaren gemachten. Weitere ähnliche Erfahrungen sind aus Berlin und Bayern bekannt.

Forschungen über die Lebenssituation[Bearbeiten]

Die American Psychological Association unterstützt die Adoption durch gleichgeschlechtliche Paare in ihrem politischen Statement vom 28. und 30. Juli 2004.[10] Ebenso wird die Adoption durch gleichgeschlechtliche Paare von folgenden Organisationen in den Vereinigten Staaten unterstützt: Child Welfare League of America, American Bar Association, American Psychiatric Association, National Association of Social Workers, North American Council on Adoptable Children, American Academy of Pediatrics, American Psychoanalytic Association[11] und American Academy of Family Physicians.[12]

Die Familienforschung in Deutschland hat sich in den 1990er Jahren verstärkt den Kindern mit gleichgeschlechtlich-liebendem Elternteil zugewandt. Die deutschen Familien- und Sozialforscher Fthenakis (2000), Berger, Reisbeck & Schwer (2000) und Eggen kommen – ebenso wie die amerikanische Zusammenfassung von 21 internationalen Studien durch Stacey und Biblarz über Auswirkungen homosexueller Lebensweisen der Eltern auf Kinder – im Wesentlichen zu folgenden Ergebnissen:

  • Kinder und Jugendliche homosexueller Eltern sind genauso oft heterosexuell orientiert wie Kinder heterosexueller Eltern.
  • Hinsichtlich möglicher Verhaltens- und Entwicklungsstörungen aufgrund der sexuellen Orientierung der Eltern gibt es keine aussagekräftigen Langzeitstudien, die eine wissenschaftlich, empirisch fundierte Aussage zulassen.[13]
  • Nicht die sexuelle Orientierung, sondern das Geschlecht der (homosexuellen) Eltern scheint auf Einstellungen und Verhalten von Kindern zu wirken. So weisen wohl vor allem Kinder, die in gleichgeschlechtlichen Lebensgemeinschaften von zwei Frauen heranwachsen, seltener ein geschlechtstypisches Rollenverhalten auf als Kinder heterosexueller Eltern.
  • Eine Mehrheit der Kinder erleben keine Diskriminierungen aufgrund ihrer Familienerfahrungen. Jene Kinder, die Stigmatisierungen erleben, können konstruktiv damit umgehen und werden von ihren Eltern gut aufgefangen.[14]
  • Grundsätzlich scheinen Kinder, die bei gleichgeschlechtlichen Eltern aufwachsen, ihre sexuelle Orientierung reflektierter zu erleben. Gleichwohl schränken die Studien aus den USA diese These insofern ein, als sich in dieser Einstellung zum Teil auch durch die Umgebung prägen könnte: Homosexuelle Eltern in den USA leben überdurchschnittlich oft in Großstädten oder Universitätsstädten, ihre Kinder wachsen in einem vergleichsweise toleranten Milieu auf, welches seltener homophobe Einstellungen hegt.
  • Kinder in gleichgeschlechtlichen Partnerschaften unterliegen keinem höheren Risiko, Opfer sexuellen Missbrauchs zu werden. Täter in sog. Kindesmissbrauchsdelikten sind ganz überwiegend (zirka 95 Prozent nach Erkenntnissen des Sicherheitsberichts der Bundesregierung) Männer aus dem heterosexuellem nahen Lebensumfeld der Kinder. Das Missbrauchsrisiko für Mädchen ist dreimal höher als für Jungen. Damit liegt das Missbrauchsrisiko für Kinder, die bei einem lesbischen Paar aufwachsen und für Mädchen, die bei einem schwulen Elternpaar aufwachsen, schon statistisch sehr viel niedriger als bei Kindern in heterosexuellen Partnerschaften. Statistische Zahlen zu diesem Punkt gibt es allerdings nicht – es wird argumentiert, dass das Risiko auf Grund hoher sozialer Kontrolle auch hier deutlich niedriger liege als bei heterosexuellen Paaren. Somit findet ein weit verbreitetes Vorurteil keinerlei Bestätigung in der Forschung.[15]

Eine vom deutschen Bundesministerium der Justiz 2006 in Auftrag gegebene Studie zur „Lebenssituation von Kindern in gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaften“ kommt zu dem Schluss, dass bei Kindern, die in lesbischen oder schwulen Partnerschaften aufwachsen, keinerlei Nachteile für die Entwicklung festzustellen seien. An der Studie war das Münchner Staatsinstitut für Frühpädagogik (IFP) beteiligt.[16] In den Beirat der Studie war Rüdiger Lautmann berufen worden.[17]

Im Juli 2014 wurde eine weitere Studie zum Thema Regenbogenfamlien veröffentlicht, die aus Australien von der University of Melbourne stammt. In der Studie wurden 500 Kinder von 315 ausschließlich gleichgeschlechtlicher, überwiegend lesbischer Eltern in Hinblick auf körperliches, geistiges und soziales Wohlergehen und die soziales Stigmatisierung als Lebensgemeinschaft von Außenstehenden untersucht. Verglichen wurden die Ergebnisse dieser Studie mit Werten aus einer repräsentativen Studie mit Kindern aus traditionellen Familien. Die Studie hat unter anderem ergeben, dass die "allgemeine Gesundheit" (general health) der untersuchten Kinder in Regenbogenfamilien um 6 Prozent besser war als in den traditionellen Familien und der Familienzusammenhalt (family cohesion) um 6 Prozent höher. In allen anderen Bereichen gab es keine signifikanten Unterschiede zwischen den beiden untersuchten Gruppen.[18][19]

Rechtliche Lage der Adoption durch gleichgeschlechtliche Paare[Bearbeiten]

Adoptionen durch gleichgeschlechtliche Paare in Europa[20]
  • Gemeinschaftliche Adoption legal
  • Stiefkindadoption legal
  • Gemeinsame Adoption illegal
  • Unbekannt
Adoptionen durch gleichgeschlechtliche Paare weltweit
  • Gemeinschaftliche Adoption legal
  • Stiefkindadoption legal
  • Unbekannt

Europa[Bearbeiten]

Die rechtliche Lage von Adoptionen durch gleichgeschlechtliche Paare ist in Europa unterschiedlich.

Gemeinschaftliche Adoptionen sind rechtlich erlaubt in Andorra, Belgien, Dänemark[21], Frankreich [22], Island,[23], Luxemburg[24], Malta[25], den Niederlanden, Norwegen,[26][27] Schweden, Spanien, Kroatien[28] und dem Vereinigten Königreich.

Die Stiefkindadoption leiblicher Kinder ist in Deutschland, Finnland[29], Slowenien[30][31], in der Schweiz [32], in Portugal[33], Österreich[34] und in Estland[35]erlaubt. Im Februar 2006 entschied das höchste französische Gericht (Cour de Cassation), dass beide Partner in einer gleichgeschlechtlichen Partnerschaft das Elternrecht über die leiblichen Kinder des anderen Partners ausüben dürfen.

Das Europäische Übereinkommen über die Adoption von Kindern des Europarats von 1967 erlaubte die gemeinsame Adoption nur für Ehepaare. Das Übereinkommen galt zum 1. Oktober 2014 für 15 Staaten sowie die britischen Kanalinseln (ausgenommen Sark). Norwegen, Schweden und das Vereinigte Königreich (letzteres jedoch unter Aufrechterhaltung der Geltung für die Kanalinseln) hatten es inzwischen gekündigt, um die Adoption durch gleichgeschlechtliche Paare und/oder außerhalb einer Ehe ermöglichen zu dürfen.[36] 2008 wurde das „Europäische Übereinkommen über die Adoption von Kindern (revidiert)“ angenommen, das das Übereinkommen von 1967 für die Unterzeichnerstaaten ersetzen soll. Zum 1. Oktober 2014 war dieses Übereinkommen von 17 Staaten (darunter Deutschland) unterzeichnet und von 7 Staaten (Dänemark, Finnland, den Niederlanden, Norwegen, Rumänien, Spanien und der Ukraine) ratifiziert worden; dieses Übereinkommen erlaubt den Staaten auch die gemeinsame Adoption durch gleichgeschlechtliche Paare und außerhalb einer Ehe, verpflichtet die Staaten aber nicht dazu, dies zu ermöglichen.[37] Die deutsche Bundesregierung hat am 25. September 2014 den Entwurf eines Zustimmungsgesetzes im Bundestag eingebracht.[38]

Deutschland[Bearbeiten]

Das Adoptionsrecht für Homosexuelle ist ein politisches Streitthema in Deutschland. Die Stiefkindadoption leiblicher Kinder ist in Deutschland erlaubt. Die gemeinsame Adoption eines fremden Kindes ist dagegen ausgeschlossen. Nur einer der Partner kann ein Kind adoptieren, der andere hat nur die Möglichkeit, das „kleine Sorgerecht“ (= eingeschränkt) auszuüben.[39] Das Bundesverfassungsgericht wies im August 2009 eine Vorlage gegen die gleichgeschlechtliche Stiefkindadoption zurück.[40]

Im Juni 2009 fordern die EKD-Präses Katrin Göring-Eckardt als auch die FDP Politikerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger ein gemeinschaftliches Adoptionsrecht für gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaften.[41] Die deutsche Justizministerin Brigitte Zypries befürwortet im Juli 2009 ebenso die gemeinschaftliche Adoption nichtleiblicher Kinder.[42]

Ein von Bündnis 90/Die Grünen in Auftrag gegebenes Gutachten der wissenschaftlichen Dienste des Deutschen Bundestages mit dem Titel „Gleichstellung eingetragener Lebenspartnerschaften: gemeinschaftliche Adoption eines fremden Kindes“ kommt zu dem Schluss, dass „beim Adoptionsrecht ein sachlicher Rechtfertigungsgrund erforderlich (ist), um eingetragene Lebenspartner gegenüber Ehegatten ungleich zu behandeln.“ Aktuell sind „keine (...) empirischen Studien ersichtlich, wonach das Wohl eines Kindes in einer Lebenspartnerschaft in Deutschland generell gefährdet sei.“[43]

Ab Anfang 2011 prüfte das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe die Verfassungsmäßigkeit der Position eingetragener Lebenspartnerschaften in bestimmten Regelungen des Adoptionsrechts (Az. 1 BvR 3247/09, Vorlagebeschluss des OLG Hamburg, Az. 2 Wx 23/09). Der Bundestag machte Ende 2011 eine Unterzeichnung einer Neufassung des Europäischen Abkommens über die Adoption von Kindern aus dem Jahr 2008 vom Ausgang dieser Verfahren abhängig.[44] Am 19. Februar 2013 entschied das Bundesverfassungsgericht zugunsten von verpartnerten Paaren, die zukünftig nunmehr im Weg der sukzessiven Zweitadoption rechtlich Eltern werden können.[45]

Das Änderungsgesetz vom 20. Juni 2014 setzt die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts um.[46]

Schweiz[Bearbeiten]

In der Schweiz ist die Adoption von Kindern durch gleichgeschlechtliche Paare, die in einer eingetragenen Partnerschaft leben, gesetzlich verboten. Dieses Verbot schloss bis Ende 2012 auch die Adoption von Stiefkindern mit ein.[47] 2013 wird in der Schweiz voraussichtlich die Stiefkindadoption erlaubt. Homosexuelle können nach Schweizer Recht nur ein Kind adoptieren, wenn sie ledig sind (Einzeladoption). Für Paare in eingetragenen Partnerschaften sind Adoption und fortpflanzungsmedizinische Verfahren verboten. Künftig soll die Stiefkindadoption erlaubt sein: die Adoption des Kindes der Partnerin oder des Partners. Die Vernehmlassung zur Gesetzesrevision des Bundesrats wird voraussichtlich Ende Jahr eröffnet. Die gemeinschaftliche Adoption eines fremden Kindes (Volladoption) soll gleichgeschlechtlichen Partnern weiterhin verwehrt bleiben. [48]

Erstmals wurde ein schweizerisches, verpartnertes schwules Paar, das in den Vereinigten Staaten ein Kind durch Leihmutterschaft zeugte, rechtlich 2014 als Eltern anerkannt, obgleich Leihmutterschaften in der Schweiz verboten sind. Das Verwaltungsgericht in Sankt Gallen erkannte die Elternstellung des schwulen, verpartnerten Paares voll an. Eine Berufung gegen das Urteil wurde nicht eingelegt.[49]

Österreich[Bearbeiten]

In Österreich war die Adoption von Kindern durch gleichgeschlechtliche Paare, die in einer eingetragenen Partnerschaft leben, gesetzlich verboten. Dieses Verbot schloss auch die Adoption von Stiefkindern mit ein. Am 19. Februar 2013 rügte der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte dieses Verbot in Österreich. Die österreichische Regierung kündigte daraufhin eine neue Gesetzesvorlage an, die die Adoption von Stiefkindern erlauben soll.[50] Diese Vorlage wurde am 3. Mai 2013 als „Adoptionsrechts-Änderungsgesetz 2013“ dem Nationalrat zugeleitet[51] und am 19. Juni 2013 von dessen Justizausschuss gebilligt[52]. Das Plenum des Nationalrates hat den Gesetzentwurf am 5. Juli 2013 angenommen, der Bundesrat am 18. Juli 2013[53], das Gesetz trat am 1. August 2013 in Kraft.

Vereinigte Staaten[Bearbeiten]

Regenbogenfamilie nach Adoptionsunterzeichnung

Innerhalb der Vereinigten Staaten ist die Adoption durch gleichgeschlechtliche Paare in Alaska, Arizona, Colorado, Connecticut, Hawaii, Kalifornien, Idaho, Illinois, Indiana, Iowa, Maryland, Massachusetts, Michigan, Minnesota, Nevada, New Hampshire,[54] New Jersey, New Mexico, New York, North Carolina, Ohio, Oklahoma, Oregon, Pennsylvania, Rhode Island, Utah, Vermont, Virginia, Washington, Wisconsin, Washington, D.C., West Virginia und Wyoming erlaubt.[55][56]

Kanada[Bearbeiten]

In Kanada ist die Adoption in der Gesetzgebungskompetenz der einzelnen Provinzen verankert (wie auch in den USA). Die rechtliche Lage ist daher in den einzelnen kanadischen Provinzen unterschiedlich. Die Adoption ist erlaubt in den Provinzen British Columbia, Manitoba, Newfoundland und Labrador, Nova Scotia, Ontario, Québec, Saskatchewan, Prinz Edward Island und Nunavut. Nicht erlaubt ist sie demnach in Alberta, New Brunswick, Northwest-Territories und Yukon.

Mexiko[Bearbeiten]

In Mexiko ist die Adoption in der Gesetzgebungskompetenz der einzelnen Bundesstaaten verankert. Die rechtliche Lage ist daher in den einzelnen mexikanischen Provinzen unterschiedlich. Die Adoption ist in Mexiko-Stadt erlaubt und wurde vom mexikanischen Verfassungsgericht im August 2010 bestätigt.[57]

Argentinien[Bearbeiten]

In Argentinien ist die gemeinschaftliche Adoption durch gleichgeschlechtliche Paare seit 2010 erlaubt.

Brasilien[Bearbeiten]

In Brasilien ist die gemeinschaftliche Adoption durch gleichgeschlechtliche Paare landesweit erlaubt.[58][59]

Uruguay[Bearbeiten]

In Uruguay wurde die gemeinschaftliche Adoption 2009 erlaubt.[60]

Ozeanien[Bearbeiten]

Australien

In Australien ist die gemeinschaftliche Adoption durch gleichgeschlechtliche Paare im Bundesstaat Western Australia, der Bundeshauptstadt Canberra (ACT) und im Bundesstaat New South Wales[61] erlaubt; im Bundesstaat Tasmanien ist nur die Stiefkindadoption möglich.

Neuseeland[Bearbeiten]

In Neuseeland ist die Stiefkindadoption für die dort zugelassenen eingetragenen Partnerschaften erlaubt. Die gemeinschaftliche Adoption ist seit 2013 gemeinsam mit der erfolgten Eheöffnung erlaubt. [62]

Israel[Bearbeiten]

Israels Oberstes Gericht entschied im Januar 2005 zugunsten der Stiefkindadoptionen.

Südafrika[Bearbeiten]

In Südafrika ist die gemeinschaftliche Adoption mit Öffnung der Ehe für homosexuelle Paare erlaubt.

Adoption durch Einzelperson[Bearbeiten]

In Irland und vielen europäischen Staaten können Einzelpersonen (heterosexuell/homosexuell) für Adoptionen zugelassen werden.

Im Januar 2008 entschied der Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR), dass homosexuellen Personen der Zugang zur Adoption nicht aufgrund ihrer Homosexualität verwehrt werden darf. Das Urteil besagt, dass alle Gesetze und Regelungen in den Mitgliedsstaaten des Europarates, die die Genehmigung einer Adoption aufgrund der homosexuellen Orientierung der Adoptionswilligen ablehnen, gegen den Art. 14 Europäische Menschenrechtskonvention (EMRK) verstoßen.[63][64]

Rechtliche Lage gleichgeschlechtlicher Elternschaft ohne Adoption[Bearbeiten]

Manche Länder lassen eine gemeinsame rechtliche Elternschaft in einer lesbischen Regenbogenfamilie auch ohne Adoption zu, indem die Ehefrau oder eingetragene Partnerin der (gebärenden) Mutter genau wie ein Ehemann automatisch rechtlicher Elternteil wird oder die Partnerin das Kind genau wie ein männlicher Partner anerkennen kann.

Dies ist u.a. in Australien[65], Belgien (ab 1. Januar 2015)[66], Dänemark[67], Großbritannien und Nordirland[68], Island[69], den kanadischen Provinzen Britisch-Kolumbien, Neu-Braunschweig, Manitoba, Alberta, Québec und Ontario[70], den Niederlanden[71], Norwegen[72], Schweden[73] und Spanien[74] der Fall.

Dabei werden unterschiedliche Begrifflichkeiten verwendet. Auf Dänisch, Niederländisch (in Belgien) und Norwegisch wird im Gesetz der Begriff »medmoder«, »meemoeder« bzw. »medmor« (also wörtlich »Mitmutter«) benutzt. In den Niederlanden und Québec heißen sowohl die gebärende Frau als auch ihre als Elternteil anerkannte Partnerin rechtlich beide gleichermaßen »Mutter«; in Großbritannien und Nordirland, Island und Schweden wird die Partnerin nach Anerkennung ihrer Elternstellung vom Gesetzgeber einfach als »Elternteil« (»parent«, »foreldri« bzw. »förälder«) bezeichnet.

Rechtliche Lage bei Zugang zu Samenbanken[Bearbeiten]

Deutschland[Bearbeiten]

In Deutschland entscheiden sich zunehmend lesbische Frauen für ein leibliches Kind dank Samenspende.

Während die Richtlinien der Bundesärztekammer rechtlich unverbindliche Kriterien aufstellen, die aber Teil der Berufsordnung von Ärzten darstellen, ist das Embryonenschutzgesetz rechtlich zwingend als Bundesgesetz von Samenbanken zu beachten.

In Deutschland gibt es einen Rechtsanspruch auf Zugang zu Samenbanken bislang nur für heterosexuelle verheiratete Frauen. Die Samenbanken entscheiden selbst, ob sie an lesbische Frauen Samen abgeben wollen. Ein Arzt macht sich in Deutschland jedoch nicht strafbar, wenn er eine Frau mit Spendersamen befruchtet. Die Bundesärztekammer verbietet zwar standesrechtlich eine solche Unterstützung. Dies ist jedoch für den Arzt juristisch nicht bindend.[75][76] Insbesondere lesbische, standesamtlich verpartnerte Paare verlangen den erleichterten Zugang zu künstlicher Befruchtung, wie dies auch in mehreren benachbarten EU-Staaten erlaubt ist. Viele Frauen weichen auf andere Länder wie zum Beispiel Dänemark aus.

Dänemark[Bearbeiten]

1997 wurde in Dänemark ein Gesetz verabschiedet, nach dem sich Ärzte, die alleinstehende oder lesbische Frauen befruchteten, strafbar machten. Dieses Gesetz ist jedoch umgangen worden, da sich zwar Ärzte strafbar machen, Hebammen, die Frauen aus dieser Personengruppe zu einem Kind verhelfen, jedoch nicht. So wurde 1999 die erste von einer Hebamme geführte Fertilitätsklinik ins Leben gerufen. Diese hieß nach der Gründerin Storkklinik. Über die Gründung wurde in der internationalen Presse berichtet. Mittlerweile existiert in Dänemark eine Anzahl weiterer von Hebammen geführten Kliniken. Diese werden unter anderem auch von deutschen lesbischen und alleinstehenden Frauen aufgesucht, die sich dort ihren Kinderwunsch erfüllen.[77][78]

Schweiz[Bearbeiten]

In der Schweiz ist die Samenspende nur bei Ehepaaren gestattet.[79]

Österreich[Bearbeiten]

In Österreich ist Frauen in lesbischen Lebensgemeinschaften spätestens ab 1. Jänner 2015 die Erfüllung ihres Kinderwunsches durch künstliche Fortpflanzung mittels Samenspende erlaubt. Der Verfassungsgerichtshof hielt ein entsprechendes Verbotsgesetz für eine unbegründete Diskriminierung. [80][81]

Andere europäische Länder (Auswahl)[Bearbeiten]

Belgien, Finnland, die Niederlande, Norwegen[82] Schweden, das Vereinigte Königreich und Spanien[83] haben lesbischen Paaren den Zugang zu den Dienstleistungen von Samenbanken und Inseminationskliniken ermöglicht.

Rechtliche Lage bei Leihmutterschaften[Bearbeiten]

Hauptartikel: Leihmutterschaft

Schwul-lesbische Co-Elternschaft (Queer-Familie)[Bearbeiten]

Die gemeinsame Elternschaft lesbischer Frauen und schwuler Männer ist eine weitere Option für gleichgeschlechtlich lebende Menschen. Ein Vorteil ist unter anderem, dass die Beteiligten zur Gründung einer solchen „Queer-Familie“ weder auf Behörden noch auf medizinische Institutionen angewiesen sind. Als weiterer Vorteil wird häufig gesehen, dass die Kinder beide leiblichen Eltern kennen und im regelmäßigen Kontakt zu ihnen aufwachsen. Die Familien stehen gelegentlich dann, wenn mehr als zwei Erwachsene beteiligt sind (Drei- oder Vier-Eltern-Familien wie zum Beispiel ein lesbisches Paar und ein schwuler Mann oder ein schwules und ein lesbisches Paar) vor der schwierigen Situation, dass diese Familienform vor dem Gesetz nicht existiert. Von politischer Seite wurden in jüngster Zeit Konzepte entwickelt, wie auch in solchen Konstellationen die wesentlichen Bezugspersonen des Kindes mit Rechten und Pflichten ausgestattet werden können.

Literatur[Bearbeiten]

  • Gerd Büntzly (Hrsg.): Schwule Väter – Erfahrungen, Polemiken, Ratschläge. Bünder, Berlin 1988, ISBN 3-924163-35-9.
  • Phyllis Burke: Eine Familie ist eine Familie ist eine Familie. Ein autobiographischer Bericht. Aus dem Amerikanischen von Frank Heibert. Ed. diá, St. Gallen, Berlin, São Paulo 1994, ISBN 3-86034-312-2.
  • Cordula de la Camp: Zwei Pflegemütter für Bianca. Interviews mit lesbischen und schwulen Pflegeeltern. LIT Verlag, Münster/ Hamburg/ Berlin/ London 2001, ISBN 3-8258-5468-X (Reihe Sozialpädagogik, Bd. 12).
  • Stephanie Gerlach: Regenbogenfamilien – Ein Handbuch -. Querverlag, 2010.
  • Thomas Hölscher: Mann liebt Mann – Berichte schwuler Ehemänner und Väter. Verlag Neues Leben, Berlin 1994, ISBN 3-355-01420-6.
  • Elke Jansen: Eltern werden ist nicht schwer – Wege ins Familienleben (Teil 1): Adoption und Pflegefamilien. In: respekt! Zeitschrift für Lesben- und Schwulenpolitik. Nr. 1, März 2006. Lesben- und Schwulenverband in Deutschland, Berlin, ISSN 1431-701X, S. 22–23 PDF; 1,1 MB).
  • Elke Jansen, Melanie Caroline Steffens: Lesbische Mütter, schwule Väter und ihre Kinder im Spiegel psychosozialer Forschung. In: Verhaltenstherapie & Psychosoziale Praxis, Bd. 38, Nr. 2, 2006, ISSN 0721-7234, S. 643–656 (PDF; 1,4 MB).
  • LSVD (Hrsg.): Dokumentation der Vortragsreihe „Regenbogenfamilien – Eine Familie ist eine Familie ist eine Familie“ 2004/2005 in Köln. Familien- und Sozialverein des LSVD, Köln 2005.
  • LSVD (Hrsg.): Regenbogenfamilien – alltäglich und doch anders. Beratungsführer für lesbische Mütter, schwule Väter und familienbezogenes Fachpersonal. Köln 2008.
  • Lesléa Newman: Heather Has Two Mommies. Ill. by Diana Souza. Alyson Wonderland, Boston Mass. 1989, ISBN 1-55583-180-X.
  • Marianne Pieper: Beziehungskisten und Kinderkram. Neue Formen der Elternschaft. Campus-Verlag, Frankfurt am Main/ New York 1994, ISBN 3-593-35147-1.
  • Udo Rauchfleisch: Alternative Lebensformen. Eineltern, gleichgeschlechtliche Paare, Hausmänner. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 1997, ISBN 3-525-01434-1.
  • Marina Rupp: Partnerschaft und Elternschaft bei gleichgeschlechtlichen Paaren – Verbreitung, Institutionalisierung und Alltagsgestaltung, Verlag Barbara Budrich, Zeitschrift für Familienforschung/Journal of Family Research, Sonderheft 7, Leverkusen 2010
  • Marina Rupp: Die Lebenssituation von Kindern in gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaften. Bundesanzeiger Verlag, Köln 2009
  • Birgit Sasse: Ganz normale Mütter – Lesbische Frauen und ihre Kinder. Fischer-Taschenbuch-Verlag, Frankfurt am Main 1996, ISBN 3-596-12417-4.
  • Hannah Schulte: "Wunschkinder - Für lesbische Paare mit Kinderwunsch", Kindle Edition Amazon, 2012.
  • Micha Schulze: Alles, was Familie ist. Die neue Vielfalt:Patchwork-, Wahl- und Regenbogenfamilien, Schwarzkopf & Schwarzkopf 2007
  • Uli Streib: Von nun an nannten sie sich Mütter – Lesben und Kinder. Orlanda-Frauenverlag, Berlin 1991, ISBN 3-922166-73-3.
  • Uli Streib (Hrsg.): Das lesbisch-schwule Babybuch. Ein Ratgeber zu Kinderwunsch und Elternschaft. Querverlag, Berlin 2007, ISBN 978-3-89656-149-7.
  • Angelika Thiel: Kinder? Na klar! Ein Ratgeber für Lesben und Schwule. Campus-Verlag, Frankfurt am Main/ New York 1996, ISBN 3-593-35565-5.
  • Dirk Wagner: Paarbeziehungen schwuler Männer. Grin-Verlag, Norderstedt 2007, ISBN 978-3-638-93315-5.
  • Dirk Zehender: So lebe ich ... und wie lebst Du?. www.mardi-verlag.de, 2008, ISBN 978-3-00-024927-3.

Weblinks[Bearbeiten]

 Wiktionary: Regenbogenfamilie – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
 Commons: Regenbogenfamilien – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Quellen[Bearbeiten]

  1. Bundeszentrale für politische Bildung, Heft 32, Bonn 2003 (PDF; 503 kB)
  2. International Family Equality Day
  3. Duden - Fremdschämen für It-Girls. In: Der Tagesspiegel. 21. Juli 2009.
  4. Origins of „Rainbow Family“ and related terminology, Version: 9. Juni 2008.
  5. Langston Hughes, Milton Meltzer: Black Magic: A Pictorial History of the Negro in American Entertainment. Prentice-Hall, 1967, S. 342.
  6. Walter Terry: The Compton Yearbook. F. E. Compton Co, 1968.
  7. Robert McHenry: Famous American Women. Courier Dover Publications, 1983, ISBN 0-486-24523-3, S. 17.
  8. Adoptionen – Madonna will Regenbogen-Familie, focus.de, 2. November 2006.
  9. Michael I. Niman: People of the Rainbow; A Nomadic Utopia. University of Tennessee Press, 1997, 1999, 2003, ISBN 0-87049-989-0. (Abstract); siehe auch en:Rainbow Famaly
  10. Haltung der American Psychological Association
  11. Queer:US-Psychoanalytiker für Ehe-Öffnung
  12. Humain Rights Campaign Foundation Frequently Asked Questions about Adoption by Gay and Lesbian Parents
  13. [1]
  14. http://www.lsvd.de/fileadmin/pics/Dokumente/Adoption/LSVD_Essentiels-BMJ-Studie.pdf
  15. Thomas Hertling: Homosexuelle Männlichkeit zwischen Diskriminierung und Emanzipation, LIT Verlag 2006, ISBN 978-3643113559, S. 327
  16. Bundesministerium der Justiz: Familie ist dort, wo Kinder sind – Zypries stellt Forschungsprojekt vor, bmj.bund.de, 23. Juli 2009.
  17. Studien zur Heteronormativität, Rüdiger Lautmann, Zugriff 15. Oktober 2013
  18. Children in same-sex parent families had higher scores on measures of general behavior, general health and family cohesion compared to population normative data. There were no significant differences between the two groups for all other scale scores. Simon R Crouch et al. (2014): Parent-reported measures of child health and wellbeing in same-sex parent families: a cross-sectional survey. In: BMC Public Health 14; 635; doi:10.1186/1471-2458-14-635
  19. Queer.de:Kinder in Regenbogenfamilien gesünder und glücklicher
  20. ILGA Europe
  21. queer.de:Ehe in Dänemark für Schwule und Lesben geöffnet
  22. zeit.de:Frankreichs Nationalversammlung stimmt für Homo-Ehe
  23. Samtokin78
  24. Queer.de:Nur vier Gegenstimmen, Luxemburg ermöglicht Eheöffnung
  25. queer.de:Malta führt Eingetragene Partnerschaften ein
  26. Pinknews:Norway's gay marriage law also grants new parental rights
  27. Pinknews:Norway legalises gay marriage
  28. Izvanbračni parovi konačno mogu posvajati djecu (Croatian) 6. Juni 2014. Abgerufen am 6. Juni 2014.
  29. PinkNews:Finland allows gay couples to adopt partner's children
  30. Queer:Slowenien schreckt vor Ehe-Öffnung zurück
  31. Der Standard:Erste Adoption in lesbischer Beziehung
  32. queer.de:Schweiz erlaubt Stiefkindadoption
  33. queer.de:Portugal erlaubt Stiefkindaption
  34. queer.de:Österreich führt Stiefkindadoption ein – Kirche poltert
  35. https://www.riigiteataja.ee/akt/KooS
  36. Europäisches Übereinkommen über die Adoption von Kindern
  37. Europäisches Übereinkommen über die Adoption von Kindern (revidiert)
  38. Entwurf eines Gesetzes zu dem Europäischen Übereinkommen vom 27. November 2008 über die Adoption von Kindern (revidiert)
  39. Haufe:Europarechtskonformes gleichwertiges Adoptionsrecht für homosexuelle Paare?
  40. Bundesverfassungsgericht zur Vorlagenabweisung
  41. Ftd:EKD-Präses für Adoptionsrecht für Homosexuelle (Memento vom 1. August 2012 im Webarchiv Archive.today)
  42. Frankfurter Rundschau:Adoptionsrecht für Homo-Paare
  43. Wissenschaftliche Dienste – Deutscher Bundestag: Gleichstellung eingetragener Lebenspartnerschaften: gemeinschaftliche Adoption eines fremden Kindes (PDF; 135 kB) Abgerufen am 17. Februar 2010.
  44. dipbt.bundestag.de: Drucksache 17/8248 (PDF; 549 kB), 21. Dezember 2012, Zugriff am 4. März 2012.
  45. bundesverfassungsgericht.de:Nichtzulassung der Sukzessivadoption durch eingetragene Lebenspartner ist verfassungswidrig
  46. Gesetz zur Umsetzung der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zur Sukzessivadoption durch Lebenspartner vom 20. Juni 2014, Bundesgesetzblatt Jahrgang 2014 Teil I Nr. 27, ausgegeben zu Bonn am 26. Juni 2014, S. 786
  47. Bundesgesetz vom 18. Juni 2004 über die eingetragene Partnerschaft gleichgeschlechtlicher Paare (Partnerschaftsgesetz, PartG; SR 211.231), Art. 28 (Online; PDF; 126 kB)
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  49. Advocate:Swiss gay fathers granted parental recognition landmark surrogay ruling
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