Regierungsbezirk Braunschweig
| Basisdaten | |
|---|---|
| Land: | Niedersachsen |
| Verwaltungssitz: | Braunschweig |
| Fläche: | 8098,91 km² |
| Einwohner: | 1.659.396 (30. September 2004) |
| Bevölkerungsdichte: | 205,06 Einwohner/km² |
| Karte | |
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Der Regierungsbezirk Braunschweig war der kleinste Regierungsbezirk des Landes Niedersachsen. Er wurde 1978 aus dem ehemaligen Verwaltungsbezirk Braunschweig geschaffen und 2004 aufgelöst. 1978 vergrößerte sich der Regierungsbezirk erheblich, als große Teile des aufgelösten Regierungsbezirks Hildesheim hinzukamen.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Verwaltungsbezirk Braunschweig (1946–1978)
Innerhalb des Landes Niedersachsen wurde das Gebiet des ehemaligen Freistaats Braunschweig als einer von insgesamt acht Regierungsbezirken unter der Bezeichnung Verwaltungsbezirk Braunschweig weitergeführt.
Er umfasste die kreisfreien Städte Braunschweig, Goslar und Salzgitter (der Name dieser Stadt war damals noch Watenstedt-Salzgitter) und die Landkreise Braunschweig, Gandersheim, Goslar, Helmstedt, Wolfenbüttel sowie den Landkreis Blankenburg (dessen neuer Kreissitz Braunlage im Harz wurde).
Zum Landkreis Braunschweig gehörte bis dahin und auch nach Bildung des Verwaltungsbezirks Braunschweig bis 1972 die rund 150 km entfernt liegende Exklave Thedinghausen bei Verden. Seit 1972 gehört dieses Gebiet zum Landkreis Verden.
Der Landkreis Goslar mit den Städten Goslar und Salzgitter war erst 1942 im Austausch gegen den bis dahin braunschweigischen Landkreis Holzminden von der preußischen Provinz Hannover (Regierungsbezirk Hildesheim) zum Land Braunschweig gekommen. Im gleichen Jahr wurde die Stadt Watenstedt-Salzgitter aus braunschweigischen und preußischen (Provinz Hannover) Gebietsteilen neu gebildet. Damit konnte seinerzeit ein einigermaßen geschlossenes braunschweigisches Territorium geschaffen werden.
[Bearbeiten] Regierungsbezirk Braunschweig (1978–2004)
Im Zuge einer Verwaltungsreform kamen zu dem Verwaltungsbezirk Braunschweig Teile des aufgelösten Regierungsbezirkes Hildesheim und des Regierungsbezirkes Lüneburg hinzu.
Am 31. Dezember 2004 wurde der Regierungsbezirk Braunschweig, ebenso wie die anderen drei niedersächsischen Regierungsbezirke, aufgehoben und deren Behörden, die Bezirksregierungen, aufgelöst.[1]
[Bearbeiten] Verwaltungsgliederung
| Landkreise | kreisfreie Städte |
|---|---|
Die heutigen Landkreise waren durch die Kreisreform, die in Niedersachsen im Wesentlichen zwischen 1973 und 1977 durchgeführt wurde, gebildet worden. Dabei handelt es sich meist um Landkreise, die schon vor der Kreisreform bestanden, jedoch damals noch einen anderen Zuschnitt hatten.
[Bearbeiten] Literatur
- Atlas Regierungsbezirk Braunschweig. 1. Auflage. Westermann, Braunschweig 1985, ISBN 3-14-100062-X.
- Friedrich August Knost (Hrsg.): Braunschweig – schaffendes Land. Ein Buch vom Niedersächsischen Verwaltungsbezirk Braunschweig. Stalling, Oldenburg (Oldb)/Hamburg 1957, ISBN ohne.
- Willi Thiele (Hrsg.): Der Niedersächsische Verwaltungsbezirk Braunschweig. 1. Auflage. Oeding, Braunschweig Dezember 1966, ISBN ohne.
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ § 1 des Artikels 1 (Gesetz zur Auflösung der Bezirksregierungen) des Gesetzes zur Modernisierung der Verwaltung in Niedersachsen (PDF)
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