Regierungsbezirk Köln
| Wappen | Karte |
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| Basisdaten | |
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| Verwaltungssitz: | Köln |
| Fläche: | 7364 km² |
| Einwohner: | 4.392.747 (31. Dezember 2010) |
| Bevölkerungsdichte: | 596,5 Einwohner je km² |
| Bezirksgliederung: | 95 Gemeinden in 8 Kreisen und 4 kreisfreie Städte |
| Regierungspräsidium | |
| Regierungspräsidentin: | Gisela Walsken (SPD)[1] |
| Adresse des Regierungspräsidiums: | Zeughausstraße 2–10 50667 Köln |
| Webpräsenz: | www.bezreg-koeln.nrw.de |
| Lage des Regierungsbezirks Köln in Nordrhein-Westfalen | |
Der Regierungsbezirk Köln ist einer von fünf Regierungsbezirken in Nordrhein-Westfalen.
Inhaltsverzeichnis |
Geographie [Bearbeiten]
Der Regierungsbezirk Köln liegt im Südwesten von Nordrhein-Westfalen. Er ist einer der bevölkerungsreichsten und am dichtesten besiedelten in ganz Deutschland.
Nachbarbezirke und -länder [Bearbeiten]
Der Regierungsbezirk Köln grenzt im Norden an den Regierungsbezirk Düsseldorf, im Osten an den Regierungsbezirk Arnsberg, im Süden an das Land Rheinland-Pfalz und im Westen an Belgien und die Niederlande.
Geschichte [Bearbeiten]
Die Geschichte des Regierungsbezirks geht auf die „Preußische Verordnung über die verbesserte Einrichtung der Provinzialbehörden“ vom 30. April 1815 zurück. Damals wurde Preußens Regierung und Verwaltung nach dem Wiener Kongress neu geordnet und die Provinzen in insgesamt 28 Regierungsbezirke eingeteilt, einer davon in der Provinz Jülich-Kleve-Berg, die seit 1822 in die Rheinprovinz übergeht, der Regierungsbezirk Köln. Wie die übrigen, so nahm auch die Regierung in Köln mit dem 22. April 1816 ihre Tätigkeit auf. 1972 wurde der Regierungsbezirk Aachen mit dem Regierungsbezirk Köln vereinigt.
Die Bezirksregierung ist eine Landesmittelbehörde.
Die Regierungspräsidenten [Bearbeiten]
- 1816–1818: Friedrich Graf zu Solms-Laubach
- 1818–1825: Ludwig Freiherr vom Hagen
- 1825–1832: Heinrich Delius
- 1832–1834: Franz Heinrich Gossen (vertretungsweise)
- 1834–1838: Karl Ruppenthal
- 1839–1844: Karl von Gerlach
- 1844: Robert Freiherr von Patow (trat das Amt nicht an)
- 1844–1845: Gustav von Bonin
- 1845–1848: Otto von Raumer
- 1848: Heinrich Freiherr von Wittgenstein
- 1849–1866: Eduard von Moeller
- 1866–1867: Johann Baptist Birck (vertretungsweise)
- 1867–1884: Otto von Bernuth
- 1884–1894: Clodwig von Sydow
- 1894–1901: Hugo Freiherr von Richthofen
- 1901–1905: Max von Balan
- 1905–1917: Otto Steinmeister
- 1917–1919: Karl von Starck
- 1919–1921: Philipp Brugger
- 1922–1926: Sigmund Graf Adelmann von Adelmannsfelden
- 1926–1933: Hans Elfgen
- 1933–1934: Rudolf zur Bonsen
- 1934–1936: Rudolf Diels
- 1936–1945: Eggert Reeder
- 1942–1944: Karl Eugen Dellenbusch (vertretungsweise)
- 1945–1947: Clemens Busch
- 1947–1957: Wilhelm Warsch
- 1957–1958: Walter Rieger
- 1958–1966: Franz Grobben
- 1966–1967: Heinrich Stakemeier
- 1967–1978: Günter Heidecke
- 1978–1999: Franz-Josef Antwerpes
- 1999–2005: Jürgen Roters
- 2005–2010: Hans Peter Lindlar
- seit dem 18. August 2010[1]: Gisela Walsken
Verwaltungsgliederung [Bearbeiten]
Verzeichnis der Kreise und kreisfreien Städte [Bearbeiten]
Kreise [Bearbeiten]
- Städteregion Aachen (bis zum 20. Oktober 2009 Stadt und Kreis Aachen, Gebiet bis zum 31. Juli 1972 im Regierungsbezirk Aachen)
- Kreis Bergheim (Erft) (bis zum 31. Dezember 1974, anschließend im Erftkreis, jetzt im Rhein-Erft-Kreis)
- Kreis Bonn (bis zum 31. Juli 1969, anschließend im Rhein-Sieg-Kreis; etliche Gemeinden, so zum Beispiel Bad Godesberg, wurden in die Stadt Bonn eingemeindet)
- Kreis Düren (bis zum 31. Juli 1972 im Regierungsbezirk Aachen)
- Erftkreis (ab dem 1. Januar 1975 aus dem Kreis Bergheim (Erft) und großen Teilen des Landkreises Köln, ab dem 1. November 2003 Rhein-Erft-Kreis)
- Kreis Euskirchen (ab dem 1. Januar 1972 mit dem Kreis Schleiden aus dem Regierungsbezirk Aachen)
- Kreis Heinsberg (bis zum 31. Juli 1972 im Regierungsbezirk Aachen)
- Landkreis Köln (bis zum 31. Dezember 1974, anschließend im Erftkreis, jetzt im Rhein-Erft-Kreis, manche Gemeinden in der Stadt Köln)
- Oberbergischer Kreis (ab dem 1. Januar 1975 mit Teilen des Rhein-Wupper-Kreises)
- Rhein-Erft-Kreis (ab dem 1. November 2003, bisher Erftkreis)
- Rheinisch-Bergischer Kreis (ab dem 1. Januar 1975 mit Teilen des Rhein-Wupper-Kreises)
- Rhein-Sieg-Kreis (ab dem 1. August 1969 aus dem Siegkreis und dem Kreis Bonn)
- Siegkreis (bis zum 31. Juli 1969, anschließend im Rhein-Sieg-Kreis)
Kreisfreie Städte [Bearbeiten]
- Aachen (bis zum 31. Juli 1972 im Regierungsbezirk Aachen, seit dem 21. Oktober 2009 eingeschränkt nach Maßgabe des Aachen-Gesetzes)
- Bonn (am 1. August 1969 durch Eingemeindungen, unter anderem von Bad Godesberg, stark vergrößert)
- Köln (am 1. Januar 1975 durch Eingemeindungen vergrößert)
- Leverkusen (bis zum 31. Dezember 1974 im Regierungsbezirk Düsseldorf, am 1. Januar 1975 durch Eingemeindungen unter anderem von Opladen stark vergrößert)
Historischer Rückblick [Bearbeiten]
- Der Kreis Uckerath wurde 1820 in den Kreis Siegburg eingegliedert.
- Der Kreis Gummersbach entstand 1825 aus den Kreisen Gimborn und Homburg.
- Der Siegkreis entstand 1825 aus dem Kreis Siegburg.
- Der Kreis Euskirchen entstand 1827 aus dem Kreis Lechenich.
- Die Stadt Bonn wurde im Jahr 1887 kreisfrei, indem sie aus dem Kreis Bonn (nunmehr Landkreis) ausgegliedert wurde.
- Der Oberbergische Kreis entstand 1932 aus den Kreisen Gummersbach und Waldbröl.
- Der Kreis Rheinbach wurde 1932 in den Landkreis Bonn eingegliedert.
- Der Rheinisch-Bergische Kreis entstand 1932 aus den Kreisen Mülheim am Rhein und Wipperfürth.
Aktueller Stand [Bearbeiten]
Der Regierungsbezirk besteht aus acht Kreisen (inkl. Städteregion Aachen) mit insgesamt 95 kreisangehörigen Gemeinden und vier Kreisfreien Städten.
| Kreise | Kreisfreie Städte |
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Einzelnachweise [Bearbeiten]
Weblinks [Bearbeiten]
- Website der Bezirksregierung Köln
- Pressemitteilungen der Bezirksregierung Köln
- Website des Landes Nordrhein-Westfalen
50.9333336.95Koordinaten: 50° 56′ 0″ N, 6° 57′ 0″ O
