Regierungsbezirk Kassel
| Wappen | Karte |
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| Basisdaten | |
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| Verwaltungssitz: | Kassel |
| Fläche: | 8289 km² |
| Einwohner: | 1.240.279 (30. September 2007) |
| Bevölkerungsdichte: | 149,6 Einwohner je km² |
| Regierungspräsidium | |
| Regierungspräsident: | Walter Lübcke (CDU) |
| Adresse des Regierungspräsidiums: | Steinweg 6 34117 Kassel |
| Webpräsenz: | www.rp-kassel.hessen.de |
| Lage des Regierungsbezirks Kassel in Hessen | |
Der Regierungsbezirk Kassel ist einer von drei Regierungsbezirken im deutschen Bundesland Hessen. Der Sitz des Regierungspräsidiums ist in der nordhessischen Großstadt Kassel.
Er liegt im Norden des Landes und ist flächenmäßig mit 8289 km² der größte der drei hessischen Regierungsbezirke (Darmstadt 7445 km², Gießen 5381 km²). In der Anzahl der Einwohner rangiert der Regierungsbezirk Kassel mit 1,24 Millionen Einwohnern hinter Darmstadt (3,78 Millionen Einwohner) an zweiter Stelle knapp vor Gießen (1,05 Millionen Einwohner).
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geschichte
Die Geschichte des Regierungsbezirk Kassel geht zurück bis ins Jahr 1866. Damals wurde das Kurfürstentum Hessen von Preußen im Zuge des Deutschen Krieg annektiert und zusammen mit dem ebenfalls annektierten Herzogtum Nassau zur Provinz Hessen-Nassau vereinigt. Innerhalb dieser Provinz bildete das ehemalige Kurfürstentum Hessen den Regierungsbezirk Kassel. 1929 wurde ihm der aufgelöste Freistaat Waldeck (ehemaliges Fürstentum Waldeck) zugeordnet.
Bei der Umwandlung der Provinz Hessen-Nassau 1944 in die Provinzen Kurhessen und Nassau wurden die Kreise Gelnhausen, Hanau und Schlüchtern sowie die kreisfreie Stadt Hanau dem Regierungsbezirk Wiesbaden überführt. Der Landkreis Herrschaft Schmalkalden wurde an die Provinz Sachsen abgegeben.
Der Regierungsbezirk Kassel wurde 1945 bei Bildung des Landes Hessen als einer von drei Regierungsbezirken (neben Darmstadt und Wiesbaden) errichtet. Er umfasste die kreisfreien Städte Fulda, Kassel und Marburg an der Lahn sowie die Landkreise Eschwege, Frankenberg, Fritzlar-Homberg, Fulda, Hersfeld, Hofgeismar, Hünfeld, Kassel, Marburg, Melsungen, Rotenburg an der Fulda, Wolfhagen, Waldeck, Witzenhausen und Ziegenhain.
Bei der hessischen Gebietsreform, die in Hessen im Wesentlichen zwischen 1972 und 1979 vollzogen wurde, wurden die Landkreise zu größeren Verwaltungseinheiten zusammengeschlossen sowie die kreisfreien Städte Marburg und Fulda in die umliegenden Landkreise integriert.
Mit Bildung des neuen Regierungsbezirks Gießen im Jahre 1981 gab man den inzwischen neu gebildeten Landkreis Marburg-Biedenkopf an den neuen Regierungsbezirk Gießen ab. Seither umfasst der Regierungsbezirk Kassel die kreisfreie Stadt Kassel und die sechs Landkreise Kassel, Werra-Meißner, Waldeck-Frankenberg, Schwalm-Eder, Hersfeld-Rotenburg und Fulda mit der Sonderstatutstadt Fulda.
[Bearbeiten] Regierungspräsidenten in Kassel
[Bearbeiten] Provinz Hessen-Nassau
- 1867–1872: Eduard von Moeller
- 1872–1876: Ludwig von Bodelschwingh
- 1876–1881: August Freiherr von Ende
- 1881–1886: Botho Graf zu Eulenburg
- 1886–1887: Eduard Magdeburg
- 1887–1893: Anton Rothe
- 1893–1899: Maximilian Graf Clairon d'Haussonville (1836–1899)
- 1899–1905: August von Trott zu Solz
- 1905–1919: Percy Graf von Bernstorff
- 1919–1926: Gustav Springorum
- 1926–1927: Otto Stoelzel
- 1933–1944: Konrad von Monbart
[Bearbeiten] Provinz Kurhessen
- 1944–1945: Ernst Beckmann
[Bearbeiten] Land Hessen
- 1945–1962: Fritz Hoch
- 1962–1975: Alfred Schneider
- 1975–1979: Burghard Vilmar
- 1979–1984: Heinz Fröbel
- 1984–1987: Burghard Vilmar
- 1987–1991: Ernst Wilke
- 1991–1993: Ilse Stiewitt
- 1993–1996: Inge Friedrich
- 1996–1999: Bertram Hilgen
- 1999–2003: Oda Scheibelhuber
- 2003–2009: Lutz Klein
- seit 2009: Walter Lübcke[1]
[Bearbeiten] Literatur
- Eckhart G. Franz: Die Chronik Hessens Chronik Verlag, Dortmund 1991; ISBN 3-611-00192-9
[Bearbeiten] Weblinks
- Webseite des Regierungspräsidiums Kassel
- Literatur von Regierungsbezirk Kassel im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ jk: RP: „Regierungswechsel“ in Kassel. In: Waldeckische Landeszeitung, veröffentlicht am 20. Mai 2009, abgerufen am 22. Mai 2009
