Regierungsbezirk Posen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel befasst sich mit dem Reg.-Bez. in der Provinz Posen. Für den gleichnamigen Reg.-Bez. Posen im Reichsgau Wartheland (1939–1945): Regierungsbezirk Posen (Wartheland)
Verwaltungsgliederung der preußischen Provinz Posen.
  • Regierungsbezirk Posen
  • Regierungsbezirk Bromberg
Karte der Provinz Posen 1905

Der Regierungsbezirk Posen war von 1815 bis 1919 ein Regierungsbezirk der preußischen Provinz Posen. Sein Gebiet gehört heute größtenteils zur polnischen Woiwodschaft Großpolen.

Geschichte[Bearbeiten]

Der Regierungsbezirk Posen wurde 1815 in der preußischen Provinz Großherzogtum Posen eingerichtet. Er umfasste den südlichen Teil der Provinz und besaß bei seiner Gründung eine Fläche von 17.839 km².[1] Der Sitz des Regierungspräsidenten befand sich in Posen. Die Bevölkerung des Regierungsbezirks war mehrheitlich polnischsprachig. Die Provinz Posen gehörte seit 1871 zum Deutschen Kaiserreich. Nach dem Ende des Ersten Weltkriegs musste der Großteil des Regierungsbezirks gemäß den Bestimmungen des Versailler Friedensvertrages an Polen abgetreten werden. Beim Deutschen Reich verblieben der Kreis Schwerin an der Warthe sowie Teile der Kreise Bomst, Fraustadt, Meseritz, Krotoschin, Lissa und Rawitsch.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Regierungsbezirk Posen[1][2]
Jahr 1820 1850 1880 1900 1910
Einwohner 621.099 900.756 1.095.873 1.198.252 1.335.884

Verwaltungsgliederung[Bearbeiten]

1815–1887

Stadtkreis

Landkreise

1887–1919

Stadtkreis

Landkreise

Regierungspräsidenten[Bearbeiten]

Regierungsvizepräsidenten[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatAndreas Kunz: Regierungsbezirk Posen. HGIS Germany, abgerufen am 22. August 2009 (PDF; 69 kB).
  2. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatUli Schubert: Deutsches Gemeindeverzeichnis 1910. Abgerufen am 22. Mai 2009.