Regierungsbezirk Stuttgart
| Wappen | Karte |
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| Basisdaten | |
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| Verwaltungssitz: | Stuttgart |
| Fläche: | 10.558 km² |
| Einwohner: | 4.016.012 (31. Dezember 2011) |
| Bevölkerungsdichte: | 380,4 Einwohner je km² |
| Bezirksgliederung: | 2 Stadtkreise und 11 Landkreise mit insgesamt 343 Gemeinden |
| Regierungspräsidium | |
| Regierungspräsident: | Johannes Schmalzl (FDP) |
| Adresse des Regierungspräsidiums: | Ruppmannstraße 21 70565 Stuttgart |
| Webpräsenz: | www.rp.baden-wuerttemberg.de |
| Lage des Regierungsbezirks Stuttgart in Baden-Württemberg | |
Der Regierungsbezirk Stuttgart ist einer von vier Regierungsbezirken im Bundesland Baden-Württemberg (Deutschland). Er steht in der Hierarchie zwischen den Landkreisen und Stadtkreisen einerseits und der Landesregierung andererseits.
Inhaltsverzeichnis |
Geographie [Bearbeiten]
Der Regierungsbezirk Stuttgart liegt im Nordosten Baden-Württembergs. Er ist Nachfolger des am 31. Dezember 1972 aufgelösten Regierungsbezirk Nordwürttemberg. Dieser hatte einen etwas anderen Zuschnitt. Im Süden grenzt er an den Regierungsbezirk Tübingen, im Westen an den Regierungsbezirk Karlsruhe, im Norden und Osten an Bayern. Seine heutige Ausdehnung geht auf die Verwaltungs- und Gebietsreform zum 1. Januar 1973 zurück.
Geschichte [Bearbeiten]
Der Regierungsbezirk Stuttgart besteht in seinen heutigen Grenzen seit 1973, der ehemalige Regierungsbezirk Nordwürttemberg wurde bei der Bildung des Südweststaates Baden-Württemberg im Jahr 1952 eingerichtet. Seine Behörde, das Regierungspräsidium, ist seit diesem Zeitpunkt im Wesentlichen für den nördlichen Teil des ehemaligen Landes Württemberg bzw. den württembergischen Teil des Bundeslandes Württemberg-Baden (Hauptstadt Stuttgart) zuständig, das nach dem Zweiten Weltkrieg aus der amerikanischen Besatzungszone hervorgegangen war. Der Verwaltungsbezirk hieß daher zunächst Regierungsbezirk Nordwürttemberg. Bei der Gebietsreform, die zum 1. Januar 1973 in Kraft trat, wurde der Zuständigkeitsbereich des Regierungspräsidiums Stuttgart im Norden um ehemals badische Gebiete erweitert. Im Gegenzug wurden Gebiete in die Zuständigkeit der Regierungspräsidien Karlsruhe und Tübingen abgegeben. Daher wurde der Regierungsbezirk Nordwürttemberg seinerzeit in Regierungsbezirk Stuttgart umbenannt.
Bevölkerungsentwicklung [Bearbeiten]
Die Einwohnerzahlen sind Volkszählungsergebnisse (¹) oder amtliche Fortschreibungen des Statistischen Landesamts Baden-Württemberg (nur Hauptwohnsitze).
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Organisation [Bearbeiten]
Das Regierungspräsidium ist eine staatliche Mittelbehörde mit Sitz in Stuttgart. Chef des Regierungspräsidiums ist der Regierungspräsident, der als politischer Beamter vom Ministerpräsidenten ernannt wird. Dem Regierungspräsidium übergeordnet ist das Innenministerium Baden-Württemberg.
Die Regierungspräsidenten (seit 1967):
- 1967–1977: Friedrich Roemer
- 1977–1989: Manfred Bulling
- 1989–2007: Udo Andriof
- ab 2008: Johannes Schmalzl (FDP)
Verwaltungsgliederung [Bearbeiten]
- Drei Regionen (→Regionalverband)
- Elf Landkreise und zwei Stadtkreise
- 343 Städte und Gemeinden, darunter zwei Stadtkreise und 38 Große Kreisstädte
Die Regionen mit ihren Stadt- und Landkreisen:
- Region Stuttgart
- Stadtkreis Stuttgart (S)
- Landkreis Böblingen (BB)
- Landkreis Esslingen (ES)
- Landkreis Göppingen (GP)
- Landkreis Ludwigsburg (LB)
- Rems-Murr-Kreis (WN)
- Region Heilbronn-Franken
- Stadtkreis Heilbronn (HN)
- Landkreis Heilbronn (HN)
- Hohenlohekreis (KÜN)
- Main-Tauber-Kreis (TBB)
- Landkreis Schwäbisch Hall (SHA)
- Region Ostwürttemberg
- Landkreis Heidenheim (HDH)
- Ostalbkreis (AA)
Die 38 Großen Kreisstädte (unterstehen der Fachaufsicht des Regierungspräsidiums):
- Aalen
- Backnang
- Bad Mergentheim
- Bad Rappenau
- Bietigheim-Bissingen
- Böblingen
- Crailsheim
- Ditzingen
- Eislingen/Fils
- Ellwangen (Jagst)
- Eppingen
- Esslingen am Neckar
- Fellbach
- Filderstadt
- Geislingen an der Steige
- Giengen an der Brenz
- Göppingen
- Heidenheim an der Brenz
- Herrenberg
- Kirchheim unter Teck
- Kornwestheim
- Leinfelden-Echterdingen
- Leonberg
- Ludwigsburg
- Neckarsulm
- Nürtingen
- Öhringen
- Ostfildern
- Remseck am Neckar
- Schorndorf
- Schwäbisch Gmünd
- Schwäbisch Hall
- Sindelfingen
- Vaihingen an der Enz
- Waiblingen
- Weinstadt
- Wertheim
- Winnenden
