Regio League

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Regio League
Logo der Regio League
Aktuelle Saison 2014/15
Sportart Eishockey
Abkürzung RL
Verband Swiss Ice Hockey Federation
Ligagründung 1999
Mannschaften ca. 300
Land/Länder SchweizSchweiz Schweiz
Titelträger EHC Dübendorf
Website http://www.regioleague.swiss-icehockey.ch
National League B

Die Regio League (RL) ist die Amateurmeisterschaft im Schweizer Eishockey. Die RL wird von der Abteilung Nachwuchs- und Amateursport der Swiss Ice Hockey Federation (SIHF) veranstaltet. Die Meisterschaft wird in der 1. bis zur 4. Liga bestritten.

1999 wurde von den teilnehmenden Vereinen die Schweizerische Eishockey Amateur Liga (SEAL) gegründet, welche eine selbständige Unternehmenseinheit des Schweizerischer Eishockeyverbands (SEHV) war. Später erfolgte die Umbenennung in Swiss Ice Hockey Regio League. Zum 1. Juni 2011 ging die Swiss Ice Hockey Regio League in die Abteilung Nachwuchs- und Amateursport der SIHF auf.

1. Liga[Bearbeiten]

Die 1. Liga im Schweizer Eishockey ist nach der National League A (NLA) und der National League B (NLB) die nächsttiefere Liga. Sie entspricht in Deutschland der Oberliga.

Während in der NLA und in der NLB die Vereine aus der ganzen Schweiz gegeneinander antreten, wird die 1. Liga nach den Regionen Ostschweiz, Zentralschweiz und Suisse Romande in drei Gruppen eingeteilt.

Die nächsttiefere Stufe ist die 2. Liga usw. Die tiefste Stufe im Schweizer Eishockey ist die 4. Liga.

Finalrunde Schweizer Amateurmeisterschaft[Bearbeiten]

Aktuell wird der Amateur-Schweizermeister aus den 1. Liga-Gruppensieger der Regionen Ost-, Zentral und Westschweiz in einer einfachen Finalrunde (je 2 Spiele) und einem Finalspiel ermittelt. Der Sieger der Finalrunde geniesst Heimrecht für das Finalspiel.

Saison Schweizer Meister Vize-Meister Drittplatzierter
2013/14 EHC Dübendorf (OS) EHC Wiki-Münsingen (ZS) HC Franches-Montagnes (SR)
2012/13 HC Düdingen Bulls (SR) EHC Burgdorf (ZS) EHC Dübendorf (OS)
2011/12 HC Red Ice (SR) EHC Winterthur (OS) EHC Zuchwil Regio (ZS)
2010/11 Huttwil Falcons (ZS) HC Red Ice (SR) EHC Arosa (OS)
2009/10 EHC Winterthur (OS) HC Red Ice (SR) Huttwil Falcons (ZS)
2008/09 EHC Frauenfeld (OS) HC Star Lausanne (SR) EHC Wiki-Münsingen (ZS)
2007/08 EHC Zuchwil Regio (ZS) EHC Winterthur (OS) HC Star Lausanne (SR)
2006/07 EHC Zuchwil Regio (ZS) EHC Dübendorf (OS) HC Neuchâtel Young Sprinters (SR)
2005/06 HC Thurgau (OS) SC Lyss (ZS) HC Düdingen Bulls (SR)
2004/05 SC Unterseen-Interlaken (ZS) EHC Dübendorf (OS) HC Martigny (SR)
2003/04 EHC Dübendorf (OS) Forward Morges HC (SR) SC Unterseen-Interlaken (ZS)
2002/03 EHC Chur (OS) EHC Napf (ZS) HC Star Lausanne (SR)

fettgedruckte Teams stiegen in die National League B auf.

Weitere Schweizermeister früherer Jahre:

Saison Schweizer Meister
2001/02 SC Langenthal (ZS)
2000/01 EHC Uzwil (OS)
1999/2000 HC Ajoie (SR)
1998/99 EHC Wiki-Münsingen (ZS)
1997/98 HC Sierre (SR)
1996/97 EHC Bülach (OS)
1995/96 HC Luzern (OS)
1994/95 Genève-Servette HC (SR)
1993/94 SC Langnau (ZS)
1992/93 Grasshopper Club (OS)
1991/92 HC Thurgau (OS)
1990/91 HC Davos (OS)
1989/90 EHC Bülach (OS)
1988/89 SC Lyss (ZS)
1987/88 Genève-Servette HC (SR)
1986/87 HC Martigny (SR)
1985/86 SC Herisau (OS)
1984/85 HC Ajoie (SR)
1983/84 EHC Basel (ZS)
1982/83 EV Zug (OS)
1981/82 Grasshopper Club (OS)
Saison Schweizer Meister
1980/81 SC Herisau (OS)
1979/80 EHC Wetzikon (OS)
1978/79 EHC Chur (OS)
1977/78 EHC Dübendorf (OS)
1976/77 SC Rapperswil-Jona (OS)
1975/76 HC Luzern (OS)
1974/75 EHC Uzwil (OS)
1973/74 EV Zug (OS)
1972/73 EHC Arosa (OS)
1971/72 EHC Thun (ZS)
1970/71 HC Fleurier (SR)
1969/70 EHC Olten (ZS)
1968/69 Villars HC (SR)
1967/68 EHC Uzwil (OS)
1966/67 EHC Winterthur (OS)
1965/66 EHC St. Moritz (OS)
1964/65 SC Rapperswil-Jona (OS)
1963/64 SC Langenthal (ZS)
1962/63 SC Küsnacht
1959/60 EHC Winterthur
1958/59 HC Sion
Saison Schweizer Meister
1957/58 HC Sion
1956/57 HC Sierre
1955/56 Genève-Servette HC
1954/55 EHC Kleinhüningen
1953/54 HC Montana-Crans
1952/53 Zürcher SC Senioren
1951/52 EHC Grindelwald
1950/51 HC Gstaad
1949/50 EHC St. Moritz II
1948/49 Zürcher SC Senioren
1947/48 Zürcher SC Senioren
1946/47 EHC Rotweiss Basel II
1945/46 HC Château-d’Œx
1944/45 Neuchâtel Young-Sprinters HC II
1943/44 HC Davos II
1942/43 Zürcher SC II
1941/42 Zürcher SC II
1940/41 EHC Arosa II
1938/39 Zürcher SC II
1937/38 EHC Arosa II

Aufstieg in die National League B (NLB)[Bearbeiten]

Saison 2010/11[Bearbeiten]

Die Huttwil Falcons gewannen am 26. März 2011 das Finalspiel in Martigny gegen den HC Red Ice Martigny-Verbier-Entremont mit 4:1. Obwohl die Huttwil Falcons Interesse am Aufstieg hatten, reichten sie kein konformes Aufstiegsgesuch ein. Die National League verweigerte deshalb den Aufstieg in die NLB.

Saison 2009/10[Bearbeiten]

Der EHC Winterthur gewann am 28. März 2010 das Finalspiel in Winterthur gegen den HC Red Ice Martigny mit 5:2 klar. Wegen mangelnder finanzieller Mittel war es dem EHC Winterthur jedoch nicht möglich, in die National League B aufzusteigen. Am Rande dieses Spieles kam es anschliessend zu wüsten Ausschreitungen, bei denen sich Anhänger der Gäste mit der Stadtpolizei Winterthur ein Scharmützel lieferten.

Saison 2008/09[Bearbeiten]

Der EHC Frauenfeld gewann das Finalspiel am 28. März 2009 in Frauenfeld gegen Star Lausanne vor 1099 Zuschauern mit 3:1. Es gab keinen Aufsteiger, da der Amateur-Schweizermeister Frauenfeld keine Lizenz für die National-League-B-Saison 2009/10 beantragt hatte. Der EHC Napf aus Huttwil, der den Aufstieg in die zweithöchste Spielklasse angestrebt hatte, verpasste bereits den Gruppensieg in der Zentralschweiz gegen Wiki-Münsingen und musste seine Aufstiegspläne verschieben.

Saison 2006/07 und 2007/08[Bearbeiten]

In der Saison 2006/07 und 2007/08 wurde der Schweizermeister der Amateurliga über sieben Finalspiele ermittelt. Die drei Regionalmeister trugen zuerst eine Finalrunde mit Hin- und Rückspiel aus. Nach diesen sechs Finalpartien spielen der Erst- und der Zweitplatzierte das „Grande Finale“ um den Titel des Amateur-Schweizermeisters. Gespielt wurde analog der Qualifikation: Stand die Partie nach der regulären Spielzeit (60 Minuten) unentschieden, folgte eine fünfminütige Verlängerung mit je 4 Feldspielern und allenfalls ein Penalty-Schiessen mit drei Schützen zur Ermittlung des Siegers. Im siebten Finalspiel wurde eine 20-minütige Verlängerung mit je 5 Feldspielern und ein allfälliges Penalty-Schiessen mit je fünf Schützen ausgetragen. Der Spielort stand jeweils erst nach Abschluss der Finalrunde fest. Das erstplatzierte Team nach der Finalrunde profitierte vom Heimvorteil.

2007/08: Nachdem sich der EHC Winterthur in der Finalrunde der Gruppensieger gegen Zuchwil und Star Lausanne durchsetzen konnte, verloren sie das Finalspiel gegen den EHC Zuchwil-Regio. Als Amateur-Schweizermeister verzichtete Zuchwil aber auf das Aufstiegsrecht, somit stieg kein Verein in die NLB auf.

2006/07: Aufsteiger der Saison 2006/07 waren die Neuchâtel Young Sprinters, obwohl sie nicht Schweizer Amateurmeister 2007 wurden. Die Neuenburger hatten als einziges 1.-Liga-Team die wirtschaftlichen Kriterien für die zweithöchste Liga erfüllt. Der Amateur-Schweizermeister aus Zuchwil hatte keine Lizenz für die NLB beantragt. Zuvor hatte sich der EHC Zuchwil-Regio sowohl in der Finalrunde gegen Dübendorf und Neuchâtel, als auch im Finalspiel gegen Dübendorf durchgesetzt.

Saison 2005/06[Bearbeiten]

Der HC Thurgau setzte sich in der Finalrunde der Gruppensieger gegen Lyss und Dudingen durch. Als Amateur-Schweizermeister 2006 stieg er in die NLB auf.

Saison 2004/05[Bearbeiten]

Der SC Unterseen-Interlaken setzte sich in der Finalrunde der Gruppensieger gegen Martigny und Dübendorf durch. Als Amateur-Schweizermeister 2005 verzichtete er aber auf das Aufstiegsrecht und der HC Martigny stieg stattdessen in die NLB auf.

Saison 2003/04[Bearbeiten]

Der EHC Dübendorf setzte sich in der Finalrunde der Gruppensieger gegen Unterseen-Interlaken und Forward Morges durch. Als Amateur-Schweizermeister 2004 verzichtete er aber auf das Recht aufzusteigen, womit der HC Forward-Morges stattdessen in die NLB aufsteigen konnte.

Saison 2002/03[Bearbeiten]

Im Finale der 1. Liga trafen Star Lausanne, der EHC Chur und der EHC Napf aufeinander. Sieger der Einfachrunde wurde der EHC Chur, der damit in die Nationalliga B aufstieg.

Aufstieg in die 1. Liga[Bearbeiten]

Saison
2012/13 SC Weinfelden
2011/12 EHC Seewen EHC Belp
2010/11 EHC Chur Capricorns Forward Morges HC
2009/10 EHC Basel-Kleinhüningen HC Saint-Imier-Sonceboz HC Chiasso
2008/09 SC Herisau HC Université Neuchâtel
2007/08 PIKES EHC Oberthurgau EHC Adelboden HC Montana-Crans
2006/07 HC Ceresio HC Bulle-La Gruyère HC Villars
2005/06 EHC Seewen HC Verbier-Val de Bagnes
2004/05 EHC Arosa
2003/04 SC Weinfelden EHC Wettingen-Baden HC Sion
2002/03 EHC St. Moritz Star Montagne

Abstieg in die 2. Liga[Bearbeiten]

Saison
2013/14 SC Herisau
2012/13 EHC Uzwil EHC Zunzgen-Sissach (finanzielle Gründe)
2011/12 EHC Wetzikon Tramelan HC
2010/11 SC Weinfelden HC Saint-Imier-Sonceboz EHC Huttwil Falcons (Zwangsabstieg)
2009/10 EC Wil EHC Moutier
2008/09 EHC Chur GDC Bellinzona EHC Rot-Blau Bern-Bümpliz HC Montana-Crans
2007/08 EHC Seewen EHC Monthey
2006/07 EHC St. Moritz HC Star La Chaux-de-Fonds
2005/06 EHC Lenzerheide CP Meyrin
2004/05 SC Herisau HC Star La Chaux-de-Fonds
2003/04 EHC Seewen-Heri EHC Adelboden HC Villars
2002/03 EHC Schaffhausen HC Prilly

Gruppen und Modi[Bearbeiten]

Stand: Saison 2013/14[1]

Gr. 1 Ostschweiz (OS)[Bearbeiten]

Modus Gruppe 1[Bearbeiten]

Die zwölf Mannschaften spielen eine Doppelrunde gegen jeden Gegner, absolvieren somit 22 Runden. Die besten sechs Vereine qualifizieren sich für die Masterround I, die anderen sechs Vereine für die Masterround II, in beiden Masterrounds wird eine Doppelrunde (10 Runden) ausgespielt.

Alle sechs Teams der Masterround I qualifizieren sich für die Playoffs, die ersten vier geniessen im ersten Spiel Heimrecht. Die beiden anderen Teams beginnen zuerst auswärts. Die beiden besten Teams der Masterround II qualifizieren sich ebenso für die Playoffs und beginnen ebenfalls auswärts. Die vier verbliebenen Teams spielen in der Abstiegsrunde, die als Doppelrunde (6 Spiele) ausgetragen wird.

Die Playoffs werden als "Best-of-five"-Serie ausgetragen, wobei sich der Sieger des Playoff-Finals für die Endrunde der Schweizer Amateurmeisterschaft qualifiziert. Der letztplatzierte der Abstiegsrunde steigt zur nächsten Saison in die 2. Liga ab.

Mannschaften Gruppe 1[Bearbeiten]

Gr. 2 Zentralschweiz (ZS)[Bearbeiten]

Modus Gruppe 2[Bearbeiten]

Die elf Mannschaften spielen eine Doppelrunde gegen jeden Gegner, absolvieren somit 20 Runden. Die besten fünf Vereine qualifizieren sich für die Masterround I, die anderen sechs Vereine für die Masterround II, in beiden Masterrounds wird eine Doppelrunde (8 resp. 10 Runden) ausgespielt.

Alle fünf Teams der Masterround I qualifizieren sich für die Playoffs, die ersten vier geniessen im ersten Spiel Heimrecht. Das andere Team beginnt zuerst auswärts. Die drei besten Teams der Masterround II qualifizieren sich ebenso für die Playoffs und beginnen ebenfalls auswärts. Die drei verbliebenen Teams beenden die Saison, da dieses Jahr kein Team aus der Gruppe 2 absteigen wird.

Die Playoffs werden als "Best-of-five"-Serie ausgetragen, wobei sich der Sieger des Playoff-Finals für die Endrunde der Schweizer Amateurmeisterschaft qualifiziert.

Mannschaften Gruppe 2[Bearbeiten]

Gr. 3 Suisse Romande (SR)[Bearbeiten]

Modus Gruppe 3[Bearbeiten]

Die zwölf Mannschaften spielen eine Doppelrunde gegen jeden Gegner, absolvieren somit 22 Runden. Die besten acht Teams qualifizieren sich für die Playoffs, die weiteren vier Teams für die Playouts.

Die Playoffs werden im "Best-of-seven"-Modus (Viertelfinale) und im "Best-of-five"-Modus (Halbfinale, Finale) ausgetragen. Der Sieger der Playoffs qualifiziert sich für die Endrunde der Schweizer Amateurmeisterschaft.

Die Playouts werden im "Best-of-five"-Modus ausgetragen, der Verlierer des Playout-Finals steigt in die 2. Liga ab.

Mannschaften Gruppe 3[Bearbeiten]

weitere bekannte Vereine[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://www.regioleague.swiss-icehockey.ch/page/content/index.asp?MenuID=33&ID=20&Menu=1&Item=18.1

Weblinks[Bearbeiten]