Regolith

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Die Oberfläche von (433) Eros.

Regolith (altgriechisch ῥῆγμα regma „Bruch“, λἰθος lithos „Stein“) ist in der Geomorphologie eine Decke aus Lockermaterial, die sich durch physikalische und chemische Verwitterung über dem darunter liegenden unverwitterten Ausgangsmaterial gebildet hat.

Die Definition ist etwas unterschiedlich. Manche Forscher beziehen den Saprolith, der noch die Struktur des Ausgangsgesteins zeigt, mit ein, andere tun es nicht. Auch eventuell darüberliegende jüngere Deckschichten werden zum Regolith gerechnet. Der Begriff wird nicht nur für Verwitterungsdecken auf der Erde verwendet, sondern auch für die in erster Linie physikalisch verwitterten Lockersedimente auf der Oberfläche von anderen Himmelskörpern (z. B. Mondregolith oder Marsregolith).

Literatur[Bearbeiten]

  • Frank Ahnert: Einführung in die Geomorphologie. 3. aktualisierte und ergänzte Auflage. 477 S., Eugen Ulmer Verlag, Stuttgart, 2003, ISBN 3-8001-2813-6.
  •  Harald Zepp: Geomorphologie. Grundriß Allgemeine Geographie. 4. Auflage. UTB, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-82522-164-5.