Reichersberg

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Reichersberg (Begriffsklärung) aufgeführt.
Reichersberg
Wappen von Reichersberg
Reichersberg (Österreich)
Reichersberg
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Oberösterreich
Politischer Bezirk: Ried im Innkreis
Kfz-Kennzeichen: RI
Fläche: 21,05 km²
Koordinaten: 48° 20′ N, 13° 22′ O48.33861111111113.361388888889347Koordinaten: 48° 20′ 19″ N, 13° 21′ 41″ O
Höhe: 347 m ü. A.
Einwohner: 1.491 (1. Jän. 2014)
Bevölkerungsdichte: 71 Einw. pro km²
Postleitzahl: 4981
Vorwahl: 07758
Gemeindekennziffer: 4 12 24
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Reichersberg 35
4981 Reichersberg
Website: land-oberoesterreich.gv.at/...
Politik
Bürgermeister: Bernhard Öttl (ÖVP)
Gemeinderat: (2009)
(19 Mitglieder)
10 ÖVP, 3 SPÖ, 6 FPÖ
Lage der Marktgemeinde Reichersberg im Bezirk Ried im Innkreis
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Über dieses Bild
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Stift Reichersberg
Stift Reichersberg
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Reichersberg ist eine Marktgemeinde in Oberösterreich im Bezirk Ried im Innkreis im Innviertel mit 1491 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2014). Die Gemeinde liegt im Gerichtsbezirk Ried im Innkreis.

Geografie[Bearbeiten]

Reichersberg liegt auf 347 m Höhe im Innviertel. Die Ausdehnung beträgt von Nord nach Süd 6,5 km, von West nach Ost 6,5 km. Die Gesamtfläche beträgt 21 km². 11 % der Fläche sind bewaldet, 71,9 % der Fläche werden landwirtschaftlich genutzt. Katastralgemeinden sind Hart und Traxlham.

Wappen[Bearbeiten]

Offizielle Beschreibung des Gemeindewappens: Zwischen silbernen Flanken mit blauen Drillingswellenleisten in Rot ein goldener Flügel. Die Gemeindefarben sind Rot-Gelb.

Geschichte[Bearbeiten]

Das heute noch bestehende Stift Reichersberg wurde 1084 durch Wernher von Reichersberg gegründet. Ort und Kloster waren bis 1779 bayrisch und kamen nach dem Frieden von Teschen mit dem Innviertel (damals 'Innbaiern') zu Österreich. Während der Napoleonischen Kriege wieder kurz bayrisch, gehört Reichersberg seit 1816 endgültig zu Oberösterreich. Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich am 13. März 1938 gehörte der Ort zum "Gau Oberdonau". Nach 1945 erfolgte die Wiederherstellung Oberösterreichs.

Augustiner-Chorherren-Stift Reichersberg: Dietburga und Wernher von Reichersberg ließen die Anlage errichten. Im 11. Jahrhundert, nach dem tödlichen Unfall des einzigen Sohnes, wandelte der Adelige Wernher von Reichersberg seinen Besitz in ein Kloster um. Seither befindet sich seine Stiftung im Besitz der Augustiner Chorherrn. Nach einem Großbrand im 17. Jahrhundert erhielten die Stiftsgebäude ihre heutige barocke Gestalt. Von 1940 bis 1945, in der NS-Zeit, wurde im Stift eine Fliegerschule eingerichtet, das Stift wurde aber nicht aufgelöst.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Reichersberg
  • Stift Reichersberg:
    • Stiftsmuseum mit einer ständigen Ausstellung von Plastiken und Zeichnungen von Mitgliedern der Bildhauerfamilie Schwanthaler
    • Barockkirche: Hier befinden sich weitere Werke von Mitgliedern der Bildhauerfamilie Schwanthaler.
    • Bibliothek
    • Kreuzgang
    • Sakristei
    • Äußerer Stiftshof: Brunnenfigur des Hl. Michael aus dem Jahr 1694 von Schwanthaler

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]

  • Reichersberger Sommer: Seit 50 Jahren finden im Stift Konzerte verschiedener Art, Ausstellungen und Lesungen statt. Veranstaltungsorte sind die Stiftskirche, der Augustinersaal und seit 2004 auch das neue Veranstaltungszentrum.

Politik[Bearbeiten]

Bürgermeister ist Bernhard Öttl von der ÖVP.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

1991 hatte die Gemeinde laut Volkszählung 1.379 Einwohner, 2001 dann 1.402 Einwohner.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Reichersberg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien