Reichersberg

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Dieser Artikel behandelt die Marktgemeinde Reichersberg in Oberösterreich. Für die gleichnamige Katastralgemeinde in Niederösterreich siehe Reichersberg (Gemeinde Sieghartskirchen), für die französische Gemeinde siehe Richemont (Moselle).
Wappen Karte
Wappen von Reichersberg
Reichersberg (Österreich)
DEC
Reichersberg
Basisdaten
(Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria)
Bundesland Oberösterreich
Politischer Bezirk Ried im Innkreis (RI)
Fläche 21 km²
Koordinaten 48° 20′ N, 13° 22′ O48.33861111111113.361388888889347Koordinaten: 48° 20′ 19″ N, 13° 21′ 41″ O
Höhe 347 m ü. A.
Einwohner 1384 (31. Dez. 2008)
Bevölkerungsdichte 66 Einwohner je km²
Postleitzahl 4981
Vorwahl 07758
Gemeindekennziffer 4 12 24
AT311
Adresse der
Gemeindeverwaltung
Reichersberg 35
4981 Reichersberg
Offizielle Website
Politik
Bürgermeister Johann Schamberger (ÖVP)
Gemeinderat (2003)
(19 Mitglieder)
9 ÖVP, 7 SPÖ, 3 FPÖ
Lage der Marktgemeinde Reichersberg
Karte
Stift Reichersberg
Stift Reichersberg

Reichersberg ist eine Marktgemeinde in Oberösterreich im Bezirk Ried im Innkreis im Innviertel mit 1.405 Einwohnern. Der zuständige Gerichtsbezirk ist Ried im Innkreis.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geografie

Reichersberg liegt auf 347 m Höhe im Innviertel. Die Ausdehnung beträgt von Nord nach Süd 6,5 km, von West nach Ost 6,5 km. Die Gesamtfläche beträgt 21 km². 11 % der Fläche sind bewaldet, 71,9 % der Fläche werden landwirtschaftlich genutzt. Katastralgemeinden sind Hart, und Traxlham.

[Bearbeiten] Wappen

Offizielle Beschreibung des Gemeindewappens: Zwischen silbernen Flanken mit blauen Drillingswellenleisten in Rot ein goldener Flügel. Die Gemeindefarben sind Rot-Gelb.

[Bearbeiten] Geschichte

Das heute noch bestehende Stift Reichersberg wurde 1084 durch Wernher von Reichersberg gegründet. Ort und Kloster waren bis 1779 bayrisch und kamen nach dem Frieden von Teschen mit dem Innviertel (damals 'Innbaiern') zu Österreich. Während der Napoleonischen Kriege wieder kurz bayrisch, gehört Reichersberg seit 1816 endgültig zu Oberösterreich. Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich am 13. März 1938 gehörte der Ort zum "Gau Oberdonau". Nach 1945 erfolgte die Wiederherstellung Oberösterreichs.

Augustiner Chorherren Stift Reichersberg: Geschichte: Dietburga und Wernher von Reichersberg ließen die Anlage errichten; im 11. Jahrhundert, nach dem tödlichen Unfall des einzigen Sohnes, wandelte der Adelige Wernher von Reichersberg seinen Besitz in ein Kloster um. Seither befindet sich seine Stiftung im Besitz der Augustiner Chorherrn. Nach einem Großbrand im 17. Jahrhundert erhielten die Stiftsgebäude ihre heutige barocke Gestalt. Von 1940 bis 1945, in der NS-Zeit, wurde im Stift eine Fliegerschule eingerichtet, das Stift wurde aber nicht aufgelöst.

[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten

  • Stift Reichersberg:
    • Stiftsmuseum: ständige Ausstellung von Plastiken und Zeichnungen von Mitgliedern der Schwanthaler Bildhauerfamilie
    • Barockkirche: hier befinden sich weitere Werke von Mitgliedern der Schwanthaler Bildhauerfamilie
    • Bibliothek
    • Kreuzgang
    • Sakristei
    • Äußerer Stiftshof: Brunnenfigur des Hl. Michael aus dem Jahr 1694 von Schwanthaler

[Bearbeiten] Regelmäßige Veranstaltungen

  • Reichersberger Sommer: seit 50 Jahren finden im Stift Konzerte verschiedenster Art, Ausstellungen und Lesungen statt. Veranstaltungsorte sind die Stiftskirche, der Augustinersaal, und seit 2004 auch das neue Veranstaltungszentrum.

[Bearbeiten] Politik

  • Bürgermeister ist Johann Schamberger von der ÖVP.
  • Einwohnerentwicklung: 1991 hatte die Gemeinde laut Volkszählung 1.379 Einwohner, 2001 dann 1.402 Einwohner.

[Bearbeiten] Weblinks


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