Reichsakademie für Leibesübungen

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Die Deutsche Reichsakademie für Leibesübungen, nach 1938 NS-Reichsbund für Leibesübungen, war in der Zeit des Nationalsozialismus die oberste Lehr- und Forschungsstätte des Deutschen Reiches für Sport und Sportwissenschaften.

Vorgängerorganisation[Bearbeiten]

Ihre Vorgängerorganisation war die Deutsche Hochschule für Leibesübungen, die 1920 in Berlin gegründet und 1936 als Deutsche Reichsakademie für Leibesübungen weitergeführt wurde. Sie diente in der Zeit des Nationalsozialismus der Förderung der deutschen Leibeserziehung im Geist des nationalsozialistischen Ideologie. Ihr Sitz war auf dem Gelände des Reichssportfeldes in Berlin. Sie war eine Reichsbehörde. Ziel war die "bereichseinheitliche Führerausbildung auf dem Gebiet der körperlichen Erziehung". Ihr Präsident war der Reichssportführer Hans von Tschammer und Osten.

Nachfolgeorganisation[Bearbeiten]

Als Nachfolgeorganisation gilt heute die Deutsche Sporthochschule, die auch den umfangreichen Bibliotheksbestand der Deutschen Reichsakademie für Leibesübungen von über 10.000 Bänden übernahm, in den vor dem Zweiten Weltkrieg verschiedene historische Sammlungen eingegangen waren, wie die Bücherei des Dresdner und Prager Fechtklubs mit wertvoller Literatur zum Fechten und Duell seit dem 16. Jahrhundert.

Siehe auch[Bearbeiten]

Nationalsozialistischer Reichsbund für Leibesübungen

Weblink[Bearbeiten]

Reichsakademie für Leibesübungen - Zentralbibliothek