Reifenberg
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Rheinland-Pfalz | |
| Landkreis: | Südwestpfalz | |
| Verbandsgemeinde: | Thaleischweiler-Fröschen | |
| Höhe: | 350 m ü. NN | |
| Fläche: | 7,73 km² | |
| Einwohner: |
825 (31. Dez. 2010)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 107 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 66507 | |
| Vorwahl: | 06375 | |
| Kfz-Kennzeichen: | PS | |
| Gemeindeschlüssel: | 07 3 40 220 | |
| Adresse der Verbandsverwaltung: | Hauptstraße 52 66987 Thaleischweiler-Fröschen |
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| Webpräsenz: | ||
| Ortsbürgermeisterin: | Michaela Hüther (CDU) | |
| Lage der Ortsgemeinde Reifenberg im Landkreis Südwestpfalz | ||
Reifenberg ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Südwestpfalz in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Thaleischweiler-Fröschen an.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geographie
Reifenberg liegt auf der Sickinger Höhe auf einem Höhenrücken nördlich des Schwarzbachtals. Die Pottschütthöhe mit einem Luftlandeplatz liegt 2 km südöstlich des Ortes, der Weiler Stockbornerhof unweit davon am Waldrand.
[Bearbeiten] Geschichte
Eine Burg bestand mindestens seit Mitte des 13. Jahrhunderts. Der Ort Reifenberg wurde 1447 erstmals erwähnt, als Herzog Stephan von Pfalz-Zweibrücken diese und benachbarte Ortschaften von den Grafen von Homburg erwarb. Fortan teilte Reifenberg das Schicksal Pfalz-Zweibrückens. Es ist vermutlich entstanden, als die Bewohner der ehemaligen Dörfer Bettingen, Brenwiler und Kellingen hierher umsiedelten.
Nach der Erbauung des Stockbornerhofs im Jahr 1766 entwickelte sich darum eine kleine Ansiedlung.
[Bearbeiten] Politik
[Bearbeiten] Gemeinderat
Der Gemeinderat in Reifenberg besteht aus zwölf Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 7. Juni 2009 in einer Verhältniswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.
Sitzverteilung im gewählten Gemeinderat:[2]
| SPD | CDU | FWG | Gesamt | |
| 2009 | 3 | 8 | 1 | 12 Sitze |
| 2004 | 2 | 9 | 1 | 12 Sitze |
[Bearbeiten] Wappen
Die Blasonierung des Wappens lautet: „Von Rot und Schwarz durch eine aufsteigende, eingebogene, von Silber und Blau gerautete Spitze gespalten, rechts ein blau bewehrter und -bezungter silberner Löwe, links ein rotbewehrter und -bezungter goldener Löwe, beide einander zugekehrt“.
Es wurde 1964 vom rheinland-pfälzischen Innenministerium verliehen.
Der silberne Löwe entstammt dem Wappen der Grafen von Homburg. Der goldene Löwe und die weiß-blauen Rauten sind dem Wappen der Wittelsbacher entlehnt, dem Herrschergeschlecht von Pfalz-Zweibrücken.
[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten
Auf Reifenberger Gemarkung, südlich des Stockbornerhofs, befindet sich der Flugplatz des Aero-Club Pirmasens.
Der Stockbornerhof selbst mit seiner Gaststätte ist ein Ausflugsziel. Über den Auerbacher Berg zieht sich ein Wanderweg Richtung Zweibrücken mit mehreren Abzweigungen in Seitentäler.
Die 1925 erbaute Kriegergedächtniskapelle wird aufgrund ihrer malerischen Lage auf dem Häselberg gerne fotografiert und zierte schon mehrfach Kalenderblätter.
Großer Beliebtheit erfreut sich das Dorffest in Reifenberg, welches jedes Jahr am zweiten Wochenende im August stattfindet.
Das Reifenberger Sportheim wird für gesellige Veranstaltungen genutzt. Außerdem ist die Reifenberger "Bud" bei Jugendlichen sehr beliebt.
Siehe auch: Liste der Kulturdenkmäler in Reifenberg
[Bearbeiten] Literatur
- Ludwig Härich: Ortsgeschichte von Reifenberg. 1977
- Toni Hüther: Reifenberg - Beiträge aus Geschichte und Gegenwart. 1995
[Bearbeiten] Weblinks
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Bevölkerung der Gemeinden am 31. Dezember 2010 (PDF; 727 KB) (Hilfe dazu)
- ↑ Kommunalwahl Rheinland-Pfalz 2009, Gemeinderat
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