Reine Wisell

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Reine Wisell
Reine Wisell 1970 Nürburgring.JPG
Automobil-/Formel-1-Weltmeisterschaft
Nation: SchwedenSchweden Schweden
Erster Start: Großer Preis der USA 1970
Letzter Start: Großer Preis von Schweden 1974
Konstrukteure
1970–1972 Lotus • 1972 B.R.M. • 1973 Clarke-Mordaunt-Guthrie-Durlacher • 1974 March
Statistik
WM-Bilanz: WM-Zwölfter (1971)
Starts Siege Poles SR
22
WM-Punkte: 13
Podestplätze: 1
Führungsrunden: — über 0 km
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Reine Wisell (* 30. September 1941 in Motala) ist ein ehemaliger schwedischer Automobilrennfahrer, der zwischen 1970 und 1974 in der Formel 1 fuhr.

Karriere[Bearbeiten]

Seinen ersten Einsatz in der Formel 1 hatte Wisell beim Großen Preis der USA in der Saison 1970 für das Team Lotus. Mit dem dritten Platz erreichte er seine erste und einzige Podiumsplatzierung und damit auch den besten Rang in seiner Formel-1-Karriere.

Für Lotus startete Wisell insgesamt 14-mal. Zweimal nahm er an Rennen in der Saison 1970 teil, zehnmal in der Saison 1971 und erneut zweimal am Ende der Saison 1972.

1972 absolvierte er auch sechs Rennen für B.R.M.. In der Saison 1973 konnte er am Grand Prix von Schweden wegen eines Bruchs der Radaufhängung seines March (Team Pierre Robert) in der Einführungsrunde das Rennen nicht aufnehmen. Zwei Wochen später nahm er am Grand Prix von Frankreich für March (Clarke-Mordaunt-Guthrie-Durlacher) teil, fiel jedoch mit Motorschaden aus. Nach einem erneuten Ausfall beim Großen Preis von Schweden in der Saison 1974 für das March-Team beendete Wisell nach 22 Grand-Prix-Rennen mit insgesamt 13 WM-Punkten seine Formel-1-Karriere.

Wisell nahm in den Jahren zwischen 1969 und 1974 viermal am 24-Stunden-Rennen von Le Mans teil, fiel jedoch jedes Mal aus.

Heute arbeitet Wisell als Instruktor von Fahrsicherheitskursen, fördert schwedische Talente und taucht auch gelegentlich bei Rennen mit historischen Fahrzeugen auf.

Le-Mans-Ergebnisse[Bearbeiten]

Jahr Team Fahrzeug Teamkollege Teamkollege Platzierung Ausfallgrund
1969 SchweizSchweiz Scuderia Filipinetti Chevrolet Corvette FrankreichFrankreich Henri Greder Ausfall Getriebeschaden
1970 SchweizSchweiz Scuderia Filipinetti Ferrari 512S SchwedenSchweden Joakim Bonnier Ausfall Unfall
1973 FrankreichFrankreich Equipe Gitanes France Lola T282 FrankreichFrankreich Jean-Louis Lafosse BelgienBelgien Hughes de Fierlandt Ausfall Ölpumpendefekt
1974 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Gulf Research Racing Gulf GR7 AustralienAustralien Vern Schuppan Ausfall Antriebswelle

Literatur[Bearbeiten]

  • Steve Small: Grand Prix Who's Who, 3rd Edition. Travel Publishing, London 2000, ISBN 1-902007-46-8

Weblinks[Bearbeiten]