Reinhard Grindel

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Reinhard Grindel (2010)

Reinhard Dieter Grindel (* 19. September 1961 in Hamburg) ist ein deutscher Politiker (CDU). Er ist seit 2002 Mitglied des Deutschen Bundestags.

Leben und Beruf[Bearbeiten]

Nach dem Abitur 1981 in Hamburg absolvierte Reinhard Grindel als Stipendiat der Konrad-Adenauer-Stiftung ein Studium der Rechtswissenschaft an der Universität Hamburg, welches er 1988 mit dem ersten juristischen Staatsexamen beendete.

Nach seinem Studium arbeitete er zunächst als Redakteur für Landespolitik bei Radio Schleswig-Holstein (RSH) in Kiel. 1989 wechselte er als Korrespondent für RSH und die Neue Osnabrücker Zeitung nach Bonn. 1991 wurde er Redakteur im Bonner Studio von Sat.1 und 1992 leitender Redakteur im Studio Bonn des ZDF. 1997 übernahm Grindel die Leitung des ZDF-Studios in Berlin, bis er von 1999 bis 2002 schließlich das ZDF-Studio in Brüssel leitete.

Reinhard Grindel ist verheiratet und hat zwei Söhne.

Partei[Bearbeiten]

Grindel trat 1977 in die CDU ein. Er engagierte sich zunächst bei der Jungen Union, deren Landesvorstand in Hamburg er von 1979 bis 1985 angehörte. Von 1981 bis 1987 war er außerdem Mitglied des CDU-Kreisvorstandes Hamburg-Eimsbüttel.

Seit 2003 ist Grindel stellvertretender Vorsitzender des CDU-Bezirksverbandes Elbe-Weser.

Abgeordneter[Bearbeiten]

Grindel gehörte von 1982 bis 1988 der Bezirksversammlung von Hamburg-Eimsbüttel an.

Seit 2002 ist er Mitglied des Deutschen Bundestages.

Reinhard Grindel ist 2002 und 2005 über die Landesliste Niedersachsen in den Bundestag eingezogen. Bei der Bundestagswahl 2009 konnte er den Wahlkreis Rotenburg I – Soltau-Fallingbostel mit 40,2 Prozent gegen Lars Klingbeil (SPD) direkt gewinnen. In der 17. Wahlperiode war er Mitglied des Bundestags-Innenausschusses. Auch 2013 gelang ihm mit 44,8 Prozent der Stimmen der direkte Einzug in den Bundestag.

Sonstiges[Bearbeiten]

Reinhard Grindel ist Mitglied des Rotenburger SV. Im Oktober 2011 kandidierte er für das Amt des 1. Vizepräsidenten des Niedersächsischen Fußballverbandes.[1] Oktober 2013 wurde Grindel als Schatzmeister in das Präsidium des DFB gewählt.[2]. Er ist Stellvertretender Vorsitzender des Kuratorium der Robert-Enke-Stiftung.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Reinhard Grindel – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. [1] Präsidium schlägt Reinhard Grindel als 1. Vize vor
  2. Meldung des DFB vom 25. Oktober 2013