Reisebericht

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Titelvignette der „Reisen in Central-Afrika - von Mungo Park bis auf Dr. Barth u. Dr. Vogel“ (1859)

Als Reisebericht oder Reisebeschreibung bezeichnet man die (literarische) Darstellung der Beobachtungen und Erlebnisse eines Reisenden. Solche Beschreibungen variieren sehr in Inhalt und Wert, je nach Zweck der jeweiligen Reise. Sie sind oft reich illustriert.

Begriff[Bearbeiten]

Der Begriff „Reiseliteratur“ bzw. „Reisebericht“ wird in der Forschung als Oberbegriff (Brunner/Moritz 1997) bzw. als Kollektivbezeichnung (Best 1976) für Darstellungen „tatsächlicher oder fiktionaler Reisen“ (Brunner/Moritz 1997) definiert. Dabei handelt es sich nach Otto F. Best (1976) um literarische Werke, die „dem Thema Reise gewidmet sind“. Gero von Wilpert versteht unter Reiseliteratur „das gesamte dem Stoff nach von tatsächl[ichen] oder fiktiven Reisen berichtende Schrifttum“.

Zur Reiseliteratur zählen als Untergruppen die Reiseführer, die wissenschaftlichen Reisebeschreibungen und die künstlerischen bzw. literarischen Reisebeschreibungen(Best 1976 & Brunner/Moritz 1997). Diese Klassifikation ist nicht unumstritten in der Forschung und dient in der Regel der Erleichterung und der Orientierung.

Geschichte und Entwicklung[Bearbeiten]

Die ältesten Reiseberichte sind die von Skylax von Koryanda und von Pytheas von Massilia. Beide Autoren haben ihre eigenen Reisen beschrieben, Skylax die seinige unter dem Titel Periplus, eine Bezeichnung, die in der Folge für ähnliche Reisewerke oft angewandt wurde. Die Geschichtsbücher des Herodot, welche eine Beschreibung seiner Reisen enthalten, können ebenfalls als Reisebericht betrachtet werden. Dagegen findet sich unter den Schriften der Römer eine eigentliche Reisebeschreibung nicht. Die römischen Itineraria waren nur Reiserouten oder erste Versuche in literarischer Kartographie.

Die Reiseliteratur des Altertums war dürftig und auch aus dem frühen Mittelalter sind uns nur wenige Werke dieser Art erhalten. So z. B. die Berichte über die Unternehmungen der Skandinavier nach den Färöern, nach Island, Grönland und Vinland (das heutige Nordamerika) und die auf Befehl des Königs Alfred unternommenen Expeditionen Ottars und Wulfstans. Dagegen hat die jüdische und arabische Literatur des Mittelalters eine ganze Reihe von Reisewerken aufzuweisen, wie die der Araber Ibn Battuta, Ibn Fadlan, Alberuui, Ibn Djobail, der Juden Benjamin von Tudela, Meshullam da Volterra und andere. Sie sind sämtlich wichtige Quellen für die Kunde der damaligen Verhältnisse in diesen Ländern.

Für die Kenntnis Ostasiens sind die Reisen buddhistischer Priester, wie z. B. Fahealig und besonders Hiuenthsang, von Bedeutung. Zentralasien wurde durch die 1246 vom Papst an Dschingis Khan abgeordnete Gesandtschaft näher bekannt, die von Johannes de Plano Carpini geführt wurde. Als durch die Mongolen der Handel begünstigt wurde und ein geordneter Überlandverkehr bis nach Peking entstand, konnte der Florentiner Handlungsreisende Francesco Balducci Pegolotti im Jahr 1376 über die hier verfolgte Straße berichten. Das spätere Mittelalter lieferte zahlreiche Berichte über das seit den Zeiten der Kreuzzüge vielbesuchte Heilige Land, so von Borchard, John Mandeville, Felix Fabri und anderen, welche zum Teil in Feyerabends Reyssbuch dess Heyligen Landes (Frankfurt 1584) gesammelt wurden. Gegen Ende des Mittelalters veranlasste der Handelsgeist der Venezianer zur Abfassung von Reisewerken, beispielsweise die des Venezianers Marco Polo („Il Milione“), von Odorich von Portenau und der Gebrüder Zeno.

Seit Erfindung der Buchdruckerkunst wuchs die Reiseliteratur bald massenhaft an, nachdem die Entdeckung Amerikas und die Expeditionen der Portugiesen in den Indischen Ozean, verbunden mit dem Wiederaufleben wissenschaftlichen Strebens überhaupt, der Forschung neue und weite Gebiete eröffnet hatten. So entstanden bereits im 16. Jahrhundert Sammlungen von Reisewerken, wie die von Johannes Huttich und Simon Grynaeus (1532), Giovan Battista Ramusio (1550 ff.) und Richard Hakluyt (1598 ff.).

In der Mitte des 17. Jahrhunderts erhielten die Reisebeschreibungen neue Nahrung durch den Aufschwung des Handels, namentlich der Engländer. Nach ihnen rangen Deutsche, Franzosen, Nordamerikaner, Holländer und Russen in der wissenschaftlichen Reiseliteratur um den zweiten Platz. Montesquieu unternahm 1728/29 eine Reise von 19 Monaten durch die deutschen Lande, durch Österreich und Italien; neben vielen Szenen aus dem alltäglichen Leben beeindruckten ihn vor allem die Gespräche mit Staatsmännern über den Reichsaufbau, in dem er eine frühe Form des Föderalismus erblickte, die er für nachahmenswert hielt.[1] David Humes Reise durch Deutschland (das Rheintal), Österreich und Italien von 1748, mit genauen und scharfzüngigen Beobachtungen über Menschen, Gesellschaft und Ökonomie ist ein Beispiel für die Reiseliteratur des 18. Jahrhunderts.[2]

Ende des 19. Jahrhunderts lagen über fast alle Gegenden der Erde Reiseberichte wissenschaftlich gebildeter Reisender in den Sprachen fast aller „zivilisierten“ Völker vor. Die in fremden Sprachen verfassten Berichte nichtdeutscher Forscher wurden dem deutschen Publikum teilweise in Übersetzungen zugänglich gemacht. Unter den Deutschen, deren Reiseberichte sich besonders auszeichneten, nehmen Georg Forster und Alexander von Humboldt eine besondere Bedeutung ein; bedeutend für die Kenntnis Amerikas waren die Werke des Prinzen Maximilian zu Wied-Neuwied, von Carl Friedrich Philipp von Martius, Eduard Friedrich Poeppig, Robert Schomburgk, Johann Jakob von Tschudi, Hermann Burmeister, Bernhard Philippi, Carl Ferdinand Appun, Johann Wilhelm Reiß, Moritz Alphons Stübel, Alexander von Frantzius, Paul Güßfeldt, Karl von den Steinen, für die Afrikas die Berichte von Hornemann, Barth, Roscher, Rüppell, Russegger, Heuglin, Rohlfs, Nachtigal, Schweinfurth, von der Decken, Junker, Lenz, Hildebrandt, Mohr, Falkenstein, Pechuel-Loesche, Flegel, Pogge, Buchner, Holub, Buchholz, Mechow, Wißmann, Hahn, Mauch, Schnitzer, Zöller, speziell für Ägypten Lepsius und Klunzinger, für China von Richthofen,[3] Kreitner, für die von Indien und Hochasien die Berichte der Gebrüder Schlagintweit, Leitners und Stoliczkas, für Hinterindien Bastian, für den Indischen Archipel Junghuhn, Semper und Jagor, in russischen Diensten v. Baer, Schrenk, Middendorf u. a. für das nördliche und östliche Asien, Abich und Radde für die Kaukasusländer, für Australien Leichhardt und F. v. Müller, für Neuseeland Ernst Dieffenbach, Hochstetter und Haast, für Ozeanien die in russischen Diensten stehenden Deutschen Kotzebue mit Chamisso, Krusenstern, Lütke, ferner Meyer, Finsch, Seemann, Gräffe, Bastian, für die Nordpolarländer Payer und Weyprecht.

Neben der wissenschaftlichen Reiseliteratur entwickelte sich mit der Verbesserung der Verkehrsmittel gegen Ende des 19. Jahrhunderts eine andere, welche sich nach den bekannteren Ländern der Erde richtet und vorzugsweise Schönheiten der Natur, die sozialen und politischen Verhältnisse behandelt oder die persönlichen Erlebnisse, Betrachtungen und Empfindungen des Reisenden in den Vordergrund stellt und daher mehr oder weniger belletristischer Beschaffenheit ist. Auf diesem Gebiet sind folgende deutsche Autoren zu erwähnen: Kohl, Wagner, Gerstäcker, Fallmerayer, Pfeiffer, von Thümmel, Stahl, von Hügel, Pückler-Muskau, Heinrich Heine, Seume, Venedey, Mügge, Ludwig Karl Schmarda, von Scherzer, von Maltzan, Vambéry, Willkomm, Möllhausen, Rasch (1825–1878), Gregorovius, von Löher, Rodenberg, Ziegler, Faucher, von Hübner, H. Meyer, Passarge u. a.

Im 20. und 21. Jahrhundert betreten unter anderem Wolfgang Büscher, Kasimir Edschmid, Richard Katz, Hape Kerkeling, Christian Kracht und Helge Timmerberg dieses semi-literarische Terrain.

Einen Grenzfall der Reisebeschreibung bedeuten fiktive Reiseberichte: die so genannten Robinsonaden und die naturwissenschaftlich geprägten (jedoch trotzdem fantastischen) Reisebeschreibungen wie beispielsweise von Jules Verne.

Formen[Bearbeiten]

Alle verschiedenen Erscheinungsformen der Reiseliteratur haben vor allem eins gemeinsam: sie alle berichten von fremden Ländern und Völkern, erwecken und stillen mit ihren Berichten von den außerordentlichen Begebenheiten und den gefährlichen Unternehmungen auf ihrem Weg die Neugier der Daheimgebliebenen, sie wollen unterhalten aber auch belehren und gehören zu den ältesten und beliebtesten Literaturformen, die in allen Kulturen in unterschiedlicher Prägung zu finden sind. Der Erfolg eines Reiseberichtes verdankt sich einerseits Geist, Stil und Beobachtungsgabe des Autors, andererseits dem Geist seiner Zeit. Da die Reiseliteratur Möglichkeiten für die Reisenden sowie für die Reiseliteraturleser zur Erfahrung der Andersartigkeit und u. u. des Selbst bieten, beschäftigen sich die nationalen Literaturwissenschaften, die Komparatistik und die Fremdheitsforschung u.a. mit der Reiseliteratur intensiv und untersuchen sie im Hinblick auf Länderbilder und Vorurteile, aber auch ganz bes. in den letzten 10 Jahren im Hinblick auf die Wahrnehmungsweisen von Eigen- und Fremderfahrung.

Die wissenschaftliche Reisebeschreibung[Bearbeiten]

Die wissenschaftliche Reisebeschreibung ist das Ergebnis einer Forschungsreise wie die von Alexander von Humboldt oder auch Georg Forsters Reise um die Welt (1777). Sie wird in der Regel in autobiographischer Form von Tagebüchern, Reisebriefen oder Reiseskizzen abgefasst. Im deutschen Sprachraum begründete der Barock-Schriftsteller Adam Olearius (alias Adam Ölschläger) (* Aschersleben 1599, † Gottorf, Schleswig 1671) mit der Beschreibung seiner Reisen nach Russland (1633 bis 1635) und Persien (1635 bis 1639), 1647 in Schleswig erschienen unter dem Titel „Offt begehrte Beschreibung der newen orientalischen Reise ...”, einer Mischung aus Reisebericht und gelehrter Abhandlung, die früheste wissenschaftliche Reisebeschreibung.

Als Vorläufer können die geographischen Schriften der Antike betrachtet werden. (Brunner/Moritz 1997).

Von wissenschaftlichen Reisebeschreibungen, die auf den Augenzeugenbericht eines individuellen Reisenden zurückgehen, sind die so genannten Reisechroniken zu unterscheiden. Meist entstanden sie durch Zusammenfassung und nachträgliche Kompilation von veröffentlichten oder unveröffentlichten Reisebeschreibungen. Zu den bedeutenden frühen Chronisten zählen z.B. Richard Hakluyt und Theodor de Bry.

Die literarische Reisebeschreibung[Bearbeiten]

Die künstlerischen Reisebeschreibungen umfassen die literarische Reisebeschreibung, den literarischen Reisebericht, die Reiseerzählung und den Reiseroman. Das Hauptcharakteristikum der sogenannten künstlerischen Reisebeschreibung im Gegensatz zu den sachorientierten besteht vor allem in ihrer literarischen (Über-)formung von tatsächlichen oder fiktiven Reiseerlebnissen. Sehr häufig erscheinen sie als Mischformen, nämlich in Verbindung mit anderen epischen Formen (Abenteuerroman, Bildungsroman, Staatsroman, Autobiographie und Lügendichtung).

Reiseführer[Bearbeiten]

Reiseführer oder Reisehandbücher, wie Baedeker, Pilger-, Wallfahrtswegeführer und Reisebücher, versuchen sachorientiert Reisenden nützliche Informationen über die Reiserouten und das Reisezielland u.a. an die Hand zu geben. Die weltweit größte Reisemesse, die Internationale Tourismusbörse in Berlin, umfasst auch eine kleine Buchmesse für Touristikverlage (Reiseführer, Karten).

Siehe auch[Bearbeiten]

 Commons: Travel literature – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Weblinks[Bearbeiten]

 Wikisource: Reisen – Quellen und Volltexte
 Wiktionary: Reisebericht – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
 Wiktionary: Reiseliteratur – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Literatur[Bearbeiten]

  • Amin, Abbas: Ägyptomanie und Orientalismus: Ägypten in der deutschen Reiseliteratur (1175-1663). Mit einem chronologischen Verzeichnis der Reiseberichte (383-1845). Walter de Gruyter, Berlin 2013 (= Studien Zur Deutschen Literatur, Bd. 202) e-ISBN 978-3-11-029923-6 ISBN 978-3-11-029893-2.
  • The Cambridge Companion to Travel Writing (Cambridge Companions to Literature) [Taschenbuch], hrg. von Peter Hulme und Tim Youngs, Cambridge University Press, 2002, ISBN 0521786525
  • Ulrike Ilg (Hg.): Text und Bild in Reiseberichten des 16. Jahrhunderts. Westliche Zeugnisse über Amerika und das Osmanische Reich. Venedig: Marsilio /München: Deutscher Kunstverlag 2008 (Kunsthistorisches Institut in Florenz, Max-Planck-Institut. Studi e Ricerche, 3). ISBN 3-422-06871-6
  • Gerhard Fouquet (Hrsg.); Tobias Delfs (Red.), Thomas E. Henopp (Red.): Die Reise eines niederadeligen Anonymus ins Heilige Land im Jahre 1494, Frankfurt/M. u.a. 2007, (Kieler Werkstücke, Reihe E: Beiträge zur Sozial- und Wirtschaftsgeschichte, 5). ISBN 978-3-631-56777-7
  • Guntram Zürn: Reisebeschreibungen Italiens und Frankreichs im Morgenblatt für gebildete Stände (1830-1850). Frankfurt: Peter Lang 2007 (Europäische Hochschulschriften - Reihe XVIII 119). ISBN 3-631-57181-X
  • Willy Puchner, Illustriertes Fernweh. Vom Reisen und nach Hause kommen, 2006, ISBN 3-89405-389-5
  • Berlin, Paris, Moskau. Reiseliteratur und die Metropolen. Hrsg. Walter Fähnders, Inka Fischer, Hendrik Weber, Nils Plath. Bielefeld: Aisthesis, 2005 (Reisen Texte Metropolen. Bd. 1) ISBN 3-89528-487-4
  • Ulla Biernat: "Ich bin nicht der erste Fremde hier." Zur deutschsprachigen Reiseliteratur nach 1945. Würzburg: Königshausen & Neumann 2004 (Epistemata: Reihe Literaturwissenschaft; 500). ISBN 3-8260-2761-2
  • Frauke Geyken: Gentlemen auf Reisen: das britische Deutschlandbild im 18. Jahrhundert. Frankfurt/M. u.a.: Campus 2002, ISBN 3-593-37130-8
  • Anne Fuchs / Theo Harden (Hgg.): Reisen im Diskurs. Modelle der literarischen Fremderfahrung von den Pilgerberichten bis zur Postmoderne. Tagungsakten des internationalen Symposions zur Reiseliteratur University College Dublin vom 10.-12. März 1994. Heidelberg: Carl Winter 1995 (Neue Bremer Beiträge, Bd. 8) [Personenregister, ebd., S.681-686]. ISBN 3-8253-0303-9
  • Xenia von Ertzdorff / Dieter Neukirch (Hgg.): Reisen und Reiseliteratur im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit. Amsterdam / Atlanta 1992. (Chloe. Beihefte zum Daphnis, 13). ISBN 90-5183-325-3
  • Peter J. Brenner (Hg.): Der Reisebericht. Die Entwicklung einer Gattung in der deutschen Literatur. Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1989 (suhrkamp taschenbuch materialien 2097) [Peter J. Brenner: Auswahlbibliographie, ebd., S. 508-538; Namensregister, ebd., S. 539-557; Ortsregister, ebd., S. 558-567]. ISBN 3-518-38597-6
  • Conrad Wiedemann (Hg.): Rom - Paris - London. Erfahrung und Selbsterfahrung deutscher Schriftsteller und Künstler in fremden Metropolen. Ein Symposion. Stuttgart: Metzler 1988 (Germanistische Symposien. Berichtsbände, Bd. VIII) [Kerstin Göttlicher: Personenregister, ebd., S. 697-719]. ISBN 3-476-00610-7
  • Wolfgang Griep / Hans-Wolf Jäger (Hgg.): Reise und soziale Realität am Ende des 18. Jahrhunderts. Heidelberg: Carl Winter 1983 (Neue Bremer Beiträge, Bd. 1) [Personenregister, ebd., S. 395-407]. ISBN 3-533-03470-4
  • Julia Chatzipanagioti-Sangmeister: Griechenland, Zypern, Balkan und Levante. Eine kommentierte Bibliographie der Reiseliteratur des 18. Jahrhunderts. 2 Bde. Eutin: Lumpeter & Lasel, 2006. ISBN 3-9810674-2-8
  • Boris Ilich Krasnobaev / Gert Robel / Herbert Zeman (Hgg.): Reisen und Reisebeschreibungen im 18. und 19. Jahrhundert als Quellen der Kulturbeziehungsforschung, Berlin: Camen 1980. (Studien zur Geschichte der Kulturbeziehungen in Mittel- und Osteuropa, 6).

Fußnoten[Bearbeiten]

  1. Zusammenfassung von Jürgen Overhoff, Hamburg. (PDF; 1,6 MB) Die Deutschen gefallen Montesquieu. Es seien »gute Leute«, zumal sie nach anfänglicher Reserviertheit äußerst vertrauensselig werden, wenn man sie näher kennengelernt hat. In gewisser Weise ähnelten sie Elefanten: »Auf den ersten Blick wirken sie grob und wild«, doch »sobald man sie gestreichelt hat und ihnen schmeichelt, werden sie sanftmütig. Dann braucht man nur noch die Hand auf ihren Rüssel zu legen, und sie lassen einen willig auf ihren Rücken klettern.« Die Quelle wurde bisher nur auf Französisch herausgegeben (1894) und kann im Exemplar der Universität Ottawa online gelesen werden. Eine deutsche Übersetzung wird langfristig angestrebt.
  2. Es handelt sich um zur Veröffentlichung bestimmte Briefe an seinen Bruder John. Hume war in diplomatischer Mission unterwegs und hatte viel Zeit zur Beobachtung. Deutsch erstmals 2011 in Gerhard Stremingers Biographie: David Hume: Der Philosoph und sein Zeitalter, im Anhang: Reisejournal aus dem Jahre 1748. C. H. Beck, München 2011 ISBN 3406614027 S. 603 - 626. Die Deutschen kommen bei Hume gut weg.
  3. Liu Jing (2000/2001) (PDF; 2,1 MB): Wahrnehmung des Fremden: China in deutschen und Deutschland in chinesischen Reiseberichten. Vom Opiumkrieg bis zum Ersten Weltkrieg Diss. phil. Albert-Ludwigs-Universität