Reisebuttermarke

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Reisebuttermarken von Oskar Huth, um 1943 in Berlin hergestellt

Reisebuttermarken waren Lebensmittelkarten der NS-Zeit, die zum Erwerb von jeweils 62,5 g Butter berechtigten. Im Gegensatz zu den üblichen Lebensmittelmarken auf denen der Name und die Anschrift des Begünstigten standen, waren die Reisebuttermarken nicht Namengebunden. Nur der Personenkreis, der reisen musste erhielt daher auch solche Marken. [1]

Das Kuriose war, dass Oskar Huths Buttermarken ein echtes Wasserzeichen hatten, während die echten Buttermarken ein falsches Wasserzeichen trugen. [2]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Jutta Hercher: Die Butterverschwörung. Der Überlebenslauf des Oskar Huth. Radio-Feature, gesendet vom WDR 3 am 5. November 2011
  2. Oskar-Huth-Gesellschaft (Hrsg.): Für den Fall der Nüchternheit. Almanach zum 60. Geburtstag von Oskar Huth. Selbstverlag, Berlin 1978. S.12

Literatur[Bearbeiten]

  • Alf Trenk (Hrsg.), Oskar Huth: Überlebenslauf. Merve Verlag, Berlin 2001
  • Oskar-Huth-Gesellschaft (Hrsg.): Für den Fall der Nüchternheit. Almanach zum 60. Geburtstag von Oskar Huth. Selbstverlag, Berlin 1978