Reisfleisch

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Reisfleisch

Reisfleisch (auch Fleischreis) ist eine Spezialität aus dem Balkan. In Ungarn ist das Gericht bzw. seine regionale Variante als Rizseshús, in Serbien als Đuveč bekannt.

Hauptzutaten sind Reis, vornehmlich Langkornreis, und Schweinefleisch von der Schulter; dazu kommen Zwiebel, Knoblauch, Tomatenmark, Salz, Pfeffer, Kümmel und Paprikapulver (auch scharfes). Anstatt Schweinefleisch wird auch gerne Kalbfleisch verwendet,

Das Fleisch wird in mundgerechte Stücke geschnitten, in Öl oder Schweineschmalz goldbraun angebraten, Zwiebel und Knoblauch werden zugegeben und einige Zeit mitgeröstet. Danach kommen die übrigen Gewürze dazu, werden mit Wasser oder Brühe aufgegossen und ca. 20 bis 25 Minuten auf kleiner Flamme gekocht, bevor der Reis zugefügt wird und das Ganze noch einmal 15-20 Minuten köcheln muss, bis der Reis die Flüssigkeit zur Gänze aufgenommen hat. Das Reisfleisch wird mit geriebenem Käse (früher Emmentaler, heute oft Parmesan) angerichtet.

In Ungarn verwendet man dazu auch gerne frische rote Paprikaschoten und würzt das Gericht scharf mit Kirschpaprika oder Erős Pista.