Reiyūkai

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Haupthalle der Reiyūkai vom Tokyo Tower aus gesehen

Reiyūkai (jap. 霊友会, dt. „Gesellschaft der Freunde der Geister“) ist der Name einer 1919 aus der Nichiren-Bewegung hervorgegangenen neureligiösen Erscheinung[1] des japanischen Buddhismus.

Die als Laiengemeinschaft organisierte Gemeinschaft verehrt das Lotus-Sutra (jap. Hokke-kyō) als den höchsten Ausdruck der buddhistischen Botschaft. In ihrer Praxis bewahrt sie zudem gewisse Aspekte der altjapanischen Religion des Shintō, legt Wert auf die Ahnenverehrung, ist aber auch sozial und karitativ engagiert.

Aus der Reiyūkai ging 1938 die (größere) Risshō Kōseikai hervor. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde sie überdies zur Basis weiterer neureligiöser Bewegungen in Japan.

Die Reiyūkai zählt etwa 2 bis 3 Millionen Anhänger.

Abspaltungen [Bearbeiten]

Aus der Reiyūkai gingen die folgenden Gesellschaften hervor. Das Jahr in Klammern ist das Gründungsjahr. Die deutschen Übersetzungen basieren auf den japanischen Namen der Gesellschaften und sind nicht deren offizielle Bezeichnungen.

Quellen [Bearbeiten]

  1. Inoue Nobutaka: Recent Trends in the Study of Japanese New Religions; abgerufen am 2. September 2006 - Englisch

Weblinks [Bearbeiten]

 Commons: Reiyūkai – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien