Relegatio

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Die Relegatio war eine Form der Verbannung im alten Rom. Die bestrafte Person behielt im Gegensatz zur aquae et ignis interdictio ihre Bürgerrechte (civitas). Ihr wurde allerdings entweder ein Aufenthaltsort zugewiesen (z. B. eine entfernte Provinz, eine Insel) oder verboten, gewisse Bereiche des römischen Reichs zu betreten. Die Relegatio konnte auf bestimmte Zeit oder lebenslang ausgesprochen werden.

Eine Verbannung aus Rom bedeutete für politisch aktive Personen oft einen Verlust ihres Einflusses. Im Gegensatz z. B. zur späteren deportatio begab sich der römische Bürger selbst an den Ort der Verbannung, ohne dass er dorthin eskortiert bzw. gezwungen wurde.

[Bearbeiten] Bekannte Personen unter Relegatio

[Bearbeiten] Siehe auch

[Bearbeiten] Weblinks

Wikisource-logo.svg Relegatio in Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft.

Meine Werkzeuge
Namensräume
Varianten
Aktionen
Navigation
Mitmachen
Drucken/exportieren
Werkzeuge
In anderen Sprachen