Religiosität

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Übersichtskarte der relativen Bedeutung der Religion nach Land. Basierend auf der weltweiten Umfrage von 2006-2008 der Gallup Organization.

Religiosität bezeichnet die unterschiedlichen Arten von Glaubenshaltungen und deren Ausdrucksweisen (Riten, Werte, moralische Handlungen).

Wurzeln individueller Religiosität[Bearbeiten]

Religiosität bezeichnet im Verständnis der Theologie die Fähigkeit des Menschen, sich der Vorstellung von einer Wirklichkeit im Jenseits bzw. des Transzendenten zuwenden zu können und dabei dieser Wirklichkeit mit Zustimmung zu begegnen (siehe auch Spiritualität).

Dagegen hat Religiosität in der Deutung mancher Wissenschaftsvertreter, z.B. Psychologen, ihre Ursache in dem Bedürfnis, nicht erklärliche Phänomene mit der individuellen Kenntnis der Dinge auf eine verständliche Ursache zurückzuführen und sich selbst in einem möglichst geschlossenen System zu erklären. Gleichzeitig versuchen Menschen mit dem Erleben der eigenen Religiosität in der Gruppe ihre Zugehörigkeit zu dieser Gruppe zu bestimmen und zu festigen. Dabei erscheint es unbeachtlich, in welchem Maß die in der Religiosität erkannten und verwendeten Erklärungen beweisbar oder logisch konsistent sind.[1]

Religiosität bzw. die manchmal synonym verwandte Spiritualität können als Erkenntnisprozess von den Wissenschaften und ihren Gesetzen nicht dargestellt bzw. objektiviert werden. Neuerdings sind im Dialog zwischen Theologie und Wissenschaft diesbezügliche Lehrstühle, z.B. "Science and Religion" an Universitäten in den U.S.A., geschaffen worden.

Begriffsgeschichtliches[Bearbeiten]

Der Begriff entstand im 18. Jahrhundert mit dem philosophischen Interesse von Aufklärung, Idealismus und Romantik, eine hinter allen Erscheinungsformen der unterschiedlichen Religionen gemeinsame Basis aufzuweisen. Diese Tradition des homo religiosus wurde im 20. Jahrhundert von den Religionswissenschaftlern Rudolf Otto und Mircea Eliade fortgeführt. Entschieden nüchterner interpretierte hingegen Max Weber bestimmte religiöse Phänomene, etwa das des „asketischen Protestantismus“.

Gegenwärtig sieht man vor allem im deutschsprachigen Raum Religiosität als das Vorhandensein eines tragenden Grundes an, der immer seltener in einer persönlichen Gottesbeziehung besteht, während man sich im angelsächsisch-skandinavischen Bereich in der Tradition William James' zur Lösung der Sinnprobleme mehr an religiösen Erfahrungen orientiert.

Weitere Aspekte des Begriffes Religiosität lassen sich durch Begriffe wie Volksfrömmigkeit mit einer breiten Verankerung im Brauchtum (Volksreligion, „Aberglaube“) zeigen. Dies macht sich oft an der Frage einer Gemeinschaft von Gläubigen fest: loser Treff – individuell („die Natur ist meine Kirche“), Kirche – Sekte – Staatskirche.

Ebenso dienen Begriffe wie Frömmigkeit (im engeren eher kirchlich geprägten Sinn) sowie Spiritualität (im weiteren, Konfessionen und Religionen übergreifenden Sinn) einer näheren Charakterisierung der Religiosität.

Arten von Religiosität[Bearbeiten]

Die Religiosität von Menschen wird eingeteilt z. B.

Die Religiosität eines konkreten Menschen ist oft eine Zusammensetzung aus verschiedenen Kategorie-Elementen der Religiosität.

Religionssoziologische Untersuchungen[Bearbeiten]

Die aktuelle 16. Shell Jugendstudie gibt für die Jugend in Deutschland (Alter: 12–25 Jahre) 26 % an, die an einen persönlichen Gott sowie 21 %, die an eine überirdische Macht glauben. 24 % der Jugendlichen wissen nicht so richtig, ob und woran sie glauben sollen, 27 % glauben weder an einen Gott noch eine höhere Macht.[2]

Eine im Jahr 2005 veröffentlichte wissenschaftliche Studie der Europäischen Kommission weist einen Zusammenhang zwischen dem Bildungsgrad und der Tendenz zur Religiosität nach. So ist in der Europäischen Union der Glaube an einen Gott oder eine sonstige höhere Macht in den bildungsfernen Schichten am stärksten verbreitet und nimmt mit zunehmender Bildung ab.[3]

Weitere international vergleichende Studien mit auch online zugänglichen Auswertungen bieten der Bertelsmann Religionsmonitor und das Pew Forum on Religion & Public Life[4] in den USA.

In den USA hat Religiosität in Gestalt der Zivilreligion eine besondere Ausprägung gefunden. Anhand der Verfassungen und Menschenrechtskonventionen entwickelt der Rechtsphilosoph Axel Montenbruck zudem einen vorrangig säkularen Begriff der Zivilreligion: "Der Präambel–Humanismus lässt sich also, sobald man sich ausdrücklich zu ihm bekennt, als eine „Ersatzreligion der Vernünftigen“ deuten."[5]

Auch wird zunehmend die Wechselwirkung von Religiosität und Demografie diskutiert: weltweit bekommen religiös aktive Personen durchschnittlich mehr Kinder als säkulare.

Aus eher politikwissenschaftlicher Sicht stellt man sich die Frage, wie die hohe und zumeist strenge Religiosität von Frauen im Kontext der Globalisierung und Moderne zu verstehen und zu analysieren ist. Die Politologin und Psychologin Angelika Ebrecht zeigt unterschiedliche Aspekte auf: Zum einen kann gerade die weibliche Religiosität einerseits emotionale Bindungskräfte, welche im Zuge einer globalisierten Welt eher verloren gehen, stabilisieren und somit andererseits in Situationen des politischen Umbruchs als Basis für soziale Bewegungen, welche genuinen Widerstand tragen, dienen.

Zum anderen ist jedoch auch eine politische und gesellschaftliche Funktionalisierung von religiöser Weiblichkeit möglich, die etwa zu einer strikten Einbindung von Frauen in traditionelle Herrschaftsverhältnisse führen kann.[6]

Anthropologische Untersuchungen[Bearbeiten]

In Anthropologie, Kognitionswissenschaft und Evolutionsbiologie wird nach neurologischen und biologischen Ursachen von Religiosität und Spiritualität gesucht. So erklären die Anthropologen Scott Atran und Pascal Boyer diese beispielsweise als evolutionäre Nebenprodukte. Die zugrundeliegenden Untersuchungen weisen darauf hin, dass nicht eine einzelne Fähigkeit oder ein einzelner Gehirnbereich für die Entstehung dieser Phänomene verantwortlich ist, sondern mehrere verschiedene kognitive Fähigkeiten und neurologische Eigenschaften des Menschen dabei beteiligt sind.

Religiosität in der Medizin[Bearbeiten]

Neuerdings wird der Faktor Religiosität auch in der Medizin, und ganz besonders in der Psychiatrie wissenschaftlich untersucht.[7][8][9][10] Hier ist die Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) wegen ihrer klinischen Besonderheiten (die Patienten sind bis zum letzten Atemzug bei vollem Bewusstsein, meist relativ jung und kognitiv nicht beeinträchtigt) im Bezug auf Lebensqualität und Religiosität von verschiedenen Forschungsgruppen besonders gut untersucht. Diese Studien zusammenfassend konnte Religiosität bei ALS Patienten zwar nicht das Leben verlängern, aber die Lebensqualität signifikant heben.[11][12][13][14][15]

Religiosität in der Psychiatrie[Bearbeiten]

Eine umfangreiche Studie wurde 2003 vom Psychiater Kenneth S. Kendler und Mitarbeitern veröffentlicht.[16] Untersucht wurden 2.616 Männern und Frauen, bei denen 78 Dimensionen der Religiosität studiert wurden. Fünf psychiatrische Diagnosen wurden als internalisierende (Depression, Phobien, Angststörung, Panikstörung, Bulimie) vier externalisierenden Krankheitsbildern (Nikotinsucht, Alkoholsucht, Tablettensucht, antisoziale Verhaltensstörung) gegenübergestellt. Von den sieben Faktoren der Religiosität zeigen sich zwei protektiv gegen beide Krankheitsgruppen (soziale Religiosität und Dankbarkeit), vier Faktoren zeigen sich protektiv nur gegen externalisierende psychische Krankheiten (allgemeine Religiosität, Gottesbeziehung, Vergeben/Liebe und Gottesgericht) und ein Faktor reduzierte das Risiko für die internalisierende Gruppe (Rachelosigkeit). Die bei Kendler gefundene Risikoreduktion der Suchterkrankungen im Allgemeinen (Alkohol, Nikotin, Tabletten, Drogen) durch Religiosität findet sich durchgängig in fast allen durchgeführten Studien.[17][18][19][20][21] Laut einer Metaanalyse der Duke University über alle Forschungsarbeiten zu Religiosität und psychischer Gesundheit, die seit 1990 weltweit in den meistzitierten psychiatrischen und neurologischen Fachzeitschriften erschienen sind, zeigen 72 Prozent der relevanten Studien, dass die psychische Gesundheit mit dem Ausmaß, in dem sich ein Mensch religiös-spirituell engagiert, steigt.[22][23] Laut dem Studienautor Raphael Bonelli seien die Hinweise auf eine Schutzfunktion durch Religiosität teils äußerst stark, allen voran bei Sucht, Depression und Suizid, doch auch bei Demenz waren die Resultate vielversprechend.

Nicht nur bei Erwachsenen, sondern auch bei Jugendlichen konnte Religiosität als Schutzfaktor für gesundheitlich problematische Verhaltensweisen nachgewiesen werden: So konnten Donath und Kollegen in ihrer für Deutschland repräsentativen Studie mit mehr als 44.000 Jugendlichen zeigen, dass von den Jugendlichen als ihnen wichtig angegebene und gelebte Religiosität ein Schutzfaktor für Rauschtrinken war[24].

Zitate[Bearbeiten]

  • "Religiosität, die religiöse Haltung; ihre Ausdrucksformen sind v. a. Glaube und Frömmigkeit."[25]
  • “Ich habe nie ohne Religion gelebt und könnte keinen Tag ohne sie leben, aber ich bin mein Leben lang ohne Kirche ausgekommen.”[26]
  • “Können Sie als aufgeklärte Naturwissenschaftler eigentlich an Gott glauben? Gerhard Ertl: Ja, aber sicher! Gerade mit jedem Schritt meiner Forschungsarbeit wunderte ich mich mehr: Diese minimale Wahrscheinlichkeit, mit der es zu der Schaffung von Leben kommen konnte. Es war vielleicht der größte denkbare Zufall, dass alle Komponenten so zusammenspielten, dass unser Kosmos in der uns bekannten Form entstehen konnte. [...] Die Kreationismus-Ideen unter anderem von George Bush sind natürlich für mich reiner Wahnsinn. [...] Ich habe Hoffnungen auf die absolute Sinnhaftigkeit dessen, was kommen wird. [...] Von dem Paradies selber bin ich nicht überzeugt. Stellen Sie sich vor, wir treffen uns alle im Paradies wieder, das wäre ja unendlich überfüllt. Das wäre doch schrecklich, längst kein Paradies mehr! [...] Nein, mein individuelles Ich wird mit dem Tod aufgelöst sein, ich werde Teil des Ganzen bleiben.“[27]
  • Ich glaube an Spinozas Gott, der sich in der gesetzlichen Harmonie des Seienden offenbart, nicht an einen Gott, der sich mit dem Schicksal und den Handlungen der Menschen abgibt.[28]
  • "Schon früher habe ich zu formulieren versucht, dass es sich bei den Bildern und Gleichnissen der Religion um eine Art Sprache handelt, die eine Verständigung ermöglicht über den hinter den Erscheinungen spürbaren Zusammenhang der Welt, über die zentrale Ordnung, ohne die wir keine Ethik und keine Wertskala gewinnen könnten. [...] Für die moderne Naturwissenschaft steht also am Anfang nicht das materielle Ding, sondern die Form, die mathematische Symmetrie ("Platon sieht am Grunde der Wirklichkeit mathematische Zusammenhänge, mit denen der göttliche Schöpfer aus dem Chaos die symmetrische Ordnung, harmonische Formen, geschaffen hat. Heisenberg nannte dies die ”zentrale Ordnung”, was er in die Formel fasste: 'Am Anfang war die Symmetrie'."[29]). [...] Und da die mathematische Struktur letzten Endes ein geistiger Inhalt ist, könnte man auch mit den Worten von Goethes Faust sagen: 'Am Anfang war der Sinn'." (Werner Heisenberg[30])

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Die religiöse Entwicklung in der Adoleszenz. Wissenschaftliche Kontroverse über die traditionellen kognitiv strukturellen Stufentheorien. Benjamin Kulcsar. Dissertation 2004.
  2. Woran Jugendliche glauben. 16. Shell Jugendstudie, Stand 2010
  3. Studie der Europäischen Kommission: ebs_225: "Social Values, Science and Technology". http://ec.europa.eu/public_opinion/archives/ebs/ebs_225_report_en.pdf
  4. Link: http://pewforum.org/
  5. Axel Montenbruck: Zivilreligion. Eine Rechtsphilosophie I. Grundlegung: Westlicher "demokratischer Präambel-Humanismus" und universelle Trias "Natur, Seele und Vernunft". 3. erheblich erweiterte Auflage. 2011, 176, zum „homo religiosus“ siehe auch S. 203 ff. Universitätsbibliothek der Freien Universität Berlin (open access)
  6. Angelika Ebrecht, 2009, Wahrheit, Wahn und Wunder - Zur psychoanalytischen Sozialpsychologie religiösen Wunderglaubens am Beispiel von Franz Werfels Roman Das Lied der Bernadette,in: gender politik online abgefragt am 28. August 2009.
  7. Koenig HG, Idler E, Kasl S, et al. Religion, spirituality, and medicine: a rebuttal to skeptics. Int J Psychiatry Med 1999;29(2):123-31.
  8. Levin JS, Larson DB, Puchalski CM. Religion and spirituality in medicine: research and education. Jama 1997;278(9):792-3.
  9. Matthews DA, McCullough ME, Larson DB, Koenig HG, Swyers JP, Milano MG. Religious commitment and health status: a review of the research and implications for family medicine. Arch Fam Med 1998;7(2):118-24.
  10. Levin JS. Religion and health: is there an association, is it valid, and is it causal? Soc Sci Med 1994;38(11):1475-82.
  11. Chio A, Gauthier A, Montuschi A, et al. A cross sectional study on determinants of quality of life in ALS. J Neurol Neurosurg Psychiatry 2004;75(11):1597-601.
  12. Walsh SM, Bremer BA, Felgoise SH, Simmons Z. Religiousness is related to quality of life in patients with ALS. Neurology 2003;60(9):1527-9.
  13. Robbins RA, Simmons Z, Bremer BA, Walsh SM, Fischer S. Quality of life in ALS is maintained as physical function declines. Neurology 2001;56(4):442-4.
  14. Simmons Z, Bremer BA, Robbins RA, Walsh SM, Fischer S. Quality of life in ALS depends on factors other than strength and physical function. Neurology 2000;55(3):388-92.
  15. Murphy PL, Albert SM, Weber CM, Del Bene ML, Rowland LP. Impact of spirituality and religiousness on outcomes in patients with ALS. Neurology 2000;55(10):1581-4.
  16. Kendler KS, Liu XQ, Gardner CO, McCullough ME, Larson D, Prescott CA. Dimensions of religiosity and their relationship to lifetime psychiatric and substance use disorders. Am J Psychiatry 2003;160(3):496-503.
  17. Koenig HG, George LK, Meador KG, Blazer DG, Ford SM. Religious practices and alcoholism in a southern adult population. Hosp Community Psychiatry 1994;45(3):225-31.
  18. Larson DB, Wilson WP. Religious life of alcoholics. South Med J 1980;73(6):723-7.
  19. Miller L, Davies M, Greenwald S. Religiosity and substance use and abuse among adolescents in the National Comorbidity Survey. J Am Acad Child Adolesc Psychiatr 2000;39(9):1190-7.
  20. Tsuang MT, Williams WM, Simpson JC, Lyons MJ. Pilot study of spirituality and mental health in twins. Am J Psychiatry 2002;159(3):486-8.
  21. Gillum RF. Frequency of attendance at religious services and cigarette smoking in American women and men: the Third National Health and Nutrition Examination Survey. Prev Med 2005;41(2):607-13
  22. Studie: Religion fördert psychische Gesundheit ORF, 2. April 2013
  23. Bonelli RM, Koenig HG. Mental disorders, religion and spirituality 1990 to 2010: a systematic evidence-based review. J Relig Health. 2013 Jun;52(2):657-73.
  24. Donath, C., Gräßel, E., Baier, D., Pfeiffer, C., Bleich, S. & Hillemacher, T. (2012). Predictors of binge drinking in adolescents: ultimate and distal factors – a representative study. BMC Public Health 2012, 12: 263.
  25. Religiosität auf lexikon.meyers.de (Seite nicht mehr aufrufbar)
  26. (Hermann Hesse, Mein Glaube, Frankfurt 1987, S. 62)
  27. http://www.cicero.de/97.php?ress_id=6&item=2223
  28. (Albert Einstein, in: http://db.swr.de/upload/manuskriptdienst/wissen/165.rtf)
  29. http://db.swr.de/upload/manuskriptdienst/wissen/165.rtf
  30. http://db.swr.de/upload/manuskriptdienst/wissen/165.rtf

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • bild der wissenschaft 1/2010, Coverstory: Warum Menschen glauben
  • Reza Hajatpour: Der brennende Geschmack der Freiheit. Suhrkamp Verlag, F/M. 2005. ISBN 3518124099 . (ausgebildeter ehemaliger schiit. Geistlicher)
  • Gret Haller: Politik der Götter - Europa und der neue Fundamentalismus. Aufbau-Verlag - ISBN 3-351-02608-0 . (Zur Staatlichkeit und Privatheit der Religiosität/Glaubensgruppen in Europa. Ihre These lautet, dass es für Europa keine Alternative zur Trennung zwischen Religion und Politik gibt.)
  • Michael Schmidt-Salomon: Manifest des evolutionären Humanismus. Plädoyer für eine zeitgemäße Leitkultur. Alibri Verlag. 2005. ISBN 3-86569-010-6.
  • Gerd Hergen Lübben: Religiosität im Marxismus? Beitrag zu einer religionswissenschaftlichen Erörterung. In: Rudolf Thomas (Hrsg.), Religion und Religionen, Ludwig Röhrscheid Verlag, Bonn 1967, S. 315-331.
  • Klaus-Rüdiger Mai: Die Wiederkehr des Glaubens. Berlin, April 2006, wjs-Verlag, ISBN 3-937989-18-8.
  • R. Inglehart, P. Norris: Sacred and Secular. Cambridge University Press 2004, ISBN 0521548721.
  • Wolfgang Deppert, Michael Rahnfeld (Hg.): Klarheit in Religionsdingen, Aktuelle Beiträge zur Religionsphilosophie. Leipziger Universitätsverlag, Leipzig 2003, ISBN 3-936522-44-8, ISSN 1619-3490 (Band III der Reihe: Grundlagenprobleme unserer Zeit).
  • Pascal Boyer: The Naturalness of Religious Ideas: A Cognitive Theory of Religion University of California Press, Berkeley 1994.
  • Pascal Boyer: Religion Explained: The Evolutionary Origins of Religious Thought. Basic Books, 2002, ISBN 0-465-00696-5.
  • Scott Atran: In Gods We Trust: The Evolutionary Landscape of Religion. Oxford University Press, 2002, ISBN 0-195-17803-3.
  • Rüdiger Vaas, Michael Blume: Gott, Gene und Gehirn. Warum Glaube nützt. Die Evolution der Religiosität. Hirzel, Stuttgart 2008. ISBN 978-3777616346.
  • Michael Utsch, Raphael M. Bonelli, Samuel Pfeifer: Psychotherapie und Spiritualität - Mit existenziellen Konflikten und Transzendenzfragen professionell umgehen. Springer-Verlag Berlin. 2014, ISBN 978-3-642-02523-5 (228 S. 10 Abb.) [1].

Weblinks[Bearbeiten]

 Wiktionary: Religiosität – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen