Remich
| Wappen | Karte |
|---|---|
| Basisdaten | |
| Distrikt: | Grevenmacher |
| Kanton: | Remich |
| Fläche: | 529 ha |
| Einwohner: | 3.477 (1. November 2011) |
| Ausländeranteil: | 40,20 % |
| Website: | www.remich.lu |
| Politik | |
| Wahlsystem: | Proporzwahl |
| Bürgermeister: | Henri Kox (Déi Gréng) |
| 1. Schöffe: | Gaston Thiel (CSV) |
| 2. Schöffe: | Pierre Singer (CSV) |
Remich (lux.: Réimech) ist eine Stadt im Großherzogtum Luxemburg sowie Hauptort des gleichnamigen Kantons.
Remich liegt am westlichen Ufer der Mosel, 10 km nördlich des Dreiländerecks Deutschland/Frankreich/Luxemburg (Schengen).
Das antike Remacum der Römerzeit war früher eine kleine Ansiedlung von Fischern und Schiffern. Es wurde im Lauf der Jahrhunderte von den jeweiligen Eroberern der Moselregion mehrmals in Schutt und Asche gelegt, was den Bau der Schutzwälle erforderlich machte, deren Spuren man noch immer erkennen kann.
Heute ist Remich – an der Europaroute Saarbrücken-Luxemburg gelegen – eine kleine, blühende Touristenstadt sowie – als Kantonshauptstadt – Verwaltungs- und Einkaufszentrum des gleichnamigen Kantons. Vor allem aber ist Remich das Zentrum des luxemburgischen Weinbaus mit dem Sitz des Institut Viti-Vinicole und der Marque nationale für Luxemburgs Weine.
Das Panorama der Stadt wird von Weingärten und dichten Wäldern bestimmt, die Remich wie ein Amphitheater umgeben.
Am Ufer der Mosel lädt eine drei Kilometer lange Promenade dazu ein, die zahlreich vorüberfahrenden Lastkähne und Jachten zu beobachten. Dort steht auch der Bacchus-Brunnen des luxemburgischen Künstlers Wil Lofy.
An Aschermittwoch wird ein besonderer Brauch begangen: Mit dem Verbrennen einer Strohpuppe auf der Moselbrücke wird die Fastnacht beendet. Nach dem ursprünglichen Brauch sollen die Flammen die bösen Geister der Winterzeit vertreiben und den Frühling willkommen heißen. Die Strohpuppe heißt „Stréimännchen“; in Schaltjahren wird ein „Stréifrächen“ (Strohfrauchen) verbrannt.
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[Bearbeiten] Politik
Bei der Kommunalwahl am 8. Oktober 2011 errang die Liste der CSV mit 33,81 % der abgegebenen Stimmen vier Mandate, die Grünen mit 33,58 % vier Mandate, die DP mit 19,51 % zwei Mandate und die LSAP mit 13,09 % ein Mandat.[1]
Die Gemeinde ist Mitglied folgender Kommunalverbände: SIAER, SICEC, SIGI, SIGRE, Syndicat de distribution de l'eau Remich, Syvicol.[2]
[Bearbeiten] Bilder
[Bearbeiten] Siehe auch
[Bearbeiten] Weblinks
[Bearbeiten] Einzelbelege
Bad Mondorf | Bous | Dalheim | Lenningen | Schengen | Remich | Stadtbredimus | Waldbredimus
49.5449166666676.3641111111111Koordinaten: 49° 33′ N, 6° 22′ O