Remote Publishing

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Unter Remote Publishing, auch Web-to-Print oder Onlinedruck genannt, versteht man das Erstellen oder auch Personalisieren von Druckvorlagen für beispielsweise Visitenkarten, Briefpapier oder Werbematerialien über das Internet.

Dazu benutzt der Anwender Online-Editoren zum Erstellen von eigenen Vorlagen im Internet-Browser. Hierbei wird der Benutzer in die Lage versetzt, über eine Auswahl von gestalteten Vorlagen aktiv in den Druckvorlagen-Erstellungsprozess einzugreifen. Dabei werden bei der Vorlagenerstellung Bereiche zum späteren Editieren per Webzugriff gekennzeichnet bzw. Elemente vorgefertigt, die – über ein Regelwerk gesteuert – Bild- und Datenbestandteile nach Anwender-Interaktion dynamisch zu einer neuen Druckvorlage zusammenführen.

Je nach System erhält der Anwender unmittelbar eine Vorschau auf seine Änderungen, in der Regel ein JPG-Bild, und kann seine individuell angepasste Druckvorlage als PDF-X-Druckdatei vom Server erstellen lassen und/oder diese direkt zur Druckweiterverarbeitung übermitteln. Einige Systeme lassen auch den Upload eigener Bild- und anderer Daten zu, um zum Beispiel personalisierte Mailings zu ermöglichen.

Durch die Abfrage der notwendigen drucktechnischen Parameter während der Erstellung der Druckvorlage und der damit verbundenen Online-Kalkulation erhält der Interessent sofort seinen Angebotspreis. Möglich wird dies durch Standardisierung von einzelnen Produkten. Gängige technische Mittel hierzu sind serverbasierte PDF-Anwendungen, aber auch Layoutprogramme und Grafikprogramme wie Adobe FrameMaker, InDesign und QuarkXPress (DDS), die per http-Aufruf innerhalb einer Serveranwendung ferngesteuert werden können.

Gerade im Umfeld von Database Publishing und Variable Data Publishing-Anwendungen gewinnt diese Produktionsweise mehr und mehr an Bedeutung.

Einige Anwendungsberichte zum Einsatz vom Adobe InDesign Server und Quark Dynamic Document Server findet man unter dem Begriff Brand Management.

Varianten[Bearbeiten]

Generell wird unterschieden, ob es sich bei einer Remote Publishing bzw. Web-to-Print Anwendung um eine Business-to-business (B2B) oder eine Business-to-Consumer (B2C) Software handelt. Die damit jeweils eingebundenen Funktionen unterscheiden sich abhängig durch die Anforderungen des jeweiligen Kunden wesentlich. Während es in einem B2B-System wichtig ist durch Regelwerke ein festes Corporate Design zu berücksichtigen, ist es im B2C-System vor allem notwendig dem Endkunden einen möglichst großen Freiraum zu lassen, damit er sein persönliches Printmedium individualisieren kann.

Softwarehersteller[Bearbeiten]

Je nach Anbieter spezialisiert sich eine Remote Publishing Anwendung gemäß der Endkundenumgebung (B2B/B2C). In einigen Fällen können beide Umgebungen in einer Software kombiniert werden. Viele Hersteller von Offset-/Digitaldruckmaschinen arbeiten oftmals mittels Kooperationen mit Software-Anbietern von Web-to-Print-Anwendungen zusammen.[1][2]

Vorteile[Bearbeiten]

Kunden/Endkunden
  • Vergleichbarkeit von Angeboten
  • Sofortige Preistransparenz
  • Günstigere Preise als bei klassischen Angeboten
  • Schnelle Bearbeitung
  • kostengünstige Bearbeitung
  • Einfache Bedienung auch ohne Druckkenntnisse
Druckerei/Werbeagentur
  • Optimierung/Automatisierung von Produktions-Workflows
  • Kostenreduzierung der Prozesskosten (Druckvorstufe)
  • Einfache und durchgängige Auftragsabwicklung
  • Integrierte Abrechnungsautomatik
  • Integrierte Versandautomatik

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Lead-Print. Konica Minolta, abgerufen am 13. Dezember 2013.
  2. XMPie. Xerox, abgerufen am 13. Dezember 2013.