René Wolff

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René Wolff Straßenradsport
René Wolff (2012)
René Wolff (2012)
zur Person
Spitzname Heintje
Geburtsdatum 4. April 1978
Nation DeutschlandDeutschland Deutschland
Disziplin Bahnradsport
Fahrertyp Sprinter
Funktion Fahrer, Trainer
Verein(e)
2004–2007 RSC Turbine Erfurt
Wichtigste Erfolge
Olympische Sommerspiele
2004 Gold Olympiasieger Teamsprint (mit Stefan Nimke und Jens Fiedler)
UCI-Bahn-Weltmeisterschaften
2005 Gold - Sprint
2003 Gold - Teamsprint (mit Jens Fiedler und Carsten Bergemann)
UCI-Bahn-Weltmeisterschaften der Junioren
1995, 1996 Gold - Sprint
Infobox zuletzt aktualisiert: 1. März 2015

René Wolff (* 4. April 1978 in Erfurt) ist ein ehemaliger deutscher Bahnradsportler, der als Aktiver Olympiasieger und zweimaliger Eliteweltmeister wurde. Nach seiner aktiven Karriere wurde er Radsporttrainer und betreut seit 2010 die niederländische Bahn-Nationalmannschaft in den Kurzzeitdisziplinen.

Sportliche Laufbahn[Bearbeiten]

René Wolff begann 1987, im Alter von acht Jahren, mit dem Radsport.[1] 1995 und 1996 wurde er Junioren-Weltmeister im Sprint, 1999 Junioren-Europameister. 2001 holte er sich den deutschen Meistertitel im Keirin. 2003 wurde er dreifacher deutscher Meister im Sprint, Keirin und im Olympischen Sprint und holte Sprint-Bronze bei den Bahn-Radweltmeisterschaften in Stuttgart. Bei den Olympischen Sommerspielen 2004 in Athen errang Wolff Gold im Teamsprint und Bronze im Sprint. 2005 gewann er als fünfter Deutscher überhaupt bei den Bahn-Weltmeisterschaften in Los Angeles die Goldmedaille im Sprint.

Im Mai 2007 beendete Wolff seine Karriere als Radsportler im Mai 2007 wegen Perspektivlosigkeit und Unstimmigkeiten mit dem Bund Deutscher Radfahrer.[2]

Berufliches und Privates[Bearbeiten]

René Wolff (Spitzname „Heintje“[3]) hat Literatur und Philosophie studiert.[4] Zum 1. September 2008 wurde er Stützpunkttrainer für den Kurzzeitbereich am Landesstützpunkt Thüringen in Erfurt und trat damit die Nachfolge seines langjährigen Trainers Jochen Wilhelm an. Anfang des Jahres 2010 wechselte er als Nationaltrainer in die Niederlande.[5]

Wolff hat aus zwei Kinder aus einer Ehe.[4] Er lebt und arbeitet in Apeldoorn und ist mit der ehemaligen niederländischen Bahnsprinterin Willy Kanis liiert. Das Paar hat seit 2014 einen gemeinsamen Sohn.[6]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: René Wolff – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bahnrad-WM: René Wolff sprintet zu Gold. spiegel.de, 28. März 2005, abgerufen am 1. März 2015.
  2. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatVorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatBahn-Olympiasieger Wolff hört auf. radsport-news.com, 21. Mai 2007, abgerufen am 1. März 2015.
  3. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatVorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatRadsprinter René Wolff verschenkt Medaillen. Mitteldeutsche Zeitung, 25. August 2004, abgerufen am 1. März 2015.
  4. a b Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatVorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatRene Wolff auf langer Abschiedstour. rad-net, 12. April 2006, abgerufen am 1. März 2015.
  5. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatVorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatWolff wird Bahnrad-Trainer der Niederlande. WAZ, 21. November 2009, abgerufen am 1. März 2015.
  6. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatVorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatWereldtitels baanwielrennen, waarom niet? NOS, 15. Februar 2015, abgerufen am 1. März 2015 (niederländisch).