Renate Schostack

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Renate Schostack (Pseudonym für Renate Kühnert-Schostack; * 10. Januar 1938 in Pforzheim) ist eine deutsche Journalistin und Schriftstellerin.

Renate Schostack studierte Germanistik und Geschichte an Universitäten in München, Basel, Paris und Berlin. 1964 promovierte sie in Freiburg im Breisgau zum Doktor der Philosophie. Anschließend arbeitete sie als Lektorin an den Universitäten in Toulouse und Bristol. Seit 1969 ist sie Mitarbeiterin der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung", anfangs als Kulturkorrespondentin in London, seit 1985 in München.

Die Autorin verfasst neben journalistischen und literaturkritischen Beiträgen Romane und Erzählungen, in denen meist Paarbeziehungen aus weiblicher Sicht geschildert werden.

Renate Schostack erhielt 1977 ein Stipendium der Klagenfurter Jury, 1984 den Preis der Jury beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb in Klagenfurt und 1989 den Preis für Wissenschaftsjournalismus des Deutschen Anglistenverbandes.

Veröffentlichungen (Auswahl)[Bearbeiten]

  • Wieland und Lavater, Freiburg im Breisgau 1964
  • Zwei Arten zu lieben, München [u.a.] 1977
  • Hände weg von meinem Regenbogen, München [u.a.] 1979
  • Heiratsversuche oder Die Einschiffung nach Cythera, München [u.a.] 1985
  • Niedere Gangarten, Zürich 1991
  • Wer liebt, hat recht, Zürich 1994
  • Hinter Wahnfrieds Mauern, Hamburg 1998
  • Palmeselkönig, Kieselbronn 1998
  • Wintertage in Sankt Petersburg, Kieselbronn 2003
  • Die eitle Schöne : über Geist und Kultur in München, München : Verlag Sankt-Michaelsbund 2008, ISBN 978-3-939905-20-2.

Zitate[Bearbeiten]

"... jagt mir nicht nach, sucht mich nicht zu retten, holt mich nicht zurück. Denn soviel Trost, wie ich ihn bräuchte, hat kein Mann auf Erden zu geben." ("Die Einschiffung nach Cythera", in: Heiratsversuche oder Die Einschiffung nach Cythera)

Weblinks[Bearbeiten]