Renato Salvatori

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Renato Salvatori (* 20. März 1933 in Forte dei Marmi; † 27. März 1988 in Rom) war ein italienischer Schauspieler.

Leben[Bearbeiten]

Renato Salvatori debütierte schon während seines Studiums der Nautik als Filmschauspieler. Er verkörperte kraftvolle, fest zupackende Typen, mehrfach auch Gangsterrollen. Neben zahlreichen eher durchschnittlichen Streifen zählen auch Auftritte in sozial engagierten und international erfolgreichen Filmen wie "Z" und "Der unsichtbare Aufstand" unter der Regie von Constantin Costa-Gavras oder "Und dennoch leben sie" von Vittorio de Sica zu seinem Werk.[1] Er lernte bei den Dreharbeiten zu Rocco und seine Brüder die französische Schauspielerin Annie Girardot kennen und heiratete sie. Mit ihr hatte er eine Tochter, Giulia Salvatori, die am 5. Juli 1962 in Rom geboren wurde.[2].

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten]

  • 1951: Die Mädchen vom Spanischen Platz (Le ragazze di Piazza di Spagna)
  • 1953: Ein Sonntag in Rom (La domenica della buona gente)
  • 1953: Die drei Korsaren (I tre corsari)
  • 1956: Ich laß mich nicht verführen (Poveri ma belli)
  • 1957: Ehemänner in der Stadt (Mariti in città)
  • 1957: Großmutter Sabella (La nonna Sabella)
  • 1957: Puppe mit Pfiff (Belle, ma povere)
  • 1958: Die Hölle in der Stadt (Nella città l'inferno)
  • 1958: Diebe haben’s schwer (I soliti ignoti)
  • 1958: Tolpatsch macht Karriere (Policarpo, ufficiale di scrittura)
  • 1959: Arme Millionäre (Poveri milionari)
  • 1959: Auf St. Pauli ist der Teufel los (I magliari)
  • 1959: Diebe sind auch Menschen (Audace colpo dei soliti ignoti)
  • 1959: Wind des Südens (Il vento del sud)
  • 1960: Es war Nacht in Rom (Era notte a Roma)
  • 1960: Rocco und seine Brüder (Rocco e i suoi fratelli)
  • 1960: Und dennoch leben sie (La ciociara)
  • 1961: Verwirrung (Il disordine)
  • 1962: Grausame Hände (Les grands chemins)
  • 1963: Die Peitsche im Genick (I compagni)

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Kay Weniger: Das große Personenlexikon des Films. Berlin 2001, Band 7, S. 31
  2. Nachruf auf Annie Girardot in der ZEIT