Renault Alpine A610

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Renault
Alpine A610
Hersteller: Renault
Produktionszeitraum: 1991–1995
Klasse: Coupé
Karosserieversionen: zweitüriger,
Sportwagen
Motoren: 3.0 l V6 PRV
Länge: 4420 mm
Breite: 1770 mm
Höhe: 1190 mm
Radstand:
Leergewicht: 1420 kg
Vorgängermodell: Alpine V6 GT
Nachfolgemodell: keines

Die Renault Alpine A610 ist ein Sportwagen des französischen Renault-Konzerns. Das Fahrzeug ist Nachfolger des Modells Alpine V6 GT und wurde zwischen 1991 und 1995 im nordfranzösischen Dieppe in einer Stückzahl von 820 Exemplaren gebaut (davon 67 Rechtslenker).

Dieses Fahrzeug ähnelt stark der ab 1984-85 gebauten Vorgängermodelle. Die Fahrzeugfront wurde durch eine Nebelscheinwerferfront und Klappscheinwerfer aufgewertet. Der Motor war ein 3 Liter Turbo V6 aus Aluminium (verwandt mit dem PRV-Motor). Damit war das Auto ca. 265km/h schnell und beschleunigte in 5,7 sek von 0 auf 100 km/h. Ausstattungsmäßig waren von nun an Klimaanlage und ABS serienmäßig.

Im Laufe der Jahre gab es einige Sondermodelle vom A610. So gab es anlässlich der Olympischen Winterspiele in Albertville ein nach dem Austragungsort benanntes Sondermodell, welches komplett weiß war. Auch als der Formel-1-Rennstall Williams-Renault in den Jahren 1992 und 93 sehr erfolgreich war und mit Nigel Mansell und später Alain Prost den Konstrukteurs- und Weltmeistertitel holte, gab es eine spezielle Edition mit dem Namen Magny Cours. Diese zeichnete sich durch Williams-blaue Farbe und Felgen in besonderem Design aus. 1994 nahm der A610 noch an den 24 Stunden von Le Mans teil.

Die Produktion des Alpine A610 wurde 1995 eingestellt, weil die Stückzahlen zu gering waren. Als indirekter Nachfolger könnte der Renault Sport Spider gelten, der etwa zeitgleich auf den Markt kam.

[Bearbeiten] Quellen

  • Automobil Revue, Katalognummer 1995 (techn. Daten und Preise)

[Bearbeiten] Weblinks

Commons Commons: Alpine A610 – Bilder, Videos und Audiodateien
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