Renault Espace

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Renault Espace
Produktionszeitraum: seit 1984
Klasse: Van
Karosserieversionen: Kombi
Vorgängermodell: keines
Nachfolgemodell: keines

Der Renault Espace ist eine fünftürige Großraumlimousine, die von März 1984 bis September 2002 bei Matra gefertigt wurde und seit Oktober 2002 bei Renault produziert wird. Von den bis zu sieben Sitzen im Innenraum des Espace sind fünf einzeln herausnehmbar.

Geschichte[Bearbeiten]

Der französische Autohersteller Matra entwickelte in den Jahren 1978 bis 1982 eine Großraumlimousine (Van) und brachte sie 1984 zusammen mit dem Hersteller Renault als Renault Espace (= Raum) zur Serienreife.

Ursprünglich war das Fahrzeug für Talbot als Nachfolger des Ende 1983 eingestellten Talbot-Matra Rancho gedacht, einer zum PSA Peugeot Citroën-Konzern gehörenden Marke. Infolge von Liquiditätsproblemen von Talbot-Matra übernahm Renault den fast fertigen Van. Renault behielt den ursprünglichen Entwurf jedoch nahezu unverändert bei, weswegen sich in der Urversion des Espace noch zahlreiche Teile aus dem Simca- Modellprogramm finden, etwa die Scheinwerfer des Simca 1307, die trotz des Markenwechsels beibehalten wurden. Die Marktfähigkeit für diese Art von Automobil wurde zunächst oft in Frage gestellt, erwies sich im Nachgang jedoch als kommerzieller Erfolg. Für das Design verantwortlich war Antonis Volanis.

Innovation[Bearbeiten]

Wegbereitend war nicht allein das Raumkonzept des Espace mit seinen sieben Sitzen, von denen fünf einzeln herausnehmbar waren und sich somit der Kofferraum bis auf 3 Kubikmeter Laderaum erweitern ließ, sondern besonders der von der im Kunststoff-Karosseriebau erfahrenen Firma Matra entwickelte mehrschichtige Polyesteraufbau.

Die Rohkarosse des Espace, bestehend aus Stahlblech-Preßteilen der Bodengruppe, der vorderen Spritzwand sowie der Dachrahmen und -holme, wird zunächst punktgeschweißt und anschließend als Fertigteil vollständig feuerverzinkt. Vorübergehend angebrachte Stahlklammern verhindern dabei Verformungen als Folge der Erwärmung.

Das Feuerverzinken erfüllt beim Renault Espace nicht nur die Funktion des Korrosionsschutzes. Das flüssige Zink dringt durch die Kapillarwirkung in Spalten und Ritzen ein und verlötet praktisch sämtliche Einzelkomponenten der Konstruktion zusätzlich zum Punktschweißen. Dadurch wird die Torsionssteifigkeit des Espace-Rahmens verbessert, und die Blechdicke konnte in den Verbindungen bei gleicher Belastbarkeit reduziert werden.[1]

Anschließend wurden Verbundwerkstoff-Flächenteile an den Rahmen angebracht.

Hierdurch konnte die Fahrzeugmasse des 4,25 Meter langen Espace von 1.200 kg auf dem Niveau eines Mittelklasse-Pkw gehalten werden.

Die im Verhältnis zur Größe des Fahrzeugs geringe Fahrzeugmasse erlaubte bei einer Motorisierung durch einem Ottomotor mit zwei Liter Hubraum und einer Maximalleistung von 81 kW (110 PS) gute Beschleunigungswerte. Durch die bei Modellvorstellung mit 58° noch unüblich stark geneigte Frontscheibe wurde der günstige Luftwiderstandsbeiwert mit 0,32[2] ermöglicht, der derzeit zumindest in Frankreich Assoziationen zum Train à grande vitesse (TGV) nach sich zog. So konnte mit dem Zweiliter-Ottomotor mit 81 kW (110 PS) eine Höchstgeschwindigkeit von über 175 km/h erreicht werden, bei moderaten Verbräuchen in der Ausstattung 2000GTS nach DIN 70300 von 6,8 Liter je 100 km bei 90 km/h, 9,4 Liter je 100 km bei 120 km/h und 10,8 Liter je 100 km Superkraftstoff im Stadtverkehr.[3]

Mit Vorstellung der vierten Generation erfolgte allerdings eine weitgehende Abkehr der bisherigen Konzeption. Die Fahrzeugmasse ist durch die Ganzstahlkarosserie deutlich höher. Das hohe Leergewicht erfordert eine Bereifung mit einem hohen Tragfähigkeitsindex. Das schränkt bei hohen Kosten die Auswahl stark ein.

Fertigungsorte[Bearbeiten]

Bis zur dritten Generation wurden die Fahrzeuge im Matra-Werk in Romorantin-Lanthenay, Département Loir-et-Cher in der Zentralfranzösisch gelegenen Sologne gefertigt.

Mit Vorstellung der vierten Generation im Jahre 2002 wird der Espace bei Renault im nordfranzösischen Werk Sandouville gefertigt, in dem auch der Vel Satis und der Laguna hergestellt werden.

Modellhistorie[Bearbeiten]

Traditionell benennt Renault neue Modellgenerationen als Phase I, vollzogene Modellüberarbeitungen bzw. die Modellpflege als Phase II.

Espace I (J11, 1984–1991)[Bearbeiten]

Renault Espace (1984–1988)
Renault Espace (1988–1991)

Die ab März 1984 erste erhältliche Generation des Espace wurde intern als Typ J11 bezeichnet. Er brachte es nach schleppendem Anfang auf 191.674 Zulassungen.

Anfang 1988 wurde im Rahmen der Modellpflege die Frontpartie verändert und das Heck verlängert. Daraufhin kam dann auch eine Allradversion zur Modellpalette hinzu, deren Kardanwelle aus Verbundmaterial (Kohlenstofffaser mit Epoxidharz) das Antriebsdrehmoment auf die Hinterachse vermittelt.

Espace II (J63, 1991–1997)[Bearbeiten]

Renault Espace (1991–1997)
Heckansicht

Die 18 Zentimeter längere zweite Serie, auch als Typ J63 bezeichnet, war eine Weiterentwicklung auf der J11-Plattform und wurde im Februar 1991 eingeführt. Karosserie und Innenausstattung wurden überarbeitet. Der J63 erhielt eine noch strömungsgünstigere, rundere Form und Motoren mit höherer Leistung. Dieses waren Ottomotoren mit 4 Zylindern oder sechs Zylindern oder aufgeladene Dieselmotoren, wodurch sich die Höchstgeschwindigkeit auf bis zu 190 km/h steigern ließ. Der J63 war auch als allradangetriebene Version Quadra erhältlich.

In der Volksrepublik China rollte die zweite Generation von 1994 bis 1999 bei der Sanjiang Renault Automobile unter dem Marktnamen Renault Univers vom Band.

Von dieser Generation des Espace wurden trotz zunehmender Konkurrenz 316.419 Stück verkauft.

Im Jahr 1995 stellte Renault zum 10. Jubiläumsjahr des Espace eine Spezialversion mit dem Namen "Espace F1" im Rahmen einer Projektstudie vor. Ingenieure von Matra nutzten dazu Technik aus der Formel 1, wie etwa den Renault-V10-Motor aus der Saison 1993 mit 3,5 Liter Hubraum und etwa 595 kW (810 PS), durch den der Espace in unter 3 Sekunden auf 100 km/h und in unter 7 Sekunden auf 200 km/h beschleunigt werden konnte. Die Höchstgeschwindigkeit betrug etwas über 300 km/h. Die verhältnismäßig ungünstige Aerodynamik der gewählten Karosserieverbreiterung wirkte jedoch geschwindigkeitsbegrenzend. Eine Serienfertigung war nicht geplant und auch in dieser Form nicht möglich gewesen, da der Motor nur extern gestartet werden konnte und dieser in der Mitte der Kabine eingebaut wurde.[4][5] Das hatte im Innenraum Temperaturen von über 60 Grad Celsius sowie eine Lautstärke von deutlich über 100 Dezibel zur Folge.

Motoren (1991–1997)[Bearbeiten]

Ottomotor:

4 Zylinder

  • 2.0 8V, 76 kW (103 PS); 1991–1997
  • 2.2 8V, 79 kW (107 PS); 1991–1997

6 Zylinder

  • 2.8 12V, 110 kW (150 PS); 1991–1997

Dieselmotor:

4 Zylinder

  • 2.1 dT, 65 kW (88 PS); 1991–1996
  • 2.1 dT, 66 kW (90 PS); 1991–1996

Espace III (JE, 1996–2002)[Bearbeiten]

3. Generation
Renault Espace (1996–2002)

Renault Espace (1996–2002)

Produktionszeitraum: 1996–2002
Karosserieversionen: Kombi
Motoren: Ottomotoren:
2,0–3,0 Liter
(84–140 kW)
Dieselmotoren:
1,9–2,2 Liter
(72–95 kW)
Länge: 4517–4787 mm
Breite: 1810 mm
Höhe: 1690–1692 mm
Radstand: 2702–2874 mm
Leergewicht: 1485–1785 kg
Heckansicht
Sterne im Euro-NCAP-Crashtest[6] Crashtest-Stern 4.svg

Auch die ab Januar 1997 angebotene dritte Generation, der Typ JE, wurde bei Matra entwickelt sowie montiert und besaß wie die Vorgänger eine Kunststoffkarosserie auf einem verzinkten Stahlchassis.

Der JE erhielt neu entwickelte Vierzylindermotoren, die erstmals quer eingebaut waren. Es gab Ottomotoren von 2,0 Liter mit 84 kW (114 PS) bis 3,0 Liter mit 140 kW (190 PS). Der V6-Benziner aus dem Typ J63 (mit 12 Ventilen) wurde noch bis 1998 in einer leistungsgesteigerten Version von 123 kW (167 PS) produziert und dann von einem neu entwickelten V6 mit 3,0 l Hubraum, 24 Ventilen und 140 kW (190 PS) abgelöst. Zeitgleich wurde auch das CAN-Bus System im Espace eingeführt. Auch die Dieselmotoren wurden im Laufe der Produktionszeit modernisiert, die Motoren reichten von 1,9 Liter mit 72 kW (98 PS) bis 2,2 Liter mit 95 kW (129 PS).

Zur IAA 1997 wurde zusätzlich zum Grundmodell der nochmals um 27 Zentimeter längere Grand Espace angeboten, der als erster Van überhaupt vier Euro-NCAP-Sterne für vorbildliche Sicherheit erhielt. Von dieser Generation wurden bis September 2002 insgesamt 357.120 Fahrzeuge gefertigt. Der Grand Espace vom Typ JE bietet von allen Espace den größten Innenraum, besitzt aber auch die größten Außenmaße.

Zu den Werksferien im Sommer 2000 wurde ein Facelift durchgeführt, äußerlich erkennbar an den Klarglasscheinwerfern und Änderungen in den Modellbezeichnungen. Gab es bis dahin noch die Ausführungen RT, RXE, Elyssee und Initiale, so enthielt der Verkaufsprospekt ab Mitte 2000 die Bezeichnungen Authentique, Expression, Privilege und Initiale. Auch der Dieselmotor wurde überarbeitet, aus dem Vorkammerdiesel mit 83 kW (113 PS) wurde zwei Commonrail-Dieselmotoren mit 85 kW (115 PS) und 95 kW (129 PS).

Der 2.0 8V Motor mit 84 kW (114 PS) wurde bereits kurz vor der Überarbeitung aus dem Programm genommen, der 16V Motor (Typ: F4R) war nun Standardmotor und wurde bis zur Einstellung im Herbst 2002 zusammen mit dem 2,2 dCi produziert. Die Produktion des 3,0 V6 24V Motor endete bereits Anfang 2002.

Im Herbst 2001 wurde ein auf dem Typ JE basierendes viersitziges Coupé mit Kunststoffkarosserie vorgestellt, der Renault Avantime. Seine Produktion wurde nach 18 Monaten infolge der Insolvenz von Matra im Frühjahr 2003 eingestellt.

Motorisierungen[Bearbeiten]

Modell Hubraum
cm³
Max. Leistung Max. Drehmoment Motorkennung Gemisch-
aufbereitung
Bauzeit[7] 0-100 km/h
s
Vmax
km/h
Benziner
2.0 8V 1998 84 kW (114 PS) bei 5400 min–1 168 Nm bei 3500 min–1 F3R Multi-Point-Einspritzung 11/1996–10/2000 13,7 175
2.0 16V 1998 103 kW (140 PS) bei 5500 min–1 188 Nm bei 3750 min–1 F4R Multi-Point-Einspritzung 10/1998–10/2002 11,6 185
3.0 V6 12V 2963 123 kW (167 PS) bei 5500 min–1 235 Nm bei 4500 min–1 Z7X Multi-Point-Einspritzung 11/1996–10/1998 11,0 195
3.0 V6 24V 2946 140 kW (190 PS) bei 5750 min–1 267 Nm bei 4000 min–1 L7X Multi-Point-Einspritzung 10/1998–02/2002 10,6 203
Diesel
1.9 dTi 8V 1870 72 kW (98 PS) bei 4000 min–1 190 Nm bei 2000 min–1 F9Q Direkteinspritzung 02/1999–10/2002 15,0 167
2.2 dT 12V 2188 83 kW (113 PS) bei 4500 min–1 250 Nm bei 2000 min–1 G8T Vorkammereinspritzung 11/1996–10/2000 14,5 175
2.2 dCi 16V 2188 85 kW (115 PS) bei 4000 min–1 290 Nm bei 1750 min–1 G9T Common-Rail-Einspritzung 10/2000–10/2002 13,5 176
2.2 dCi 16V 2188 95 kW (129 PS) bei 4000 min–1 290 Nm bei 1750 min–1 G9T Common-Rail-Einspritzung 10/2000–10/2002 12,4 183

Espace IV (JK, seit 2002)[Bearbeiten]

4. Generation
Renault Espace (2002–2006)

Renault Espace (2002–2006)

Produktionszeitraum: seit 2002
Karosserieversionen: Kombi
Motoren: Ottomotoren:
2,0–3,5 Liter
(100–177 kW)
Dieselmotoren:
1,9–3,0 Liter
(88–133 kW)
Länge: 4656–4861 mm
Breite: 1894 mm
Höhe: 1728–1746 mm
Radstand: 2803–2868 mm
Leergewicht: 1785–2010 kg

Die vierte Generation des Espace mit der Renault-internen Bezeichnung JK kam im Oktober 2002 auf den Markt.

Als erster Van erhielt diese Ausführung die Höchstwertung von fünf Euro-NCAP-Sternen im Crashtest. Mit dem Espace IV, der von Anfang an auch als Grand Espace erhältlich ist, änderte sich allerdings praktisch alles:

  • Dieses Modell wird nicht mehr bei Matra, sondern bei Renault produziert.
  • Es besitzt nicht mehr die an Gitterrahmen orientierte Leichtbau-Skelettkarosserie der Vorgängermodelle, sondern eine klassische, selbsttragende Stahlblechkarosserie, die mit Anbauteilen aus unterschiedlichen Materialien (Kunststoffe, Leichtmetalle) ergänzt ist: Um das Fahrzeugmasse zu begrenzen werden beispielsweise die Türen aus Aluminium und die vorderen Kotflügel aus Polycarbonat gefertigt. Die Heckklappe besteht aus einem Sheet molding compound (SMC).
  • Aufgrund der nun in den Rücksitzen integrierten Gurten sind die Sitze wesentlich schwerer als bei den früheren Modellen.

Dennoch gilt der Espace auch nach sieben Jahren Produktionszeit (Stand 10/2009) als zeitgemäßer Van, in Sachen Fahrkomfort und Geräuschentwicklung oft als Referenz.

Phase I (2002–2006)[Bearbeiten]

Heckansicht
Sterne im Euro-NCAP-Crashtest[8] Crashtest-Stern 5.svg

In den Ausstattungsvarianten Authentique, Expression, Privilège und Initiale standen sechs verschiedene Motorisierungen zur Auswahl.

Alle Varianten beinhalten schon in der Standardausstattung beispielsweise eine Klimatisierung, automatisch wirkende Parkbremse, Nebelscheinwerfer, elektrische Fensterheber an allen Fenstern, eine abschaltbare, automatische Türverriegelung nach dem Anfahren und automatische Türentriegelung im Falle eines Aufpralls sowie ein Autoradio.

Motorisierungen (2002–2006)[Bearbeiten]

Das Motorenangebot umfasst zu Beginn drei Otto- und drei Dieselmotoren. Das Spitzenmodell hat einen 3,5-Liter-Sechszylinder-Ottomotor, der von der Renault-Tochter Nissan geliefert und auch im Nissan 350Z verbaut wurde. Der 3,0 Liter Dieselmotor stammt als Zulieferaggregat von Isuzu. Diese Maschine wurde auch im Renault Vel Satis, als 3.0 V6 CDTI im Opel Vectra C, Opel Signum und als 3.0 TiD im Saab 9-5 verbaut. Bis zu einer Überarbeitung im Jahre 2006 gilt das Aggregat als thermisch anfällig. Daneben sind Defekte an der Hochdruckpumpe als auch Verschiebungen der in den Zylinderblock eingepressten Zylinderlaufbuchsen auffällig.

Motorisierungen[Bearbeiten]

Phase II (2006–2010)[Bearbeiten]

Renault Espace (2006–2010)
Heckansicht
Schnitt durch einen seit April 2006 im Espace eingesetzten 2.0 dCi-Motor, Typ M9R mit Dieselruß-Partikelfilter. Fertigung auch für Nissan im südlich von Rouen gelegenen Renault-Nissan-Gemeinschaftswerk Cléon, Normandie, Frankreich

Im April 2006 erhielt der Espace mit der Phase II eine Modellüberarbeitung, das so genannte Facelift. Die Ausstattungsvarianten werden Expression, Dynamique, Privilege oder Initiale genannt. Zusätzlich werden zeitlich begrenzt Sondereditionen angeboten, wie beispielsweise Tech Run, Navitech, Edition PGA, Edition 25th oder Celsium.

Neben der Beseitigung von Unzulänglichkeiten an einzelnen Bauteilen sind die äußerlich sichtbaren Modellüberarbeitungen:

  • Entfall der bis dahin erhältlichen, drehbaren Frontsitze.

Änderungen

  • Klarglasscheinwerfer mit Xenon- und Kurven-Licht
  • geänderte Einfassung der Nebelscheinwerfer
  • Kühlergrill mit zwei statt drei Lamellen
  • neu positionierte Heckleuchten, mit geänderter Form der Blinklichtstreuscheibe.
  • neue bzw. überarbeitete Dieselmotoren mit 4 Ventilen je Zylinder, Ausgleichswellen zur Verminderung freier Massenkräfte, wartungsfreier, klassischer Steuerkette für den Ventiltrieb und piezoelektrisch gesteuerten Dieselinjektoren aus dem Renault-Nissan-Gemeinschaftswerk Cléon, in der Normandie südlich von Rouen gelegen. Die meisten Dieselmotoren verfügen jetzt über einen zeitgemäßen Dieselrußpartikelfilter, bei Renault mit der Marketingbezeichnung FAP (Filtre à particules, französisch für (Dieselruß)-Partikelfilter) benannt.[9]
  • Verankerungssystem der hinteren Einzelsitze
  • das 6-stufige Automatikgetriebe.
  • Einführung des Navigations- bzw. Kommunikationssystem Carminat 3
  • neugestaltete Mittelkonsole
Motorisierungen[Bearbeiten]

Phase III (2010–2012)[Bearbeiten]

Renault Espace (2010–2012)
Heckansicht

Im Oktober 2010 erfuhr der Espace IV ein weiteres Facelift (Phase III). Die Ausstattungsvarianten waren anfangs auf Celsium und Initiale beschränkt. Seit Sommer 2011 wird auch die Version Alcantara angeboten.

Änderungen im Vergleich zu Phase II:

  • Klarglasscheinwerfer mit LED-Tagfahrlicht-Leisten
  • Übernahme der Radiogeneration aus Scenic und Megane mit Bluetooth und USB-Eingang ab Werk
  • TomTom-Navigation anstelle der bisherigen CD- und DVD-Navigation
  • in der Höhe vergrößerte Rückspiegel
  • Streichung der V6-Modelle
Motorisierungen[Bearbeiten]

Phase IV (seit 2012)[Bearbeiten]

Renault Espace (seit 2012)
Heckansicht

Im Juli 2012 erfuhr der Espace eine weitere Modellpflege.

Charakteristisch für diese Ausführung ist die überarbeitete Front mit neuem Grill, größerem Logo und überarbeitetem Stoßfänger. Zudem wurde der untere Teil der Scheinwerfer abgedunkelt.

Zeitleiste der Modellvarianten[Bearbeiten]

Modellvarianten des Renault Espace
Modell 1980er 1990er 2000er 2010er
4 5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2
1. Generation (Typ J11)
Espace Phase I
Espace Phase II
2. Generation (Typ J63)
Espace
3. Generation (Typ JE0)
Espace
Grand Espace
4. Generation (Typ JK)
Espace Phase I
Grand Espace Phase I
Espace Phase II
Grand Espace Phase II
Espace Phase III
Grand Espace Phase III

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Institut Feuerverzinken: Komplette Espace-Karosserie in einem Zinkbad
  2. http://oldievan.de:/ Pressemappe zum Renault espace von 1984.
  3. Auto-Motor-Sport:Reise in die Zukunft: Renault Espace 1984 und 2009.
  4. pictures.topspeed.com: Röntgenbildzeichnung des Espace F1
  5. www.diseno-art.com: Innenraumbild des Espace F1
  6. ÖAMTC 6/2003: Crashtest Renault Espace III (Typ JE bis 2002)
  7. Renault Espace III Motorcodes / Motorenübersicht
  8. ADAC 7/2003: Crashtest Renault Espace (Modell ab 2002)
  9. Youtube: Animation zum 2.0 dCi Dieselmotor

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Renault Espace – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien