Renault Fuego
| Renault | |
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Renault Fuego (1980–1984) |
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| Fuego | |
| Hersteller: | Renault |
| Produktionszeitraum: | 1980–1986 (Argentinien: bis 1992) |
| Klasse: | Sportcoupé |
| Karosserieversionen: | Schrägheck, dreitürig |
| Motoren: | Ottomotoren: 1,4−2,2 Liter (47−97 kW) Dieselmotor: 2,1 Liter (65 kW) |
| Länge: | 4358 mm |
| Breite: | 1692 mm |
| Höhe: | 1315 mm |
| Radstand: | 2438 mm |
| Leergewicht: | 970–1100 kg |
| Vorgängermodell: | Renault 15/17 |
| Nachfolgemodell: | Renault Laguna Coupé |
Der Fuego (span. für „Feuer“) war ein Sportcoupé des Automobilherstellers Renault, welches von Frühjahr 1980 bis Anfang 1986 in Europa und von Mitte 1982 bis Ende 1992 in Südamerika produziert worden ist. Es basierte auf dem Renault 18.
Die Montage des Modells wurde für einige der europäischen Märkte bis Anfang 1986 von der Firma Maubeuge Construction Automobile in Maubeuge durchgeführt. In Argentinien lief die Produktion noch weitere sechs Jahre für den lokalen Markt.
1980 bekam Renault für den Fuego Das Goldene Lenkrad überreicht, das erste überhaupt für Renault.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Modellgeschichte
Im Februar 1980 fand die Vorstellung des Fuego auf dem Genfer Auto-Salon statt. Das auf dem Renault 18 basierende Coupé löste die seit Spätsommer 1971 angebotenen Modelle Renault 15/17 ab.
Die Einstiegsversionen hießen TL und GTL. Sie leisteten aus 1397cm³ Hubraum 47 kW (64 PS). In Deutschland waren sie nicht erhältlich. Dort begann das Programm bei den Varianten TS bzw. GTS mit dem 1647 cm³-Motor und einer Leistung von 71 kW (97 PS).
Im Oktober 1980 erfolgte die Präsentation der Topversionen TX und GTX. Beide verfügten über einen Leichtmetallmotor mit 1955 cm³ und 81 kW (110 PS). Besonderheiten waren das Fünfganggetriebe, die Zentralverriegelung, die Servolenkung, elektrische Fensterheber und eine Scheinwerferwaschanlage.
Erwähnenswert ist auch der ab August 1982 erstmalig in einem Coupé eingesetzte Turbodieselmotor mit 2,1 l Hubraum und 63 kW (86 PS), der jedoch ebenfalls dem deutschen Markt vorenthalten blieb.
Im August 1983 wurde der Fuego Turbo mit 1565 cm³ Hubraum und 97 kW (132 PS) als neues Spitzenmodell eingeführt, dessen Serienumfang aus vier Scheibenbremsen, einem Bordcomputer sowie elektrische Außenspiegel bestand.
[Bearbeiten] Modellpflege
Parallel zur Überarbeitung des R18 wurde dem Coupé im Mai 1984 ein neues Cockpit sowie ein geänderter Kühlergrill spendiert. Zudem stand für den amerikanischen Markt vom Fuego GTX eine Version mit geregeltem Katalysator und einem 2,2-l-Einspritzmotor mit 75 kW (102 PS) zur Verfügung. Die Einführung des GTX mit G-Kat fand in Europa erst im Frühjahr 1985 statt.
Nach 24.022 verkauften Exemplaren in Deutschland wurde der Vertrieb des Fuego im Oktober 1985 beendet. Im Frankreich wurde die Produktion Anfang 1986 nach 265.257 Fahrzeugen eingestellt.
[Bearbeiten] Produktionsstandorte
Die Produktion des Fuego erfolgte im spanischen Palencia unter Leitung der Renault España S.A.. In Südamerika hingegen wurde das Modell von der Renault Argentina S.A. in Santa Isabel ab Mitte 1982 hergestellt. Später übernahm dann die Compañía Interamericana de Automóviles S.A. das Werk, in dem der Fuego noch bis Anfang 1987 gebaut worden war, bis man dann schließlich die bis Ende 1992 andauernde Produktion des Modells an das Hauptwerk in Buenos Aires verlagerte.
Für den nordamerikanischen Markt dagegen fand die Montage bei der American Motors Corporation in Kenosha statt.
[Bearbeiten] Nachfolger
Nach dem Ende des Fuego gab es über viele Jahre hinweg kein Sportcoupé im Renault-Programm. Der im Spätherbst 1995 eingeführte Mégane Coach war lediglich eine am Heck etwas veränderte zweitürige Version der zeitgleich vorgestellten Mégane Schräghecklimousine. Zudem war dieser, anders als der Fuego, in der Kompaktklasse angesiedelt.
Erst nach 22 Jahren, im November 2008, wurde von der im Oktober 2007 eingeführten dritten Generation des Renault Laguna wieder ein sportliches Mittelklasse-Coupé angeboten. Dieses kann auch als legitimer Nachfolger des Fuego angesehen werden.
[Bearbeiten] Weblinks
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