Renningen

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Renningen
Renningen
Deutschlandkarte, Position der Stadt Renningen hervorgehoben
48.7661111111118.9347222222222409Koordinaten: 48° 46′ N, 8° 56′ O
Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Stuttgart
Landkreis: Böblingen
Höhe: 409 m ü. NHN
Fläche: 31,13 km²
Einwohner: 17.011 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 546 Einwohner je km²
Postleitzahl: 71272
Vorwahl: 07159
Kfz-Kennzeichen: BB, LEO
Gemeindeschlüssel: 08 1 15 041
Stadtgliederung: 2 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Hauptstraße 1
71272 Renningen
Webpräsenz: www.renningen.de
Bürgermeister: Wolfgang Faißt
Lage der Stadt Renningen im Landkreis Böblingen
Landkreis Esslingen Landkreis Tübingen Landkreis Reutlingen Landkreis Ludwigsburg Stuttgart Landkreis Calw Enzkreis Pforzheim Mötzingen Jettingen Holzgerlingen Deckenpfronn Aidlingen Ehningen Gärtringen Hildrizhausen Nufringen Bondorf Gäufelden Herrenberg Waldenbuch Weil im Schönbuch Weil im Schönbuch Altdorf (Landkreis Böblingen) Holzgerlingen Böblingen Schönaich Steinenbronn Magstadt Sindelfingen Grafenau (Württemberg) Weil der Stadt Renningen Rutesheim Rutesheim Weissach LeonbergKarte
Über dieses Bild

Renningen ist eine Stadt in Baden-Württemberg und gehört zum Landkreis Böblingen.

Geographie[Bearbeiten]

Innenstadt von Renningen mit Kirchturm

Renningen liegt westlich von Stuttgart, zwischen Leonberg und Weil der Stadt am Rande der fruchtbaren Gäu-Landschaft des Neckarlandes im Heckengäu. Das Tal des Rankbaches weitet sich hier zum Renninger Becken.

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Rutesheim, Leonberg, Magstadt, Weil der Stadt (alle vier im Landkreis Böblingen), Heimsheim (Enzkreis)

Stadtgliederung[Bearbeiten]

Zu Renningen gehören die Stadtteile Malmsheim und Renningen. Die beiden Stadtteile sind identisch mit den ehemaligen Gemeinden gleichen Namens. Die offizielle Bezeichnung des Stadtteils Malmsheim lautet Renningen-Malmsheim.[2] Zur ehemaligen Gemeinde Malmsheim gehören das Dorf Malmsheim und das Haus Rankmühle. Zur Gemeinde Renningen in den Grenzen von vor der Gemeindereform der 1970er Jahre gehören die Stadt Renningen, die Höfe Ihinger Hof und Längenbühlhof und die Häuser Kindelberg, Lutzenberg, Silberberg und Weinberg sowie die abgegangenen Ortschaften Altheim, Maisenburg und Wassenbach.[3]

Geschichte[Bearbeiten]

Renningen 1683/1685 im Kieserschen Forstlagerbuch

Renningen liegt in einer bereits seit dem Frühneolithikum dicht besiedelten Siedlungslandschaft. Dementsprechend sind an mehreren Stellen Siedlungsreste der Linearbandkeramik-Kultur nachgewiesen. Siedlungsreste der Urnenfelderkultur (um 1000 v. Chr.) sowie der Hallstatt- und La-Tène-Zeit (frühe bzw. späte Eisenzeit) belegen eine Besiedlung in verschiedenen prähistorischen Epochen.

Die Auswertung archäologischer Grabungen und Funde zeigt im Renninger Becken eine Entwicklung, die von zwei frühalamannischen Siedlungen nördlich bzw. südlich des Rankbaches ausgeht. Grabungen des damaligen Landesdenkmalamtes Baden-Württemberg im Gewerbegebiet Raite (1991) belegen Mehrhausgehöfte aus dreischiffigen Langhäusern, Speichern und Grubenhäusern (4./5. Jh.).

Eine zweite Siedlung in den Neuwiesenäckern entwickelt sich zu einer großen Siedlung, die mit dem am Anfang des 12. Jahrhunderts erwähnten Altheim identifiziert werden kann. Während des Hochmittelalters bestanden neben dieser Siedlung zahlreiche weitere kleine Siedlungsplätze. Im 12./13. Jahrhundert erfolgte eine Siedlungskonzentration in den späteren Ortskernen, denn gegen 1200 brechen fast alle Siedlungsplätze außerhalb der beiden Ortskerne ab. Einige ältere Funde im Ortskern von Renningen zeigen, dass am Platz des späteren Dorfes durchaus ein älterer Kern vorhanden ist. Einige wenige Funde gehören in die späte Merowinger- und Karolingerzeit, die Masse der Funde jedoch datiert ins 11./12. Jahrhundert und belegt eine Gleichzeitigkeit zu der Siedlung in den Neuwiesenäckern. Ob allerdings eine Kontinuität seit der frühen Merowingerzeit besteht, bleibt unsicher. In der Nähe der Kirche liegt ein 1989/90 durch das Landesdenkmalamt untersuchtes Gräberfeld der frühen Merowingerzeit, das um 500 abbricht, wobei es fraglich bleibt, ob dies auch für den zugehörigen Siedlungsplatz gilt, dessen Lage aufgrund einer einzelnen Scherbe in der Nachbarschaft vermutet werden kann. Spätere Bestattungen sind im Renninger Becken bisher nur am südlichen Ortsrand von Malmsheim bekannt geworden, wo ein jüngermerowingerzeitliches Reihengräberfeld zu vermuten ist.

Die schriftliche Überlieferung belegt für karolingische Zeit die Zugehörigkeit Renningens zum Villikationssystem des Klosters Weißenburg. Erwähnt werden 22 1/2 Höfe, wobei sich anhand von historischen Beobachtungen über das spätere Schicksal dieses Besitzes die Frage stellt, ob all diese Höfe auf der späteren Ortsgemarkung gelegen haben. Im 11. und 12. Jahrhundert ist in der schriftlichen Überlieferung Besitz in beiden Orten ein Ortsadel nachweisbar. Für Malmsheim und das abgegangene Altheim lässt sich staufischer Besitz belegen. Spätestens im 14. Jahrhundert gab es in Renningen mit dem Amt eines Schultheißen sowie der Dreizelgenwirtschaft eine Organisation auf Gemeindeebene.

In der frühen Neuzeit ist Renningen ein vom Handwerk geprägtes Großdorf, das seine Ettergrenze mit einer heute z. T. noch erhaltenen Mauer markierte.

Am 1. Januar 1982 wurden Renningen die Stadtrechte verliehen. Neubaugebiete haben das ehemalige Dorf stark nach Norden erweitert.

Religionen[Bearbeiten]

Seit der Reformation ist Renningen vorwiegend evangelisch geprägt. Seit ca. 60 Jahren gibt es wieder eine römisch-katholische Gemeinde. Daneben bestehen die Liebenzeller Gemeinschaft und seit 2007 eine Freie evangelische Gemeinde. Auch die Neuapostolische Kirche ist in Renningen mit einer Gemeinde vertreten.

Malmsheim[Bearbeiten]

Wappen
Ortskern von Renningen-Malmsheim
Malmsheim 1683/1685 im Kieserschen Forstlagerbuch

Malmsheim wurde 1075 erstmals urkundlich als Besitz des Klosters Weißenburg unter dem Namen Malbodesheim erwähnt (Als Zeuge der Güterschenkung tritt auf: "Diemo von Malbodesheim"; spätere Schreibweisen von Malmsheim: Mahalbodesheim oder auch Malbotesheim). Im Zuge der Gemeindereform verlor der Ort seine Selbständigkeit und wurde am 1. März 1972 nach Renningen eingemeindet.

Die Erschließung des Neubaugebietes Schnallenäcker (ab 1996) trug wesentlich zum Wachstum des Stadtteils bei. Im Stadtteil Malmsheim wohnen 5.926 Einwohner (Stand 30. November 2010).

Ihinger Hof[Bearbeiten]

Südlich der Stadt Renningen liegt der Ihinger Hof, der als reichsritterschaftliches Gut lange eine eigene Markung bildete und keiner Pfarrei zugeordnet war. Nach dem Dreißigjährigen Krieg kam das Hofgut in den Besitz der Freiherren von Bouwinghausen-Wallmerode. Schon damals fanden religiöse Abweichler auf dem Hof Zuflucht. Auf dem Erbweg gelangte er am Anfang des 18. Jahrhunderts an die Baronin Amalia Hedwig von Leiningen (1684–1754), die sich von der protestantischen Kirche separiert hatte.[4] Nach ihrem Tod erbte ihr Sohn Baron Moritz Siegfried von Leiningen (1703–1782) den Hof. Sowohl die Baronin als auch ihr Sohn boten Separatisten aus dem Herzogtum Württemberg und aus anderen Ländern Unterschlupf. Auf dem Hof wurden Versammlungen gehalten, bei denen das Gedankengut des radikalen Pietismus verbreitet wurde. Hier erhielten prominente württembergische Pietisten wie Johann Michael Hahn und Johann Georg Rapp entscheidende Anstöße. Zu den Besuchern gehörten aber auch Friedrich Christoph Oetinger. Nach dem Tod des unverheiratet verstorbenen Barons Moritz Siegfried von Leiningen kam der Hof an die Familie v. Göllnitz.[5] Im 19. Jahrhundert erwarb der Staat das Gut, welches sich im Besitz des Landes Baden-Württemberg befindet. Heute wird der Ihinger Hof von der Universität Hohenheim als landwirtschaftliches Forschungszentrum genutzt.

Entwicklung der Einwohnerzahl[Bearbeiten]

Jahr Einwohner1
1871 02.849
1880 02.951
1890 03.072
1900 02.982
1910 03.161
1925 03.389
1933 03.570
Jahr Einwohner1
1939 04.055
1950 06.311
1961 08.234
1970 10.505
1975 12.128
1980 12.542
1985 13.268
Jahr Einwohner1
1990 14.580
1995 16.084
2000 17.142
2005 17.235
2010 17.291
1 laut Statistisches Landesamt Baden-Württemberg; bis 1961 Volkszählungsergebnisse, ab 1970 Fortschreibungen jeweils zum 31. Dezember des Jahres.

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Gemeinderat in Renningen hat 22 Mitglieder. Die Kommunalwahl am 25. Mai 2014 führte zu folgendem vorläufigen Ergebnis[6]. Das amtliche Endergebnis wird vom Statistischen Landesamt gegen Ende des Jahres bekannt gegeben. Der Gemeinderat besteht aus den gewählten ehrenamtlichen Gemeinderäten und dem Bürgermeister als Vorsitzendem. Der Bürgermeister ist im Gemeinderat stimmberechtigt.

Parteien und Wählergemeinschaften %
2014
Sitze
2014
%
2009
Sitze
2009
Kommunalwahl 2014
 %
40
30
20
10
0
31,08 %
23,32 %
16,61 %
16,96 %
11,90 %
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2009
 %p
   2
   0
  -2
  -4
-0,71 %p
-0,75 %p
-0,84 %p
-1,86 %p
+0,93 %p
FW Freie Wähler Stadtverband Renningen/Malmsheim e.V. 31,08 7 31,79 8
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 23,32 5 24,07 6
GRÜNE Bündnis 90/Die Grünen 17,15 4 16,77 4
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 16,54 3 16,40 4
FfR Frauen für Renningen 11,90 3 10,97 2
gesamt 100,0 22 100,0 24
Wahlbeteiligung 51,97 % 53,49 %

Es gibt einen Jugendgemeinderat, der seit 2001 in Zwei-Jahres-Abständen neu gewählt wird. Den Vorsitz in dieser Wahlperiode besetzt Florentine Bofinger.

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung: In Gold zwei schräggekreuzte schwarze Schlüssel (Bärte nach oben, abgewendet), darüber der schwarze Großbuchstabe R.

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Wirtschaftlich ist Renningen von größeren Gemeinden abhängig, ein großer Teil der Beschäftigten arbeitet auswärts, zum Beispiel bei Daimler in Sindelfingen oder in Stuttgart. Trotzdem gibt es viele eigene Arbeitsplätze, zum Beispiel von der Firma Pininfarina, die in der Formel 1 und im Sportwagenbau tätig ist. Weiterhin ist mittelständisches Gewerbe vor Ort. Die Daimler-Tochter Smart hatte früher ihren Sitz in Renningen und auch die Rinol AG, ein Hersteller von Bodenbelägen für industrielle Anwendungen, hatte bis zu ihrer Insolvenz ihren Hauptsitz in Renningen. Die vom ehemaligen „Entrepreneur des Jahres“ Kurt-Jörg Gaiser geführte Rinol AG hatte am gleichen Tag wie die Deutsche Telekom Börsengang und galt als „Über-Performer“ des CDAX. Die Lack- und Farbenfabrik Wörwag hat ein Werk zur Produktion von Pulverlacken im Renninger Industriegebiet. Die Eberspächer-Tochtergesellschaft Eberspächer SÜTRAK GmbH & Co. KG, ehemalige Tochter des US-amerikanischen Klimatechnikkonzerns Carrier, hat ihren Hauptsitz in Renningen. Sie gehört zu den Weltmarktführern bei der Klimatisierung von Nutzfahrzeugen und Omnibussen. Ab 2015 ist Renningen der Forschungs-Knotenpunkt der Firma Robert Bosch GmbH, das Richtfest des neuen Entwicklungszentrums für rund 1200 Mitarbeiter war im Herbst 2013.[7]

Verkehr[Bearbeiten]

Bahnhof

Der nächste größere Flughafen ist 22 km entfernt (Stuttgart). Im Norden des Gemeindegebietes liegt der Flugplatz Malmsheim, der als Segelflugplatz und für militärische Fallschirmsprünge genutzt wird.

Die Schwarzwaldbahn wird heute im Nahverkehr durch die Linie S6 (Weil der Stadt–Renningen–LeonbergStuttgart) der S-Bahn Stuttgart genutzt, von der neben dem Bahnhof Renningen noch ein weiterer Haltepunkt im Stadtteil Malmsheim bedient wird. Eine Reaktivierung des stillgelegten westlichen Schwarzwaldbahnabschnitts nach Calw als „Hermann-Hesse-Bahn“ ist derzeit in Planung. Seit Dezember 2012 ist auch die ehemalige Rankbachbahn (über Magstadt und Sindelfingen nach Böblingen) für den Personenverkehr, in Form der Linie S60, in Betrieb. Im Zuge dieser Baumaßnahme wurde der zweite Renninger Bahnhof, "Renningen Süd", in das Streckennetz aufgenommen.

An das überregionale Verkehrsnetz ist Renningen durch die Bundesstraße 295 (Stuttgart–Calw) angebunden. Außerdem gibt es die B464 Sindelfingen–Renningen, die bei Renningen mit der B295 verknüpft wird.

Bildungseinrichtungen[Bearbeiten]

Renningen verfügt über ein Gymnasium mit ca. 750 Schülern und eine Realschule. Mit der Friedrich-Schiller-Schule in der Kernstadt und der Friedrich-Silcher-Schule in Malmsheim gibt es außerdem zwei Grund- und Hauptschulen. Zudem gibt es eine städtische Musikschule mit ca. 700 Schülern.

Einsatzorganisationen[Bearbeiten]

Die Freiwillige Feuerwehr Renningen und Malmsheim hat in jedem Ortsteil einen Abteilungskommandanten sowie einen Stellvertreter. Der Gesamtkommandant koordiniert übergreifend alle Tätigkeiten der Gesamtwehr. Die Feuerwehr in Malmsheim besitzt drei Fahrzeuge; eine gemeinsameJugendfeuerwehr existiert.

Die Rettungswache des Deutschen Roten Kreuzes an der Kreisstraße zwischen Malmsheim und Renningen ist seit 2009 in Betrieb.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Naturtheater Renningen - Spielzeit 2012: Der Bürger als Edelmann
Ortsdurchfahrt (Bahnhofstraße)
Neubaugebiet von Malmsheim

Theater[Bearbeiten]

  • Inmitten der Naturkulisse des ehemaligen Steinbruchs „Am Längenbühl“ steht die großräumige Freilichtbühne des Naturtheaters Renningen. Es ist eine echte Naturbühne, da sie weder eine Überdachung der Bühne noch des Zuschauerraums aufweist. Sie hat Platz für 748 Zuschauer; die Spielzeit dauert von Ende Juni bis Ende August. Jährlich gibt es zwei Inszenierungen mit jeweils zwölf bis 13 Aufführungen. Für Erwachsene werden Komödien und Schauspiele aufgeführt, z.T. in schwäbischer Mundart. Seit 1984 werden für die Kinder klassische Märchen einstudiert wie „Rapunzel“, „Tischlein deck Dich“, „Aladin und die Wunderlampe“, „Der gestiefelte Kater“ oder auch modernere Stücke, wie z.B. "Die kleine Hexe", "Die Schatzinsel" usw.
  • Die Theater-AG des ansässigen Gymnasiums spielt jedes Jahr zwei bis drei Aufführungen.
Renninger Krippe Winter 2009/2010

Museen[Bearbeiten]

  • Archäologisches Museum Renningen im Schulzentrum
  • Heimatmuseum (Malmsheim)
  • Die Renninger Krippe wird in der Weihnachtszeit (3. Advent bis Sonntag vor Maria Lichtmess) in der kath. Kirche in Malmsheim ausgestellt, zudem wird seit kurzem ein ständiges Krippenmuseum im Stadtteil Renningen aufgebaut; zu Weihnachten 2007 ist ein Teil der Vorjahreskrippe erstmals auch im Kloster Lorch ausgestellt. Die Installation der Renninger Krippe wird seit Winter 1979/1980 jährlich wiederholt.

Bauwerke[Bearbeiten]

Evangelische Germanuskirche Malmsheim
Altes Rathaus Malmsheim
  • Ettermauer
  • Rathaus
  • Evangelische Petruskirche
  • Evangelische Germanuskirche (Malmsheim)
  • Katholische Bonifatiuskirche
  • Katholische Martinuskirche (Malmsheim)

Sport[Bearbeiten]

Die SpVgg Renningen ist mit ca. 2100 Mitgliedern der größte Sportverein in Renningen. In ihren neun Abteilungen bietet die SVR ein umfangreiches Sportangebot für jede Alters- und Leistungsklasse.

Größter Verein im Ortsteil Malmsheim ist der TSV Malmsheim.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

Personen, die vor Ort wirkten[Bearbeiten]

  • Paul Reich (1925–2009), Bildhauer, lebte und arbeitete von 1961 bis 1978 in Renningen
  • Wolfgang Kermer (* 1935), Kunsthistoriker und Hochschulrektor, lebte von 1961 bis 1970 in Renningen
  • David Jaffin (* 1937), Prediger, Pfarrer und Autor, wirkte in Malmsheim von 1978 bis 1994 16 Jahre lang als Pfarrer der evangelischen Gemeinde
  • Heiderose Berroth (* 1947), Politikerin (FDP), Landtagsabgeordnete. Sie wohnt in Renningen.
  • Rainer Widmayer (* 1963), Fußballspieler und Trainer beim VfB Stuttgart, spielte in seiner Jugend bei der SpVgg Renningen.

Literatur[Bearbeiten]

  •  S. Arnold, U. Gross, I. Stork: … mehr als 1 Jahrtausend … Leben im Renninger Becken vom 4. bis 12. Jahrhundert. In: Archäologische Informationen Baden-Württemberg. Nr. 19, Stuttgart 1991, ISBN 3927714119.
  •  R. Schreg: Ländliche Siedlungen in Schwaben – Strukturwandel zum Jahr 1000?. In: B. Scholkmann, S. Lorenz (Hrsg.): Schwaben vor 1000 Jahren. Filderstadt 2002, S. 216–238.
  •  R. Schreg: Das Renninger Becken. Werden und Wandel einer Siedlungskammer in über 7000 Jahren. Renningen 2004.
  •  R. Schreg: Dorfgenese in Südwestdeutschland. Das Renninger Becken im Mittelalter. In: Materialh. Arch. Bad.-Württ. Nr. 76, Stuttgart 2006, ISBN 3406304486.
  •  I. Stork: Vor- und Frühgeschichte im Renninger Becken. In: Renningen und Malmsheim. Eine Stadt und ihre Geschichte. Stuttgart 1991, S. 10–31.
  •  I. Stork, H.-M. Maurer, V. Trugenberger, R. Müller, F. Kühbauch, H. Müller, B. Maier: Renningen und Malmsheim. Eine Stadt und ihre Geschichte. Stuttgart 1991.
  • Clytus Gottwald. "Naturdenkmal Malmsheimer Mühlberg und Umgebung" Hennecke 2006. ISBN 978-3-927981-87-4

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Renningen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31.12.2012 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Hauptsatzung der Stadt Renningen vom 2. Mai 1994, zuletzt geändert am 26. Juni 2006 (PDF; 107 kB)
  3. Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band III: Regierungsbezirk Stuttgart, Regionalverband Mittlerer Neckar. Kohlhammer, Stuttgart 1978, ISBN 3-17-004758-2. S. 81–139
  4. Gisela Schlientz: Die Visionärin Amalia Hedwig von Leiningen (1684–1756). In: Weib und Seele. Frömmigkeit und Spiritualität evangelischer Frauen in Württemberg. Ausstellungskatalog des Landeskirchlichen Museums Ludwigsburg 1998. S. 81–87.
  5. Eberhard Fritz: „Viele fromme Seelen und Querköpfe“. Der Ihinger Hof im Besitz der Familie von Leiningen als Ort der Kommunikation zwischen Pietisten und Separatisten im 18. Jahrhundert. In: Blätter für Württembergische Kirchengeschichte 111/2011. S. 161–191.
  6. Wahlinformationen des Kommunalen Rechenzentrums Stuttgart
  7. (mv): Bosch feiert Richtfest. 20. September 2013, abgerufen am 11. Februar 2014.