Representative of German Industry and Trade

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Representative of German Industry and Trade
RGIT rgb small 1.jpg
Gründung 11. August 1988
Sitz Washington, D.C.
Personen
  • Delegierter: Thomas Zielke
  • Stellv. Delegierter: Kevin Heidenreich
Angestellte 8
Website http://www.rgit-usa.com/
Thomas Zielke, Delegierter der deutschen Wirtschaft
BDI Präsident H.-P. Keitel auf einer RGIT-Konferenz
RGIT-Konferenz "Skilled Labor": Thomas Zielke, Martin Wansleben (DIHK), Tony Zeiss (Central Piedmont Community College, NC), Congresswoman Virginia Foxx (R-5th NC), Hans-Peter Mengele (IHK Karlsruhe)

Representative of German Industry and Trade (RGIT) ist das Verbindungsbüro des Bundesverbands der deutschen Industrie (BDI) und des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK) in Washington, D.C.[1][2][3][4] Seit seit dem 1. Januar 2011 ist der Delegierte der Deutschen Wirtschaft Thomas Zielke.[4][2]

Funktion[Bearbeiten]

RGIT vertritt im Auftrag der Wirtschaft in Deutschland deren politische Positionen und Anliegen gegenüber der US-Administration, dem amerikanischen Kongress sowie den internationalen Organisationen in Washington.[1] Außerdem pflegt das Verbindungsbüro Kontakte zu Unternehmen, Wirtschaftsvereinigungen, politischen Stiftungen und Think Tanks und berichtet regelmäßig über aktuelle wirtschaftspolitische Entwicklungen in den USA. Ziel von RGIT ist es, den transatlantischen Freihandel zu fördern und günstige wirtschaftliche Rahmenbedingungen für nachhaltiges Wirtschaftswachstum, Arbeitsplätze und Innovationen in den Deutsch-Amerikanischen Wirtschaftsbeziehungen zu schaffen.[5][3][6] Der RGIT kooperiert in Nordamerika-Angelegenheiten mit der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit.[7]

Der Bundesverband der Deutschen Industrie und Deutscher Industrie- und Handelskammertag sind Träger des RGIT.[8] RGIT wird im Rahmen der Außenwirtschaftsförderung unterstützt vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.[5][9]

Tätigkeiten[Bearbeiten]

  • "Interessenvertretung der deutschen Wirtschaft bei der US-Administration, dem Kongress und anderen amerikanischen Behörden sowie internationalen Organisationen wie Weltbank und IWF"[1][4]
  • Berichterstattung an die Trägerorganisationen und deren Mitgliedsunternehmen bzw. -kammern über politische, wirtschaftliche und gesetzgeberische Entwicklungen in den USA sowie Informationsdienst über die deutsche Wirtschaft für Partner in den USA[1][10]
  • Auskünfte und Beratung zu aktuellen politischen und wirtschaftlichen Entwicklungen in Zusammenarbeit mit den deutschen Auslandshandelskammern (AHK USA)[11][4]
  • Veranstaltungen zu Handels- und Investitionsthemen zur Förderung des Informationsaustauschs zwischen Experten aus Deutschland und den USA[12][13][4]
  • Organisation und Durchführung von Delegationsreisen und Netzwerkveranstaltungen, Treffpunktfunktion für Regierung, Wirtschaft, Wissenschaft, politische Einrichtungen und Experten zu transatlantischen Wirtschaftsthemen[14][4][15]
  • Zusammenarbeit mit den Deutsch-Amerikanischen Auslandshandelskammern (AHK USA) in New York, Atlanta und Chicago; Informationsdienst und Unterstützung für 2.500 Mitgliedsunternehmen der AHK USA[11][4]

Themen[Bearbeiten]

  • Wirtschaftsrelevante Rechtsfragen und aktuelle Regulierungen, z. B. geistiges Eigentum, Vergaberecht, Einwanderungsrecht, Umweltrecht, Steuerrecht[16]
  • Handelspolitik, Klima- und Energiepolitik, Arbeitsmarktpolitik, Bildungspolitik, Internationale Finanzinstitutionen[16]

Publikationen[Bearbeiten]

  • Washington News: Der wöchentliche Newsletter informiert "über wirtschaftspolitische Themen in den USA, die für die Arbeit deutscher Unternehmen sowie für den transatlantischen Handel von Bedeutung sind".[17]
  • Im Blickpunkt: Der Artikeldienst beleuchtet ausführlich aktuelle Themen wie z. B. Gesetzgebungsaktivitäten oder politische Entwicklungen in den USA.[17]
  • Legislative and Regulatory Update: Das anlassbezogene Informationsblatt berichtet über "Neuigkeiten aus dem Kongress" und "neuen Rechtsvorschriften, die für die [...] deutsche Wirtschaft relevant sind."[17]
  • German American Trade Magazine (GAT): Das alle 2 Monate erscheinende Magazin informiert deutsche Unternehmen in den USA über praxisrelevante und politische Themen sowie Veranstaltungen der AHK USA und von RGIT.[17]

Delegierte[Bearbeiten]

  • 1988–1995: Lothar Griessbach
  • 1995–2000: Jakob Esser
  • 2000–2005: Robert Bergmann
  • 2005–2010: Bernhard Welschke
  • seit Januar 2011: Thomas Zielke

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c d Deutsche Botschaft in Washington
  2. a b Bundesverband der Deutschen Industrie
  3. a b Deutscher Industrie- und Handelskammertag
  4. a b c d e f g Über uns. Representative of German Industry and Trade.com. undated. Abgerufen am 9. September 2014.
  5. a b Deutsch-Amerikanische Handelskammern
  6. Website des RGIT, Mandat
  7. Website des RGIT, GIZ-Empfang bei RGIT
  8. Traegerorganisationen. undated. Abgerufen am 9. September 2014.
  9. Länderinformation USA des BMWi
  10. Website des RGIT, Interessenvertretung
  11. a b Deutsche Botschaft in Washington, englisch
  12. Deutsch-Amerikanische Handelskammern, Beispiel>
  13. Deutsch-Amerikanischer Wirtschaftstag
  14. Germany Trade and Invest, Beispiel
  15. RGIT, Veranstaltungskalender
  16. a b Themen. Representative of German Industry and Trade.com. undated. Abgerufen am 9. September 2014.
  17. a b c d Publikationen. Representative of German Industry and Trade.com. undated. Abgerufen am 9. September 2014.

Weblinks[Bearbeiten]