Repressor
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Als Repressor bezeichnet man in der Genetik ein DNA-bindendes regulatorisches Protein, welches an den Operator bindet und damit die Bindung der RNA-Polymerase an den Promotor blockiert, wodurch die Transkription eines Gens innerhalb des Operons verhindert wird. Der Repressor wird von einem Regulatorgen codiert und kann durch verschiedene Signalstoffe (Induktoren) aktiviert oder deaktiviert werden.
Beispiele [Bearbeiten]
Repressoren spielen eine wichtige Rolle bei der Genregulation:
- Bei der Substratinduktion wirkt das Substrat des vom Strukturgen codierten Enzyms als Induktor auf den Repressor, der damit deaktiviert wird und somit auch die Expression des Enzyms und den Abbau des Substrats möglich macht (Beispiel: Lactose-Operon bei E. coli).
- Im Falle der Endproduktrepression aktiviert das Produkt, welches von dem Operon codiert wird, den Repressor, sodass eine übermäßige Expression des Produkts verhindert wird (Beispiel: Tryptophan-Operon bei E. coli).
Literatur [Bearbeiten]
- Jeremy M. Berg, John L. Tymoczko, Lubert Stryer: Stryer Biochemie, 6. Auflage, Spektrum Akademischer Verlag, München 2007. ISBN 978-3-8274-1800-5.